sexualgeschichte
Gastmahl der Liebe
dokumentarfilm | filmtitel | filmtitel 1964 | italienischer film | sexualgeschichteGastmahl der Liebe ist ein Dokumentarfilm des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1964.
Ablauf
Von März bis November 1963 reiste Pasolini quer durch Italien, vom industrialisierten Norden bis zum archaischen Süden, um die Menschen an ihrem Arbeitsplatz oder in der Freizeit über die Liebe und ihre sexuellen Vorlieben zu befragen. Er stellte die Fragen absichtlich naiv: Die Kinder fragte er, wie Kinder auf die Welt kommen, die Jugendlichen ob es in Italien sexuelle Freiheit gäbe und die reifen Männer, was sie über Homosexualität denken. Aber gerade der Naivität der Fragen entspringt oft eine ernsthafte Auseinandersetzung, das Wunder des Kommunizierens. Abschnittweise taucht das Italien auf, für das Pasolini eine innige Liebe verspürt, aber auch die Abgründe des Vorurteils und der Unwissenheit, die tausend Widersprüche, die das Land ersticken und es manchmal menschenunwürdig machen. Die Reise führt zu den Stränden am Meer, zu Mailänder Fabriken, zu Tanzlokalen, zum verschwiegenen Sizilien der Mafia wie auch in die wohlhabende und konformistische Emilia-Romagna. Ergänzt wird das Thema durch Gespräche mit Vertretern des kulturellen Lebens, die Pasolini manchmal mit den selben Fragen bedrängte, die er den Interviewten gestellt hat: Die Normalität der Homosexualität oder die sexuelle Freiheit und der Skandal ( Moravia: "Der Skandal ist im Grunde die Angst, die eigene Persönlichkeit zu verlieren. Ein Mensch, der sich empört, ist ein zutiefst unsicherer Mensch.").Gastmahl der Liebe
dokumentarfilm | filmtitel | filmtitel 1964 | italienischer film | sexualgeschichteGastmahl der Liebe ist ein Dokumentarfilm des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1964.
Ablauf
Von März bis November 1963 reiste Pasolini quer durch Italien, vom industrialisierten Norden bis zum archaischen Süden, um die Menschen an ihrem Arbeitsplatz oder in der Freizeit über die Liebe und ihre sexuellen Vorlieben zu befragen. Er stellte die Fragen absichtlich naiv: Die Kinder fragte er, wie Kinder auf die Welt kommen, die Jugendlichen ob es in Italien sexuelle Freiheit gäbe und die reifen Männer, was sie über Homosexualität denken. Aber gerade der Naivität der Fragen entspringt oft eine ernsthafte Auseinandersetzung, das Wunder des Kommunizierens. Abschnittweise taucht das Italien auf, für das Pasolini eine innige Liebe verspürt, aber auch die Abgründe des Vorurteils und der Unwissenheit, die tausend Widersprüche, die das Land ersticken und es manchmal menschenunwürdig machen. Die Reise führt zu den Stränden am Meer, zu Mailänder Fabriken, zu Tanzlokalen, zum verschwiegenen Sizilien der Mafia wie auch in die wohlhabende und konformistische Emilia-Romagna. Ergänzt wird das Thema durch Gespräche mit Vertretern des kulturellen Lebens, die Pasolini manchmal mit den selben Fragen bedrängte, die er den Interviewten gestellt hat: Die Normalität der Homosexualität oder die sexuelle Freiheit und der Skandal ( Moravia: "Der Skandal ist im Grunde die Angst, die eigene Persönlichkeit zu verlieren. Ein Mensch, der sich empört, ist ein zutiefst unsicherer Mensch.").Inside The Third Reich
diskriminierung | eunuch | sexualgeschichteFolgen der Kastration
Man unterscheidet zwischen Frühkastraten ( kastriert vor oder während der Pubertät) und Spätkastraten (nach dem 20./25. Lebensjahr kastriert). Die Kastration ist am folgenschwersten, wenn sie noch vor der Pubertät vorgenommen wurde, wobei manche, aber keineswegs alle Folgen im Verlauf der Pubertät allmählich abnehmen. Beim Erwachsenen nach dem 20./25. Lebensjahr bleiben sie insoweit aus, dass die während der Pubertät schon stattgefundenen Veränderungen (z. B. die Stimme, Knochenform, Bartwuchs, und Genitalien) sich nicht oder kaum zurückbilden.

