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Die Wikipedia Einträge des Tages

sammler

Gerhard Schneider

deutscher | geboren 1938 | kunstmäzen oder sammler | mann | sammler



Gerhard Schneider (*11. Dezember 1938 in Marsberg/Westfalen) ist ein deutscher Sammler verfemter Kunst

Lebenslauf

1959 Abitur und Pflichtjahr bei der Bundeswehr, danach Studium der Philosophie, Germanistik, Theologie und Geschichte in Bonn, Wien und Münster

Daniel Wildenstein

autor | franzose | geboren 1917 | gestorben 2001 | kunsthistoriker | kunstliteratur | mann | sammler


Daniel Wildenstein (* 11. September 1917 in Verrières-le-Buisson; † 23. Oktober 2001 in Paris) war ein französischer Kunsthistoriker, Kunsthändler, Autor und Kunstsammler.

Leben

Daniel Wildenstein kam als Sohn des Kunsthändlers Georges Wildenstein und seiner Ehefrau Jane im Pariser Vorort Verrières-le-Buisson zur Welt. Nach dem Studiem an der Sorbonne arbeite er am Pariser Musée Jacquemart-André und an der L'abbaye royale de Chaalis in Fontaine-Chaalis. Er war in erster Ehe mit Martine Kapferer verheiratet. In Marseilles kam 1940 der Sohn Alec zur Welt, als sich die Familie auf der Flucht vor der deutschen Truppen befand. Im selben Jahr übersiedelte die Familie nach New York City, wo Daniel Wildenstein in die dortige Filiale des Kunsthandelsgeschäftes seines Vaters (Wildenstein & Company) eintrat. In New York wurde 1945 der Sohn Guy geboren. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte die Familie zwar nach Frankreich zurück, behielt aber einen Wohnsitz in New York.

Felix Batsy

autor | Österreicher | erotische literatur | mann | sammler


Felix Batsy (*1877 in Wien, †1952 ebenda) , war ein österreichischer Autor und Sammler erotischer Schriften und Kunst. Batsy war Bezirkshauptmann der Wiener Neustadt und sammelte privat Erotika, darunter solche mit enormem Seltenheitswert. Viele Werke wie z. B. das von Ruth von der Weides, konnten dank seiner Tätigkeit für die Nachwelt gerettet werden. Eine Sammlung Batsys ist als Nachlass in der heutigen Wienbibliothek, der früheren Wiener Stadt- und Landesbibliothek, erhalten und zugänglich. Über den Inhalt dieser Sammlung sind (laut Bibliothekskatalog) "Werke" und Briefe enthalten, es gibt eine Autographenbox und einen Karton. Batsy veröffentlichte auch selbst unter dem Anagramm Bixy Taelfs, Erotisches: Ein Werk betitelt als "Die Wette"; (angeblich 1942 entstanden bzw. veröffentlicht) handelt von einer verlorenen Wette, die dazu führt, dass eine junge, sportliche Frau ihren Körper für zwei Stunden einem jungen Mann zur Verfügung stellen muss, der dies gekonnt ausnützt (mit leichten BDSM-Anklängen, etwa dem Peitschen mit Brennnesseln).

Literatur

Carl Schiller

deutscher | geboren 1807 | gestorben 1874 | historiker | mann | person (braunschweig) | sammler


Carl Schiller (* 23. Mai 1807 in Braunschweig; † 28. Juni 1874 ebenda) war ein deutscher Historiker, Kunsthistoriker und Privatgelehrter. Er war Gründer und erster ehrenamtlicher Leiter des Städtischen Museums Braunschweig.

Leben

Der Sohn des Pastors an der Braunschweiger St. Ulrici-Kirche, Johann Heinrich Schiller († 1828), besuchte das Gymnasium in Blankenburg, anschließend das Martineum und ab 1827 das Collegium Carolinum in Braunschweig. Auf Wunsch seines Vaters studierte er seit 1828 Theologie in Halle und ab 1830 in Göttingen. Seinen eigentlichen Interessen folgend, brach er das Theologiestudium ab und studierte seit 1831 Kunstwissenschaft in Berlin. Er wurde 1839 an der Universität Jena zum Dr. phil. promoviert und betrieb anschließend als Privatgelehrter in seiner Heimatstadt kunst- und literaturwissenschaftliche Studien.

George Grey Barnard

bildhauer | geboren 1863 | gestorben 1938 | mann | sammler | us-amerikaner


Georges Grey Barnard in seinem Studio um 1900

George Grey Barnard (* 24. Mai 1863 in Bellefonte im US-Bundesstaat Pennsylvania; † 24. April 1938 in New York City) war ein US-amerikanischer Bildhauer und Kunstsammler.

Barnard wuchs in Kankakee im US-Bundesstaat Illinois auf. Seine Ausbildung begann er am Art Institute of Chicago und ging dann nach Paris wo er von 1883 bis 1887 im Atelier von P.T. Cavelier arbeitete und die Ecole des Beaux-Arts besuchte. Er blieb zwölf Jahre in Paris und stellte erstmalig erfolgreich seine Werke im Pariser Salon von 1894 aus, bevor er 1896 in die USA zurückkehrte.

Doris Duke

frau | geboren 1912 | gestorben 1993 | sammler | us-amerikaner


Doris Duke (* 22. November 1912 in New York City; † 28. Oktober 1993 in Beverly Hills) war eine Sammlerin islamischer Kunst.

Leben

Die Tochter des erfolgreichen Unternehmers James Buchanan Duke (23.12.1856-10.10.1925)siehe James Buchanan Duke (engl.) wurde mit dem Tode ihres Vaters im Jahre 1925 wohl zum reichsten jungen Mädchen der Welt. Es gelang ihr, mit diesen finanziellen Möglichkeiten und einem zweifellos eigenwilligen Charakter eine in dieser Zeit ungewöhnliche Unabhängigkeit für eine Frau zu erreichen. Obwohl sie sicher bereits vorher im gesellschaftlichen Umfeld der wohlhabenden Familien der amerikanischen Ostküste mit islamischer Kunst in Berührung gekommen war, lernte sie endgültig wohl während ihrer Hochzeitsreise (1935) im Nahen und Mittleren Osten sowie in Südasien die islamische Kunst und Kultur in großem Umfang kennen und lieben. Die letzte Station dieser Weltreise war Hawaii, das sie mit seiner Natur, Kultur und Lebensweise in den Bann schlug. In den folgenden Jahren widmete sie sich dem Aufbau und der Pflege ihrer bedeutenden Privatsammlung.

Robert Sterling Clark

autor | geboren 1872 | gestorben 1956 | mann | mäzen | sammler | us-amerikaner


Robert Sterling Clark (auch Sterling Clark) (* 25. Juni 1877 in New York City; † 1956) war ein US-amerikanischer Unternehmer, Kunstsammler, Mäzen. Nach Teilnahme an einer Chinaexpedition erschien von ihm ein Reisetagebuch mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Zusamen mit seiner Frau gründete er das Sterling and Francine Clark Art Institute.

Jugend

Sterling Clark kam als eines von vier Kindern des Unternehmers Alfred Corning Clark und seiner Frau Elizabeth Scriven Clark in New York zur Welt. Sein Großvater Edward Clark, ein Rechtsanwalt, begründete 1851 zusammen mit dem Erfinder Isaac Merrit Singer das Singer-Nähmaschinenunternehmen, dessen Präsident er ab 1875 war. Die I.M. Singer & Company entwickelte sich zum größten Nähmaschinenproduzenten der Welt, mit Produktionsstätten in zahlreichen Ländern. Bereits die Eltern von Sterling Clark hatten eine kleine Gemäldesammlung aufgebaut, sodass er nicht nur in einer wohlhabenden sondern auch kunstinteressierten Umgebung aufwuchs. Nach Beendigung der Schule begann er ein Ingenieursstudium an der Sheffield Scientific School der Yale University welches er 1899 abschloss.

Leo Mildenberg

numismatiker | sammler


Leo Mildenberg (* 14. Februar 1913 in Kassel; † 14. Januar 2001 in Zürich) war ein deutscher Numismatiker, Münzhändler und Antikensammler.

Leben und Werk

Er besuchte die Schule in Bad Mergentheim und Schwäbisch Hall und studierte anschließend Alte Geschichte und Semitistik in Frankfurt, Leipzig und nach seiner Flucht als Jude aus Deutschland an der Universität Dorpat, wo er 1938 promoviert wurde. Hier lehrte er auch als Dozent für orientalische und semitische Sprachen bis er 1941, jetzt als Deutscher, nach Kasachstan deportiert wurde. 1947 emigrierte er in die Schweiz. Hier gründete er in Zürich die Numismatische Abteilung der Bank Leu, deren Direktor er später wurde und die er bis zu seinem Ruhestand 1990 leitete. Er baute die Firma zu einem der führenden Händler von antiken Münzen aus.

Matsukata Kojiro

geboren 1865 | gestorben 1950 | japaner | mann | sammler | unternehmer


Matsukata Kojiro (* 1865; † 1950) war einer der bedeutendsten japanischen Unternehmer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus seiner umfangreichen Kunstsammlung ging das Nationalmuseum für westliche Kunst in Tokio hervor.

Familie

Matsukata Kojiro kam als dritter Sohn des späteren japanischen Premierminister Matsukata Masayoshi und seiner Frau Matsukata Masako zur Welt. Er war mit Matsukata Yoshiko, der Tochter des Kuki Takayoshi verheiratet und adoptierte später seinen jüngeren Bruder Matsukata Saburo.

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