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Die Wikipedia Einträge des Tages

schlesier

Carl Caro

autor | deutscher | drama | geboren 1850 | gestorben 1884 | literatur (19. jahrhundert) | literatur (deutsch) | mann | schlesier


Carl Otto Caro (* 18. Juli 1850 in Breslau, † 4. September 1884 in Wien) war ein deutscher Dichter.

Caro wurde in Breslau als Sohn des Kommerzienrats Robert Caro (1819-1875) aus einer alten jüdisch-sephardischen Familie geboren. Er besuchte das Gymnasium in Breslau, studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Straßburg und Breslau und promovierte zum Dr. jur.

Johann Christian Hallmann

deutscher | drama | lyrik | mann | schlesier


Johann Christian Hallmann (* ca. 1640 in Schlesien; † ca. 1716? in Wien) war ein deutsche Dramatiker der Barockzeit.

Leben

Werkausgabe

  • Johann Christian Hallmann. Sämtliche Werke, hrsg. Gerhard Spellerberg. Berlin 1975 ff.

Literatur (Auswahl)

  • Gernot Uwe Gabel: Johann Christian Hallmann. New Orleans: Diss. Rice University 1971
  • Kristine Krämer: Johann Christian Hallmanns . Diss. Freie Universität Berlin 1980
  • Erik Lunding: Das Schlesische Kunstdrama. Kopenhagen 1940

Georg Müller-Breslau

deutscher | geboren in breslau | maler | mann | schlesier


Georg Müller-Breslau (* 5. September 1856 in Breslau; † 20. Oktober 1911 in Schmiedeberg) war ein deutscher Maler. Er gehörte zur Künstlerkolonie Goppeln.

Daniel Caspar von Lohenstein

deutscher | dichter | mann | schlesier | schriftsteller


Daniel Caspar von Lohenstein (auch: Daniel Casper, Caspari, Caspar Kasper) (*25.Januar 1635 in Nimptsch Herzogtum Brieg - 28.April 1683 in Breslau) war ein deutscher Dichter des schlesischen Barocks.

Er besuchte das Gymnasium in Breslau und studierte ab 1651 Jura in Leipzig und Tübingen. Nach seiner Promotion reiste er durch die Schweiz, die Niederlande und Ungarn. Anschließend kehrte nach Breslau als Anwalt zurück und übernam mehrere Ämter der Stadt, zuletzt als Kaiserlichen Rat. 1670 wurde er "von Lohenstein" geadelt.

Lichnowsky von Woschütz

adel | familienname | polnisches adelsgeschlecht | schlesien | schlesier


Lichnowsky von Woschütz ist der Name eines alten österreichisch/polnischen Adelsgeschlechts, das seit dem 14.Jahrhundert dokumentiert ist.

Name

Die Familie stammt ursprünglich aus Polen, aus der Ortschaft Woszczye (eingedeutscht zu Woschtitz/Woschütz/Woschitz).

Johann von Woschütz war 1491 Richter im Jägerndorf und lebte in Lichten. Nach seinem Besitz Lichten nannte er sich Johann "Lichnovsky" von Woschütz.

Herkunft

Die Familie erhielt die Freiherrenwürde im Jahre 1702, im Jahre 1721 erfolgte die Erhebung in den böhmischen Grafenstand. 1846 wurden die Lichnovsky österreichischen Fürsten. Traditionell waren die Lichnovskys Soldaten in der preussichen Armee

Karl Ferdinand Theodor von Brescius

deutscher | geboren 1800 | gestorben 1871 | landrat | mann | mitglied der frankfurter nationalversammlung | schlesier


Karl Ferdinand Theodor Brescius, ab 1856 von Brescius (* 1800; † 1871) war Gutsbesitzer und preußischer Landrat.

Familie

Brescius entstammte einer Ratsherren-Familie aus Guben (Niederlausitz) und wurde am 5. Mai 1856 in Berlin (Schloss Bellevue) in den preußischen Adelsstand erhoben.

Alfons Zgrzebniok

schlesier


Alfons Zgrzebniok Pseudonym „Rakoczy” (* 1891 in Dziergowice b. Bierawa, † 1937 in Marcinków).

Mitglied der Führung der Polska Organizacja Wojskowa Górnego Śląska (POWGŚl), ab 7. August 1919 als Kommandant dieser Organisation. Er kommandierte den I. und II. schlesischen Aufstand. Im III. Aufstand war er zuerst für die Rekrutierung in der Personalabteilung verantwortlich, danach wurde er Kommandant im Stab der 1. Division der Aufständischen. 1923 gründete er Związek Powstańców Śląskich (Verband der Schlesischen Aufständischen). 1931 wurde er Woiwode in Białystok. Er Starb 1937 und wurde in Rybnik beigesetzt.

Jerzy Ziętek

schlesier


Jerzy Ziętek im Woiwodschaftsamtgebäude in Kattowitz Jerzy Jorg Ziętek (* 10. Juni 1901 in Gliwice, * 20. November 1985 in Katowice) war ein schlesisch-polnischer Politiker und General.

In Jahren 1919-1921 war er aktiv in Schlesischen Aufständen beteiligt. Unter anderem kämpfte er im III. Schlesischen Aufstand in der 8. Kompanie des 3. Gleiwitzer Bataillons. Ziętek war zuerst Zugsturmführer danach Kompanieführen. Er kämpfte mehrmals an der fordersten Frontlinie und nahm an den Kämpfen um Łabędy, Stare Koźle, Januszkowice, Sławięcice und Annaberg teil. In seinen Erinnerungen schreibt er verbittert von der unrühmlichen Haltung, die vor allen seitens britischer Unterhändler den Aufständischen entgegengebracht wurde; „Alle unseren Freiheitsvorschlägen wurde es mit einer Abneigung begegnet, wobei die britischen Politiker es an die Spitze getrieben haben. Unter Ihnen hat sich der Lloyd George besonders unrühmlich verhalten, als er sagte: 'Ich kann doch nicht einem Affen eine Uhr geben, weil der sie kaputt macht', wobei in seiner Auffassung der Affe -Polen und die Uhr -Schlesien wäre.“.Zitat aus dem Zięteks Buch "Powstańczy Szlak – rozważania powstańcze": „Wszędzie nasze postulaty wolnościowe spotykały się z nieżyczliwością, w czym celowali politycy angielscy, z krótych szczególną niesławą okrył się Lloyd George. Powiedział on, że nie może małpie dać zegarka, bo go popsuje. Małpą w jego mniemaniu miała być Polska, zegarkiem zaś Śląsk.“

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