römisch-katholischer theologe (20. jh.)
Lothar Roos
deutscher | geboren 1935 | hochschullehrer (bonn) | hochschullehrer (kattowitz) | hochschullehrer (mainz) | korporierter im kv | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)Leben
Roos studierte von 1955 bis 1960 Philosophie und Katholische Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Universität Luzern und am Freiburger Priesterseminar St. Peter. Nach seinem Studienabschluss war er zunächst als Vikar tätig. 1964 wurde er Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Christliche Gesellschaftslehre der Freiburger Universität. 1969 wurde er mit der Arbeit "Demokratie als Lebensform" zum Dr. theol. promoviert. Von 1969 bis 1975 war er Dozent und Subregens am Priesterseminar St. Peter in Freiburg. 1974 habilitierte er sich für die Fächer Christliche Gesellschaftslehre und Pastoraltheologie in Freiburg.Ludwig Ott
römisch-katholischer theologe (20. jh.)Nach der Ausbildung an der Katholischen Universität Eichstätt wurde Ott 1930 zum Priester geweiht. Er promovierte in München (1931-1936) bei Martin Grabmann und wurde von ihm über die Entwicklung der mittelalterlichen Theologie angeleitet. 1936 wurde er außerordentlicher, 1941 ordentlicher. Professor für Dogmatik an der bischöflich philosophisch-theologischen Hochschule in Eichstätt. Von 1960 bis 1962 stand er dieser katholischen Hochschule als Rektor vor.
Johannes Quasten
deutscher | geboren 1900 | gestorben 1987 | hochschullehrer (washington) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.)Leben
Quasten studierte katholische Theologie an der Universität Münster. 1926 empfing er die Priesterweihe. 1927 wurde er bei F.J. Dölger in Münster mit einer Arbeit über „Musik u. Gesang in den Kulten der heidnischen Antike und christlichen Frühzeit“ promoviert. Weitere Studien folgten in den Jahren 1927-1929 in Rom am Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana; zeitgleich war er als Kaplan am Campo Santo Teutonico tätig. Er erhält ein Stipendium der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft für das Deutsche Archäologische Institut in Rom und nimmt mit der Görres-Gesellschaft an internationalen Grabungen teil. 1931 habilitierte er sich in Münster bei Adolf Rücker mit der Schrift „Poimen Soter. Der Gute Hirte in frühchristlicher Totenliturgie und Grabeskunst“.Eduard Hegel
autor | deutscher | geboren 1933 | gestorben 2005 | hochschullehrer (bonn) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)Leben
Hegel studierte an den Universitäten Münster, München und Bonn Katholische Theologie und Geschichtswissenschaften. 1933 wurde er zum dr. phil. promoviert. 1937 empfing er in Köln die Priesterweihe. Hegel war zunächst als Seelsorger in Köln tätig. 1943 wurde er erneut promoviert mit einer Arbeit über die Kölner Erzbischöfe Max Friedrich und Max Franz. Mit einer weiteren wissenschaftlichen Veröffentlichung über die Geschichte des Erzbistums Köln wurde er überregional bekannt; das Werk wurde ein Standardklassiker. 1948 habilitierte Eduard Hegel an der Universität Bonn.Erwin Gatz
autor | deutscher | geboren 1933 | hochschullehrer (bonn) | hochschullehrer (rom) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)Leben
Gatz studierte von 1953 bis 1961 Theologie und Geschichte in Bonn, München und Aachen. Am 12. März 1960 empfing er die Priesterweihe in Aachen. Nachdem er 1961 bei Hubert Jedin zum Dr. theol. promoviert war er zunächst zehn Jahre lang Seelsorger in Grefrath und Düren im Bistum Aachen. 1970 habilitierte er sich für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte in Bonn bei Eduard Hegel. Von 1971 bis 1975 war er am Institut für Kirchengeschichte der Universität Bonn tätig.Karol Milik
apostolischer administrator [[kategorie:geboren 1892 milik, karol | gestorben 1976 | mann | pole | römisch-katholischer theologe (20. jh.)Werdegang
Karol Milik besuchte das polnische Gymnasium in Teschen und studierte anschließend an der Philosophisch-Theologischen Hochschule des Priesterseminars in Weidenau, das im ehemals österreichischen Bistumsteil der Diözese Breslau lag. 1915 wurde er durch den Breslauer Fürstbischof Adolf Bertram zum Priester geweiht und arbeitete im Ersten Weltkrieg als Militärseelsorger. Anschließend war er Direktor der Volksbibliotheken in Polen. Während des Zweiten Weltkriegs war er in Warschau untergetaucht und übernahm nach Kriegsende das Rektorat der St. Johannes-Kantius-Kirche in Posen.Theodore Hesburgh
autor | geboren 1917 | hochschullehrer (vereinigte staaten) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.) | universitätspräsident | us-amerikanerHesburgh war von 1957 bis 1972 Mitglied der United States Civil Rights Commission, ab 1969 dessen Vorsitzender. Hesburgh war ferner eine bedeutende Figur der römisch-katholischen Kirche der Vereinigten Staaten von den 1950er bis 1990er Jahre. Er wurde 1999 mit der Congressional Gold Medal of Honor ausgezeichnet.

