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Die Wikipedia Einträge des Tages

römisch-katholischer theologe (20. jh.)

Lothar Roos

deutscher | geboren 1935 | hochschullehrer (bonn) | hochschullehrer (kattowitz) | hochschullehrer (mainz) | korporierter im kv | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)


Lothar Roos (* 1935 in Karlsruhe) ist ein deutscher Sozialethiker.

Leben

Roos studierte von 1955 bis 1960 Philosophie und Katholische Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Universität Luzern und am Freiburger Priesterseminar St. Peter. Nach seinem Studienabschluss war er zunächst als Vikar tätig. 1964 wurde er Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Christliche Gesellschaftslehre der Freiburger Universität. 1969 wurde er mit der Arbeit "Demokratie als Lebensform" zum Dr. theol. promoviert. Von 1969 bis 1975 war er Dozent und Subregens am Priesterseminar St. Peter in Freiburg. 1974 habilitierte er sich für die Fächer Christliche Gesellschaftslehre und Pastoraltheologie in Freiburg.

Ludwig Ott

römisch-katholischer theologe (20. jh.)


Ludwig Ott (* 24. Oktober 1906 in Neumarkt/St. Helena (Oberpfalz), † 25. Oktober 1985 in Eichstätt. Ist ein katholischer Theologe, Mediävist.

Nach der Ausbildung an der Katholischen Universität Eichstätt wurde Ott 1930 zum Priester geweiht. Er promovierte in München (1931-1936) bei Martin Grabmann und wurde von ihm über die Entwicklung der mittelalterlichen Theologie angeleitet. 1936 wurde er außerordentlicher, 1941 ordentlicher. Professor für Dogmatik an der bischöflich philosophisch-theologischen Hochschule in Eichstätt. Von 1960 bis 1962 stand er dieser katholischen Hochschule als Rektor vor.

Johannes Quasten

deutscher | geboren 1900 | gestorben 1987 | hochschullehrer (washington) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.)


Johannes Quasten (* 3. Mai 1900 in Homberg; † 10. März 1987 in Freiburg im Breisgau) war ein katholischer Theologe und Patrologe.

Leben

Quasten studierte katholische Theologie an der Universität Münster. 1926 empfing er die Priesterweihe. 1927 wurde er bei F.J. Dölger in Münster mit einer Arbeit über „Musik u. Gesang in den Kulten der heidnischen Antike und christlichen Frühzeit“ promoviert. Weitere Studien folgten in den Jahren 1927-1929 in Rom am Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana; zeitgleich war er als Kaplan am Campo Santo Teutonico tätig. Er erhält ein Stipendium der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft für das Deutsche Archäologische Institut in Rom und nimmt mit der Görres-Gesellschaft an internationalen Grabungen teil. 1931 habilitierte er sich in Münster bei Adolf Rücker mit der Schrift „Poimen Soter. Der Gute Hirte in frühchristlicher Totenliturgie und Grabeskunst“.

Eduard Hegel

autor | deutscher | geboren 1933 | gestorben 2005 | hochschullehrer (bonn) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)


Eduard Hegel (* 28. Februar 1911 in Wuppertal-Barmen; † 23. November 2005) ist ein deutscher Theologe und Kirchenhistoriker.

Leben

Hegel studierte an den Universitäten Münster, München und Bonn Katholische Theologie und Geschichtswissenschaften. 1933 wurde er zum dr. phil. promoviert. 1937 empfing er in Köln die Priesterweihe. Hegel war zunächst als Seelsorger in Köln tätig. 1943 wurde er erneut promoviert mit einer Arbeit über die Kölner Erzbischöfe Max Friedrich und Max Franz. Mit einer weiteren wissenschaftlichen Veröffentlichung über die Geschichte des Erzbistums Köln wurde er überregional bekannt; das Werk wurde ein Standardklassiker. 1948 habilitierte Eduard Hegel an der Universität Bonn.

Erwin Gatz

autor | deutscher | geboren 1933 | hochschullehrer (bonn) | hochschullehrer (rom) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)


Erwin Gatz (* 4. Mai 1933 in Aachen) ist ein deutscher Theologe und Rektor des Campo Santo Teutonico in Rom.

Leben

Gatz studierte von 1953 bis 1961 Theologie und Geschichte in Bonn, München und Aachen. Am 12. März 1960 empfing er die Priesterweihe in Aachen. Nachdem er 1961 bei Hubert Jedin zum Dr. theol. promoviert war er zunächst zehn Jahre lang Seelsorger in Grefrath und Düren im Bistum Aachen. 1970 habilitierte er sich für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte in Bonn bei Eduard Hegel. Von 1971 bis 1975 war er am Institut für Kirchengeschichte der Universität Bonn tätig.

Karol Milik

apostolischer administrator [[kategorie:geboren 1892 milik, karol | gestorben 1976 | mann | pole | römisch-katholischer theologe (20. jh.)


Karol Milik (* 14. Juni 1892 in Renardowice; † 1976) war der erste Apostolischer Administrator des Erzbistums Breslau nach dem Zweiten Weltkrieg.

Werdegang

Karol Milik besuchte das polnische Gymnasium in Teschen und studierte anschließend an der Philosophisch-Theologischen Hochschule des Priesterseminars in Weidenau, das im ehemals österreichischen Bistumsteil der Diözese Breslau lag. 1915 wurde er durch den Breslauer Fürstbischof Adolf Bertram zum Priester geweiht und arbeitete im Ersten Weltkrieg als Militärseelsorger. Anschließend war er Direktor der Volksbibliotheken in Polen. Während des Zweiten Weltkriegs war er in Warschau untergetaucht und übernahm nach Kriegsende das Rektorat der St. Johannes-Kantius-Kirche in Posen.

Theodore Hesburgh

autor | geboren 1917 | hochschullehrer (vereinigte staaten) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.) | universitätspräsident | us-amerikaner


Theodore Martin Hesburgh, CSC (* 25. Mai 1917 in Syracuse) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Hochschullehrer und ehemaliger Präsident der University of Notre Dame in Indiana (1952-87).

Hesburgh war von 1957 bis 1972 Mitglied der United States Civil Rights Commission, ab 1969 dessen Vorsitzender. Hesburgh war ferner eine bedeutende Figur der römisch-katholischen Kirche der Vereinigten Staaten von den 1950er bis 1990er Jahre. Er wurde 1999 mit der Congressional Gold Medal of Honor ausgezeichnet.

Karl Hengst

deutscher | geboren 1939 | historiker | hochschullehrer (paderborn) | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)


Karl Hengst (* 1939 in Bühne, Kreis Warburg) ist ein deutscher Theologe und Professor für Kirchengeschichte und Bistumsgeschichte an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Leben

Karl Hengst empfing nach Abschluß seiner theologischen und philosophischen Studien im Jahre 1964 das Sakrament der Priesterweihe. Anschließend arbeitete er als Vikar in Dortmund und Bad Driburg. Er promovierte 1973 an der Theologischen Fakultät Paderborn und war anschließend sechs Jahre lang Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Ruhr-Universität Bochum. 1979 erteilte ihm die Abteilung für Katholische Theologie der Ruhr-Unviersität Bochum die Lehrbefugnis für das Fach Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit. 1980 wurde Karl Hengst zum Professor der Kirchengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Bistumsgeschichte an die Theologischen Fakultät zu Paderborn berufen. Seit 1984 leitet er gleichzeitig als Direktor die Erzbischöflich Akademische Bibliothek Paderborn. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Missions- und Frühgeschichte Westfalens, zur Klostergeschichte Westfalens und Waldecks, zur Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Universitätsgeschichte, zur Geschichte jüdischen Lebens in Westfalen sowie zur Paderborner Bistumsgeschichte. Er forscht seit 1973 regelmäßig in einschlägigen westfälischen Archiven und am Vatikanischen Geheimarchiv in Rom. Seit 1990 ist er Vorstandsmitglied der „Historischen Kommission für Westfalen“ in Münster.

Michael Bösch

deutscher | geboren 1958 | mann | philosoph | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)


Michael Bösch (* 1958 in Iserlohn) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Philosophie an der Katholischen Fachhochschule in Paderborn.

Leben

Michael Bösch studiert nach seinem Abitur die Fächer Katholische Theologie und Philosophie in Paderborn und Freiburg im Breisgau. 1993 promoviert er mit einer Arbeit über die Philosophie Søren Kierkegaards zum Doktor der Theologie. Von 1995 bis 2005 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrstuhlvertreter an der Theologischen Fakultät Paderborn. Im Jahre 2002 erfolgt Böschs philosophische Habilitation an der Universität Kassel mit einer Arbeit über Ernst Cassirer. Seit 2003 ist er Privatdozent für Philosophie an der Universität Kassel, seit 2005 hat er die Professor für Philosophie an der Kath. Fachhochschule Paderborn inne. Neben seiner Lehrtätigkeit betreibt Michael Bösch seit 1999 die philosophische Praxis "Denkwege". Deren Anliegen ist es, die lebenspraktische Dimension der Philosophie, die ansonsten fast nur noch als theoretische Disziplin an Hochschulen und in Büchern stattfindet, in einem tatsächlich vollzogenen dialogischen Prozess erlebbar zu machen.

Josef Meyer zu Schlochtern

deutscher[[kategorie:mann | geboren 1950 | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)


Josef Meyer zu Schlochtern (* 1950 in Bad Laer) ist ein deutscher Theologe und Professor für Fundamentaltheologie, Vergleichende Religionswissenschaft und Konfessionskunde an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Paderborn.

Leben

Josef Meyer zu Schlochtern studierte an der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen sowie in Allen Hall, Ware, Regensburg und Münster die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. 1978 promovierte er an der Universität Regensburg zum Doktor der Theologie. Im Jahre 1980 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und war anschließend als Gemeindeseelsorger in Osnabrück tätig. Ab 1984 wirkte er als Geistlicher Rektor und Referent in der Katholisch-Sozialen Akademie des Bistums Osnabrück, dem "Ludwig-Windthorst-Haus" in Lingen. 1991 erfolgte seine Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum, 1992 wurde er zum ordentlichen Professor für Fundamentaltheologie, Vergleichende Religionswissenschaft und Konfessionskunde an der Theologischen Fakultät Paderborn ernannt. Ein Forschungsschwerpunkt Meyer zu Schlochterns ist die Beziehung von ästhetischen und religiösen Erfahrungen unter besonderer Berücksichtigung der Wirkung zeitgenössischer Kunstwerke in Sakralräumen. Seit 1998 ist er Mitherausgeber der Reihe "Paderborner Theologische Studien".

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