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InuYasha – The Castle Beyond the Looking Glass

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InuYasha – The Castle Beyond the Looking Glass ( jap. 犬夜叉 鏡の中の夢幻城, Inuyasha – Kagami no Naka no Mugenjō) ist ein Anime-Film aus dem Jahr 2002. Es handelt sich um den zweiten von vier Filmen zur Anime-Fernsehserie Inu Yasha, die auf einer Manga-Serie von Rumiko Takahashi basiert. Das Animationsstudio Sunrise Inc. produzierte den Film.

Handlung

Der Film beginnt damit, dass es Inuyasha, Kagome, Sango, Miroku und Shippō gelingt, den Dämon Naraku zu besiegen. In seinem Tod liegt kein Zweifel, da Mirokus Windloch verschwunden ist und Kaguras Herz in ihren Körper zurückgekehrt ist. Daraufhin machen sich Inuyasha und Kagome auf die Suche nach den restlichen Splittern des Juwels der vier Seelen. Miroku kehrt zu seinem Meister zurück und Sango in ihr Dorf um auf ihren Bruder Kohaku zu warten.

Als Kagome kurzzeitig in die Gegenwart zurückkehrt erfährt sie in der Schule von der Legenden von Prinzessin Kaguya. Diese war eine Jungfrau vom Mond, die von einem Bambusschneider im Wald gefunden wurde. Kaguya hinterlies ihnen unlösbare Rätsel, bevor sie auf den Mond zurückkehrte.

In der Zeit nachdem Naraku besiegt war begann der Mond jede Nacht als Vollmond zu erscheinen. Mirokus Meister Mushin sieht das als schlechtes Omen und warnt Miroku vor einem Dämon, der die Welt in ewige Nacht hüllen will. Als Kagome aus der Gegenwart wieder zurück kommt und mit Inuyasha und Shippō auf die Suche nach den Juwelensplittern geht, treffen sie auf Kagura und Kanna. Diese verwickeln die Freunde zwar in einen Kampf und Kagura reißt ein Stück von Inuyashas Feuerrattenumhang ab. Als dieser die beiden erledigen will, taucht Kaguya auf und benutzt ihre Fähigkeiten um Inuyashas dunkle Triebe gegen ihn zu richten. Kagome kann aber verhindern, dass Inuyasha größeren Schaden nimmt, doch Kaguya bemerkt ihre priesterlichen Kräfte und ihre Zugehörigkeit zu einer anderen Zeit.

Während sich die Freunde nun auf den Weg zu Kaguya machen stoßen sie auf Akitoki Hōjō, einen Vorfahren eines Mitschülers von Kagome, der eine zeremonielle Robe im Vulkan Fujiyama opfern soll. Er schließt sich der Gruppe an, auch weil er sich in Kagome verliebt hat.

Als Miroku mit seinem Freund und Diener Hachi zum Grab seines Großvaters Miatsu reisen um dort den Dämon zu bekämpfen, hören sie von der Legende der Kaguya. Mirokus Großvater soll die Prinzessin in einen Spiegel verbannt habe, war jedoch wegen ihrer Schönheit nicht fähig sie zu töten. Ihre Robe (Hagoromo) wurde einer Familie überlassen, die diese vernichten sollte, sollte Kaguya befreit werden. Währenddessen stehlen Kagura und Kanna auch Gegenstände von Kohaku und Kikyō. Mit all den Gegenständen, dieKagura und kanna gestohlen haben, befreien sie Kaguya aus ihrem Spiegel. Als diese ihre Hagoromo sucht stößt sie auf Inuyashas Gruppe. Ihr gelingt es Inuyasha zu besiegen, ihren Hagoromo an sich zu nehmen und Kagome zu entführen.

Daraufhin ziehen Inuyasha, Miroku Kohaku und Sango zum Schloss Kaguyas, um Kagome zu befreien und zu verhindern, dass Kaguya mittels einer Zeremonie die Zeit anhält und so die Welt in ewige Nacht zu hüllen. Es gelingt den Freunden Kagome zu befreien und Inuyasha kann den Teil seines Umhangs zurückbekommen und so die Zeremonie verhindern. Auch gelingt es Kaguya nicht Inuyashas dunkle Seite zu wecken. Kagome verhindert dies mit einem Kuss, einer der wenigen in allen Filmen und der Serie. Es kommt heraus, dass Kaguya ein Dämon ist, der die wahre Mondprinzessin verschlungen hat. Bei dem Kampf zwischen Inuyasha und ihr erscheint Naraku, der seinen Tod nur vorgetäuscht hat. Er wollte den Dämon Kaguya verschlingen um stärker zu werden, konnte sie aber nicht selbst besiegen. Er flieht jedoch mitsamt Kanna, Kagura und Kohaku. Zum Schluss gelingt es Kaguya gemeinsam endgültig zu töten und ihr Hagoromo wird dem Fujiyama geopfert.

Veröffentlichungen

InuYasha – The Castle Beyond the Looking Glass kam am 21. Dezember 2002 in die japanischen Kinos und spielte dort 1,05 Milliarden Yen ein. Motion Picture Producers Association of Japan

Der Film ist bei Red Planet im März 2006 in Deutschland auf DVD erschien. Die Synchronisation des Filmes wie auch der anderen drei Inuyasha-Filme wurde von Red Planet gemeinsam mit dem Inuyasha-Fanprojekt (IYFP), einem Internetfanprojekt, erstellt. Da das IYFP an allen Phasen der Synchronisation beteiligt war, unterscheidet sich die Fassung der Filme trotz gleicher Sprecher deutlich von der Anime-Serie.

Hintergrundinformationen

Die Prinzessin Kaguya ist einem alten japanischem Märchen entliehen. Kaguya wird wegen eines Krieges als Baby auf die Erde geschickt und wächst bei einem Bambusschneider auf. Wegen ihrer Schönheit hatte sie viele Verehrer, doch lehnte sie alle ab, da sie ihre Aufgaben nicht lösen konnten. Die Gegenstände, die sie von den Verehrern zu finden verlangt werden bei Inuyasha asl diejenigen verwandt, die benötigt werden um Kaguya aus dem Spiegel zu befreien. Als der Krieg im Himmel endete kehrte Kaguya zurück. Die Sage fand unter anderem auch in Sailor Moon Verwendung.

Dar Film beruht auch auf einer Geschichte, die von einer heiligen Jungfrau (Tennyō) erzählt. Diese würde auf der Erde erscheinen um in heißen Quellen zu baden. Ein Mann stahl ihr ihr zeremonielles Gewand (Hagoromo) und sie konnte nicht in den Himmel zurück. Daher heiratete sie den Dieb. So bekam sie ihr Gewand zurück und konnte wieder in den Himmel zurückkehren. Diese Geschichte wird in vielen anderen Animes und Mangas verwendet und ist in unterschiedlichen Versionen in großen Teilen Asiens und auch in Schottland und Irland verbreitet.

Siehe auch

Weblinks

Quellen

Kategorie:Anime Kategorie:Zeichentrickfilm Kategorie:Filmtitel Kategorie:Filmtitel 2002 Kategorie:Japanischer Film

en:InuYasha the Movie: The Castle Beyond the Looking Glass pt:InuYasha: Kagami no Naka no Mugenjou