Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

russische geschichte

Platon Iwanowitsch Rokassowskij

geboren 1800 | generalgouverneur (finnland) | gestorben 1869 | mann | russe | russische geschichte


Baron Platon Iwanowitsch Rokassowskij (* 15. Januar 1800 im Gouvernement Sankt Petersburg; † 6. April 1869 in Nizza) war ein russischer General. Er war von 1861 bis 1866 zaristischer Generalgouverneur Finnlands.

Militärische Karriere

Platon Rokassowskij wurde als Sohn des Brigadegeneral Iwan Nikititsch Rokassowskij (* 1762) und seiner Frau Charlotta Eleonora von Albedyll (1772-1825) geboren. Er begann bereits 1812 seine militärische Karriere sowie die Beschäftigung mit dem Ingenieurwesen. Im selben Jahr wurde er Fähnrich, 1814 Unterleutnant, 1815 Leutnant und 1821 Hauptmann. 1824 wurde er zu einer kriegstopographischen Einheit versetzt. 1826 wurde er Oberstleutnant und leitete ab 1827 topographische Arbeiten im Gouvernement Grodno/Polen.

Nikolai Nikolajewitsch Gerhard

geboren 1838 | generalgouverneur (finnland) | mann | russe | russische geschichte


Nikolai Nikolajewitsch Gerhard (* 1838 im Gouvernement Mohilew/Russland) war ein russischer Politiker. Er war von 1905 bis 1908 russischer Generalgouverneur Finnlands.

Verwaltungsjurist

Nikolai Gerhard studierte Rechtswissenschaft in Sankt Petersburg. Er arbeitete ab 1861 im russischen Innenministerium. 1866 wechselte er ins Justizwesen. Ab 1876 war er im russischen Senat tätig. 1887 wurde er Leiter der Senatsabteilung für geodätische Fragen. Ab 1898 war Nikolai Gerhard im Staatsrat (Верховный Тайный совет) tätig. Dort war er zunächst in der Rechtsabteilung beschäftigt, dann in der Abteilung für zivile und kirchliche Angelegenheiten, deren Leiter er später wurde.

Russisch-weißrussischer Energiestreit

2006 | 2007 | politischer konflikt | russische geschichte | weißrussische geschichte


Der russisch-weißrussische Energiestreit ist der gegen Ende 2006 aufgekommene Konflikt zwischen Weißrussland und Russland um den Verkauf und den Transit russischer Energieträger. Er betraf zunächst den Preis für russisches Erdgas, das im Jahr 2007 an Weißussland verkauft werden soll. Nachdem dieser Streitpunkt wenige Minuten vor Silvestermitternacht beigelegt wurde, bekam der Konflikt Anfang Januar seine Fortsetzung im Transit des russischen Erdöls nach Westeuropa.

Streit um Erdgas-Verkauf

2006 betrug der Preis, zu dem Gasprom Erdgas nach Weißrussland geliefert hatte, 46 US-Dollar pro 1000 m³. Es handelte sich um einen stark ermäßigten Preis, der ca. 1/6 des in Westeuropa üblichen Preises betrug. Im Lauf des Jahres kündigte Gasprom an, den Preis für Weißrussland für das Jahr 2007 anzuheben. Der weißrussische Präsident Lukaschenko weigerte sich bis zuletzt, einer Anhebung zuzustimmen und drohte damit, das Gas notfalls aus den durch Weißrussland verlaufenden Pipelines nach Westeuropa abzuzapfen. Seine Forderung ging dahin, dass die Preise für Weißrussland auf dem Niveau des russischen Oblast Smolensk liegen sollen, was seinen Worten nach die Voraussetzung für eine weitere Integration der beiden Länder sei. Diese Integration hatte er jedoch in den letzten Jahren aus Angst vor persönlichem Machtverlust stark abgebremst.

Russisch-Türkischer Krieg (1828-1829)

bulgarische geschichte | rumänische geschichte | russische geschichte | türkenkriege | türkische geschichte


Das Triumphtor von Moskau (1836) wurde als Andenken an den Sieg im Krieg gegen die Türken von 1828-1829 erbaut Der Russisch-Türkische Krieg von 1828-1829 wurde vom griechischem Unabhängigkeitskampf angefacht, den Russland als orthodox-christliche Schutzmacht unterstützte. Der Krieg brach aus, als der von der russischen Teilnahme an der Schlacht von Navarino erzürnte osmanische Sultan den Bosporus für die Durchfahrt russischer Schiffe sperrte und das Abkommen von Akkerman (1826) aufkündigte.

Als die Kampfhandlungen ausbrachen, bestand die russische Armee aus 92.000 Mann und stand einer osmanischen Streitmacht von ca. 150.000 Mann unter dem Kommando von Hussein Pascha gegenüber. Im Juni 1828 überquerten die vom Zaren Nikolaus I. angeführten Hauptverbände der Russen die Donau und stießen nach Dobrudscha vor. Zuvor eroberte der russische Generalfeldmarschall Ludwig Adolph Peter Graf zu Sayn-Wittgenstein die Walachei und nahm ohne große Mühen Braila und Bukarest ein.

Liste der russischen Generalgouverneure Finnlands

finnische geschichte | liste (gouverneur) | russische geschichte


Das zaristische Russland eroberte im schwedisch-russischen Krieg von 1808/09 Finnland. Im Vertrag von Fredrikshamn 1809 musste das unterlegene Schweden Finnland an Russland abtreten. Der russische Zar wurde Staatsoberhaupt Finnlands, das als autonomes Großfürstentum in Personalunion mit Russland verbunden war.

Stellung des Generalgouverneurs

Der russische Zar wurde sowohl in zivilen als auch in militärischen Angelegenheiten durch den russischen Generalgouverneur ( finnisch Suomen kenraalikuvernööri, schwedisch Generalguvernör av Finland) in Finnland vertreten.

Dagestankrieg

krieg | russische geschichte


Der Dagestankrieg (in Russland auch Tschetschenischer Überfall auf Dagestan genannt) begann am 7. August 1999, als eine in Tschetschenien basierte sogenannte Islamische Internationale Friedensbrigade (IIFB) unter der Führung der Warlords Schamil Bassajew und Ibn al-Chattab in die benachbarte russische Teilrepublik Dagestan einfiel, um die separatistische Islamische Schura von Dagestan zu unterstützen. Der Krieg dauerte ca. 3 Wochen bis zum Rückzug der IIFB und war einer der zentralen Auslöser für den Zweiten Tschetschenienkrieg.

Zeitlicher Ablauf

Im August und September 1999 führten Schamil Bassajew und der arabischstämmige al-Chattab zwei Einfäle mit ca. 1500 internationalen Mudschaheddin durch, von denen die meisten allerdings Tschetschenen und Dagestanis waren. In der gebirgigen russischen Republik Dagestand hatten zuvor im Untergrund islamische Fundamentalisten eine Islamische Republik Dagestan proklamiert und Schamil Bassajew zum Anführer auserwählt.

Frieden von Stolbowo

russische geschichte | schwedische geschichte


Der Frieden von Stolbowo wurde am 17. Februar 1617 zwischen Russland und Schweden geschlossen, die seit 1610 in einen Krieg miteinander verwickelt waren. Die Vertragsverhandlungen wurden im Ort Diderino südlich des Ladogasees geführt, doch die Unterzeichnung erfolgte im heute nicht mehr existierenden Dorf Stolbowo (Столбово) durch den Zaren Michael I. und den schwedischen Heerführer Jakob de la Gardie.

Verhandlungen

Der erste Verhandlungsversuch wurde 1615 eingeleitet, doch die russische Seite wollte diese nicht aufnehmen, solange Gustav II. Adolf die Festung Pskow belagere. Nach dem Ende dieser Belagerung trafen sich die Delegationen regelmäßig, wobei die schwedische Seite von Jakob de la Gardie geleitet wurde. Schweden wollte Russland von allen Ostseehäfen abschneiden und eine bessere Sicherung Finnlands beim Ladogasee erreichen. Zeitweise nahm auch der englische König Jakob I. an den Verhandlungen teil. Die britische Seite wollte vermutlich ihre über das Nordpolarmeer nach Russland führenden Handelwege absichern. Diese waren in Gefahr, da Schweden Archangelsk einforderte. Weiterhin waren eine holländische Delegation unter Reinhald Brederode und eine dänische Delegation beteiligt, wobei letztere kurz vor dem Ende der Verhandlungen ausgeschlossen wurde.

XML Feed