schachspieler
Paul Lipke
deutscher | geboren 1870 | gestorben 1955 | mann | schachspieler | schachspieler (deutschland)Lipke erlernte das Schachspiel mit ungefähr 14 Jahren während seiner Schulzeit in Magdeburg und wurde bald Mitglied im Magdeburger Schachclub. Nach dem Abitur 1892 in Halle studierte Lipke Rechtswissenschaften und wurde 1897 Rechtsreferendar.
Alexander Kasimirowitsch Tolusch
geboren 1910 | gestorben 1969 | mann | russe | schachspieler | schachspieler (sowjetunion) | sowjetbürgerTolusch verbrachte bis auf seine Militärzeit – er war während des zweiten Weltkrieges Offizier bei der Roten Armee – sein gesamtes Leben in Leningrad. Auch seine ersten schachlichen Erfolge feierte er in seiner Heimatstadt: Im Jahr 1938 gewann er seine erste von vier Leningrader Stadtmeisterschaften (außerdem noch 1938, 1946 und 1947), wodurch er sich für die im Jahr darauf – ebenfalls in Leningrad – stattfindende XI. UdSSR-Meisterschaft qualifizierte. Bei 18 Teilnehmern kam er dort allerdings nicht über den geteilten 15. bis 16. Platz hinaus, es gewann der spätere Schachweltmeister Michail Botwinnik.
Igor Khenkin
deutscher | geboren 1968 | mann | schachspieler | schachspieler (deutschland) | schachspieler (sowjetunion)Werdegang
Im Alter von 11 Jahren gewann Khenkin die Herren-Meisterschaften des Kreises Wladimir und wurde mit 13 Jahren bereits Junioren-Landesmeister der unter 16-Jährigen. Zu seinen Trainern zählten unter anderem Mark Dworezki und Alexander Nikitin, der auch Ex-Weltmeister Garri Kasparow betreute und sekundierte.Bekemann
autor | deutscher | fernschachspieler | geboren 1959 | mann | schachspielerWerke
- Die Skandinavischen Gambits. Schachverlag Manfred Mädler, Dresden 1995, ISBN 3-925691-17-0
- Gambits gegen Caro-Kann. Schachverlag Manfred Mädler, Dresden 1999, ISBN 3-925691-23-5
- Rechnungsprüfung-Prüfung der Sozialhilfe. Kohlhammer, Stuttgart 1999 , ISBN 3-17-016011-7
- Im Bann des Augenblicks. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2005, ISBN 3-86582-164-2
Ivo Donev
geboren 1959 | pokerspieler | schachspielerIvo Donev (*25. Dezember 1959) ist ein professioneller österreichischer Schach- und Pokerspieler
Schach
Sein Vater, Hristo Donev war ein nationaler Schachmeister.Ivo Donev gewann 1989 die tschecho-slowakischen Schachmeisterschaften, worauf er zum Großmeister befördert wurde. Als seine Familie und er nach Österreich emigrierten unterrichtete Donev für 400 Schilling die Stunde an einer Schachschule, um sein Studium in Computerwissenschaft zu finanzieren. Donev ist der Autor des Schachbuchs Die wichtigsten Ideen im Endspiel-
Moheschunder Bannerjee
geboren ? | gestorben ? | inder | mann | schachspielerBildbeschreibung
Leben
...
Leistungen
Semjon Abramowitsch Furman
geboren 1920 | gestorben 1978 | mann | russland | schachspieler | schachspieler (russland) | schachspieler (sowjetunion) | sowjetbürgerIm Jahre 1953 wurde er Leningrader Meister, und 1954 und 1957 geteilter Sieger dieses Wettbewerbs. Als ein stetiger Teilnehmer an UdSSR Meisterschaften wurde er 1948 Dritter, 1949 geteilter Fünfter und 1965 geteilter Vierter. Den Titel eines internationalen Meisters erhielt er 1954, den eines Großmeisters 1966.
Marie Sebag
franzose | frau | geboren 1986 | schachspieler | schachspieler (frankreich)Sebag ist zweifache französische Meisterin, ihren ersten Titel gewann sie bereits im Jahr 2000 im Alter von 14 Jahren und wiederholte den Erfolg zwei Jahre später. International siegte sie dreimal bei Jugend-Europameisterschaften der Mädchen, ihrem ersten Titelgewinn der Unter-12-Jährigen (U12) 1998 folgten 1999 und 2002 weitere in den Kategorien U14 und U16. Bei der darauffolgenden Weltmeisterschaft der Unter-18-Jährigen wurde sie Dritte (Weltmeisterin wurde die Deutsche Elisabeth Pähtz), zwei Jahre später im – Jahr 2004 – wurde sie geteilte Erste, der Titel ging aber nach Feinwertung an die Polin Jolanta Zawadzka.
Karel Traxler
geboren 1866 | gestorben 1936 | mann | schachkomponist | schachspieler | schachspieler (tschechoslowakei) | tscheche Neben seiner Tätigkeit als katholischer Geistlicher galt Traxler als starker Schachamateur, der Ende des 19. Jahrhunderts einen wichtigen Beitrag zur Eröffnungstheorie leistete: Er spielte im Jahre 1890 in einer Partie gegen J. Rheinisch erstmals den Zug 4. ... Lf8-c5 im Zweispringerspiel im Nachzuge und gewann glanzvoll unter Damenopfer in nur 17 Zügen. Die Variante ist nach ihm als Traxler-Gegenangriff benannt.
Literatur
Jan Kotrč, Karel Traxler: Schachprobleme aus den Jahren 1884–1910. Wien, 1910.Alexander Nikolajewitsch Saizew
schachspielerDer Elektroingenieur wurde 1967 Internationaler Großmeister und war damit der erste Schachspieler aus dem fernen Osten, der diesen Titel errang. Erste größere Erfolge erreichte er ab 1953 mit ersten bis dritten Plätzen in der Jugendmeisterschaft der Russischen Föderativen Sowjetrepublik. Zwischen 1954 und 1959 war Saizew gleichzeitig Regionalmeister des Gebietes Promorje. 1968 erspielte sich Saizew den Meistertitel der RSFSR. Er war viermaliger Finalist um den Titel eines sowjetischen Schachmeisters, den er jedoch nie erreichte. Seinen besten Platzierungen dabei waren 1968 ein gemeinsamer erster Platz mit Lew Abramowitsch Polugajewski, gegen den er dann in der Stichpartie um den Titel unterlag und ein zweiter Platz hinter Polugajewski und Tigran Petrosjan im Jahre 1969.

