römisch-katholischer bischof (16. jh.)
Bonaventura Hahn
deutscher | geboren 1540 | gestorben 1602 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)Sein Vater war Rektor der Glogauer Stadtschule und später bischöflicher Kanzler in Breslau.
Nach dem Besuch des Neisser Gymnasiums besuchte Bonaventura die Universität Wien und promovierte 1571 an der Universität Ingolstadt zum Doktor der Philosophie. Drei Jahre später wurde er Breslauer Kanonikus und unternahm 1575 als Beauftragter des Bischofs Andreas von Jerin eine Reise nach Rom. Dort studierte er drei Jahre am Collegium Romanum und wurde 1577 in der Laterankirche zum Priester geweiht. 1578 promovierte er in Bologna zum Doktor beider Rechte.
Anna von Perusse d'Escars
benediktiner | geboren 1546 | gestorben 1612 | kardinal | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.) | römisch-katholischer bischof (17. jh.)Er war der Sohn von Jacques de Pérusse, signeur d'Escars, und seiner zweiten Frau, Françoise de Longwy, dame de Givry (oder Giury). Nach seiner Studienzeit trat er in den Benediktinerorden der Abtei von Saint Bénigne in Dijon ein. Er wurde in den Abteien von Dijon, Barbery, Montesmes, Poultières und Champagne im Bistum Le Mans zum Abt gewählt. In den Religonskriegen war er ein Anhänger von Heinrich von Guise. Am 1. Oktober 1584 wurde er zum Bischof von Lisieux ernannt und am 1. Mai 1585 geweiht. Da die Diözese stark von den Religionskriegen betroffen war, hielt er sich längere Zeit in Rom auf. Papst Clemens VIII. ernannte ihm 1596 zum Kardinal. Obwohl König Heinrich IV mit der Kardinalsernennung eines Anhängers der Guise nicht einverstanden war, schätzte er Perusse dennoch hoch ein. Am 17. März 1599 trat er von seinem Bischofsamt zurück, wurde aber am 3. März 1603 zum Koadjutor mit dem Recht der Nachfolge als Bischof von Langres gewählt. Das Amt hatte sein älterer Bruder Charles d'Escars de Pérusse inne. Am 23. Mai 1608 wurde er dann zum Bischof von Metz gewählt, dessen Amt er am 10. September des Jahres antrat. Er starb am 19. April 1612 im Schloss Vic-sur-Seille an der Mosel und liegt in der Kathedrale von Metz begraben.
Kaspar von Logau
geboren 1524 | gestorben 1574 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)Als Sohn des bischöflichen Kanzlers Matthäus von Logau wurde er am Königshof in Innsbruck zusammen mit den Prinzen Maximilian und Ferdinand erzogen. 1542 wurde ihm ein Kanonikat in Breslau und später auch in Olmütz verliehen. Nach Studienjahren in Italien unterrichtete er den Erzherzog Karl, Sohn von Ferdinand I., mit dessen Unterstützung er 1551 zum Domprobst von Leitmeritz und 1559 zum Bischof von Wiener Neustadt befördert wurde.
Kaspar von Logau
geboren 1524 | gestorben 1574 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)Als Sohn des bischöflichen Kanzlers Matthäus von Logau wurde er am Königshof in Innsbruck zusammen mit den Prinzen Maximilian und Ferdinand erzogen. 1542 wurde ihm ein Kanonikat in Breslau und später auch in Olmütz verliehen. Nach Studienjahren in Italien unterrichtete er den Erzherzog Karl, Sohn von Ferdinand I., mit dessen Unterstützung er 1551 zum Domprobst von Leitmeritz und 1559 zum Bischof von Wiener Neustadt befördert wurde.
Franciscus Sonnius
geboren 1506 | gestorben 1576 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.) | römisch-katholischer theologe (16. jh.)Franciscus Sonnius studierte in Löwen katholische Theologie und Philosophie. Er promovierte im Jahre 1539 zum Doktor der Theologie und war ab 1544 Professor für Kontroverstheologie an der Universität Löwen. Er versah von 1549 bis 1560 die Aufgabe eines Inquisitors und nahm ab 1551 als Vertreter der Universität Löwen und kaiserlicher Theologe am Konzil von Trient teil. 1557 partizipierte er am Religionsgespräch von Worms, 1558/59 hielt er sich im Auftrage Philipps II. zwecks Verhandlungen über neu zu errichtende Diözesen in Rom auf. Im Jahre 1570 wurde Franciscus Sonnius erster Bischof der Diözese Antwerpen.
Erich von Braunschweig-Grubenhagen
bischof | deutscher | geboren 1478 | gestorben 1532 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)Leben
Heinrich von Sachsen-Lauenburg
deutscher | geboren 1550 | gestorben 1585 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)Leben
Fürstbischof Heinrich IV. stammte aus dem Hause Sachsen-Lauenburg. Er war der Sohn des zum Protestantismus übergetretenen Franz I. Herzog von Sachsen-Lauenburg (1543 – 1581) und von Sybille von Sachsen-Freiberg. Mit 10 Jahren bereits erhielt er die Anwartschaft auf eine Domherrenstelle in Köln. Heinrich studierte zunächst an der dortigen Universität zu Köln, insbesondere beim Juraprofessor Dr. Betzdorf, der sein Hauswirt in Köln war und sein Mentor wurde. Seine Ausbildung und sein späteres Handeln war vor allem durch Betzdorf protestantisch geprägt.
Johann Conrad von Gemmingen
deutscher | geboren 1612 | gestorben 1561 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.) | römisch-katholischer bischof (17. jh.)Geburt und Kindheit
Johann Conrad wurde als drittes von acht Kindern des Dietrich IX. von Gemmingen und seiner Frau Lia (auch Leia), geborene von Schellenberg, vermutlich in Tiefenbronn geboren und wuchs teilweise dort auch auf. Sein Vetter, der Augsburger Fürstbischof Johann Otto von Gemmingen, soll maßgeblich Einfluss auf die Erziehung von Johann Conrad ausgeübt haben und trat immer wieder als sein Mentor in Erscheinung.Dietrich Adolf von der Recke
deutscher | geboren 1601 | gestorben 1661 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)Leben
Dietrich Adolf von der Reck war Fürstbischof von Paderborn, dessen Regierungszeit vor allem durch den Wiederaufbau des Territoriums nach dem Dreißigjährigen Krieg geprägt war. Anders als sein Vorgänger Ferdinand I. von Bayern war Dietrich Adolf lediglich Bischof von Paderborn. Er widmete sich ganz seinem Bistum und leitete umfassende Reformen in Bezug auf sein geistliches als auch sein landesherrliches Amt ein.
Johann Otto von Gemmingen
deutscher | geboren 1598 | gestorben 1545 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)Johann Otto wurde am 23. Oktober 1545 als viertes von zwölf Kindern des Hans Dietrich von Gemmingen und seiner Frau Magdalena, geborene Mundbrodin (Muntprat) von Spiegelberg, geboren. Wahrscheinlich verbrachte er die ersten Jahre seiner Kindheit in Weinfelden, welches aber sein Vater 1555 an die Fugger verkaufte.

