sopran
Franziska Lebrun
deutscher | frau | geboren 1756 | gestorben 1791 | komponist | person (mannheim) | person (münchen) | sopranLeben
Franziska Lebrun Portrait von Thomas Gainsborough (1780) Franziska wurde als erstes Kind des Hofmusikers Innocenz Danzi (um 1730-1798). Gesangsunterricht erhielt sie wie auch ihr Bruder Franz Ignaz Danzi zunächst von ihrem Vater und das Komponieren erlernte sie bei Georg Joseph Vogler. Später bekam sie vermutlich Gesangsunterricht von der Primadonna der Hofoper Dorothea Wendling (später: Dorothea Spurni), vielleicht auch vom Tenor Pietro Sarselli, der mit der Familie befreundet war. Bereits mit 16 Jahren wurde sie Mitglied der Mannheimer Hofkapelle und gab ihr Debüt als Rosina in "L'amore artigiano" von Florian Leopold Gassmann in Schwetzingen, dem Sommersitz des Kurfürstenpaars Karl Theodor und Elisabeth Auguste, wo die Familie regelmäßig gastierte. Im Mai 1778 heiratete sie in London ihren Kollegen Ludwig August Lebrun während einer Konzertreise. Mit der Verlegung der Residenz Karl Theodors nach dem Ableben des bayerischen Kurfürsten Maximilian III. zog das junge Ehepaar mit nach München und Franziska Lebrun gastierte an verschiedenen bekannten Opernhäusern Europas. Sie zählte nebenbei zu den wenigen Komponistinnen in einer Zeit, in der Frauen eher die musikalische Karriere als Sängerin vorbehalten war. Nach dem Tod ihres Mannes im Dezember 1790 hatte sie zwei Töchter zu versorgen. Zur Sicherung des Lebensunterhalts zahlte Karl Theodor seiner gefeierten Primadonna der Hofoper entgegen den Hofmusik-Statuten ihr Gehalt in Höhe von 1.500 Gulden fort.Württembergische Landesbibliothek: Klangwelten:Lebenswelten - Komponistinnen in Süddeutschland, Stuttgart (Stand: Februar 2007) Den Tod ihres Mannes verschmerzte sie offensichtlich nicht und verstarb ein halbes Jahr später im Mai 1791. Ihr 1790 erhaltenes Engagement an der königlichen Oper in Berlin kann sie nicht mehr antreten. Nach ihrem Tod gerieten ihre Kompositionen in Vergessenheit, wurden aber später wieder entdeckt und durch viele renommierte Verlage wieder veröffentlicht.Sumi Jo
opernsänger | sopranSie studierte von 1983 bis 1986 an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 1986 debütierte sie als Gilda in Verdis Rigoletto. 1988 sang sie unter Herbert von Karajan den Pagen Oscar in Un ballo in maschera bei den Salzburger Festspielen.
Galina Pawlowna Wischnewskaja
frau | geboren 1926 | opernsänger | russe | sopranWischnewskaja debütierte 1944 in Leningrad an der Operette, erfuhr Durchbruch und Wandel jedoch 1952 als Leonore in Fidelio am Bolschoi-Theater. In den 1960er und 1970er Jahren trat sie international in lyrischen ( Liu und dramatischen Rollen (Tosca) auf, und erschien in zahlreichen Aufnahmen, unter anderem Boris Godunow mit Herbert von Karajan. 1974 verliess sie mit ihrem Gatten die Sowjetunion. 1979 nahm sie unter dessen Leitung Lady Macbeth von Mzensk ihre gemeinsamen Freundes Dmitri Schostakowitsch in dessen Originalfassung auf. 1982 erfolgte ihr Abschied von der Bühne, an der Pariser Oper. Wischnewskaja wurde hauptsächlich mit zwei Rollen identifiziert: Tatjana aus Eugen Onegin und Natascha aus Krieg und Frieden.
Rosa Ponselle
frau | geboren 1897 | gestorben 1981 | opernsänger | sopran | us-amerikanerLeben
Rosa Ponselle wurde 1897 als Kind italienischer Einwanderer geboren. Ab 1915 trat Ponselle zusammen mit ihrer älteren Schwester Carmela (1892-1977) als die Ponzillo Sisters in New Yorker Kinos und Kabaretts (Vaudeville) auf. Der Impresario William Thorner gab Carmela Ponzillo Gesangsunterricht und hörte auch Rosa Ponselle singen. Thorner verschaffte ihr Kontakte zur Metropolitan Opera. An der Met lernte Ponselle den Tenor Enrico Caruso kennen, der sie förderte und 1918 bei ihrem Debut auf der Opernbühne (als Leonore in "La forza del destino" von Giuseppe Verdi) ihr Gesangspartner war. Ihr Auftritt war ein großer Erfolg und macht Ponselle über Nacht berühmt. 1919 bis 1926 sang sie weitere umjubelte Partien (u. a. Santuzza in der Cavalleria rusticana, die Rezia in Carl Maria von Webers Oberon, die Elisabetta in Verdis Don Carlos, die Mathilde in Rossinis Wilhelm Tell). 1927 sang Ponsello ihre wohl beste Partie: Die Titelrolle in Vincenzo Bellinis Norma.Melanie Kurt
Österreicher | frau | geboren 1890 | gestorben 1941 | opernsänger | sänger | sopranMelanie Kurt studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Klavier, erst später auch Gesang. Schließlich wechselte sie nach Berlin, wo Marie Lehmann, die Schwester der großen Sopranistin Lilli Lehmann, ihre Lehrerin wurde, trat aberzunächst zwischen 1897 und 1900 nur als Pianistin auf. Erst 1902 debütierte sie am Stadttheater in Lübeck als Elisabeth in Richard Wagners Tannhäuser.
Else Gentner-Fischer
deutscher | frau | geboren 1883 | gestorben 1943 | kultur (frankfurt am main) | mezzosopran | opernsänger | sopranDie Tochter eines Friseurs studierte am Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt und debütierte in Mannheim. 1906 berief der Frankfurter Intendant Emil Claar sie an die Oper Frankfurt, wo sie während ihrer gesamten Karriere blieb und mit ihrem ungewöhnlich großen Repertoire von rund 130 Rollen zum Publikumsliebling wurde. Anfangs begann sie mit Operettenrollen, wechselte später ins jugendlich-dramatische Fach als Sopran. In ihren späteren Jahren übernahm sie zunehmen auch hochdramatische Rollen als Mezzosopran.
Catherine Gayer
frau | opernsänger | sopran | us-amerikanerCatherine Gayer (* 11. Februar 1937 in Los Angeles) ist eine amerikanische Sopranistin. Seit den fünfziger Jahren ist sie Mitglied der Deutschen Oper Berlin. Neben dem Opernrepertoire hat Frau Gayer sich insbesondere dem zeitgenössischen Musiktheater gewidmet, auch ihre Interpretationen der Lieder Arnold Schönbergs zeichnen sie besonders aus.
Margaret Price
dame | frau | geboren 1941 | opernsänger | sänger | sopran | waliserBiographie
Price stammt aus einer musikalischen Familie kam und begann früh zu singen, hatte aber eigentlich nicht vor, die Musik zum Beruf zu machen, sondern wollte Biologielehrerin werden. Auf Empfehlung ihres Musiklehrers sang sie dann allerdings mit 15 Jahren Charles Kennedy Scott vor, der ihr ein Stipendium vermittelte und sie überredete, bei ihm am Trinity College of Music in London zu studieren, wobei sie zunächst für einen Mezzosopran gehalten wurde.
Angela Denoke
opernsänger | sopranSie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, verbrachte vier Jahre in Ulm, gehörte zum Ensemble der Stuttgarter Oper und trat unter anderem an der Metropolitan Opera auf.
1999 wurde sie von der Zeitschrift Opernwelt als Sängerin des Jahres ausgezeichnet.
Angela Denoke
opernsänger | sopranSie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, verbrachte vier Jahre in Ulm, gehörte zum Ensemble der Stuttgarter Oper und trat unter anderem an der Metropolitan Opera auf.
1999 wurde sie von der Zeitschrift Opernwelt als Sängerin des Jahres ausgezeichnet.

