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Die Wikipedia Einträge des Tages

römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)

Johann II. von Dražice

gestorben 1236 | mann | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Johann II. von Dražice (auch: Johann von Draschitz; † 17. August 1236 vermutlich in Prag) war Bischof von Prag.

Johann entstammte dem mittelböhmischen niederen Adelsgeschlecht von Dražice. Er war seit 1212 Scholaster und seit 1216 Kanzler des Prager Domkapitels. Obwohl er jahrzehntelang im Dienst des Königs und der böhmischen Kirche gestanden sein soll, ist wenig über ihn bekannt.

Budilov

gestorben 1226 | mann | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Budilov (auch: Budivoj; Budislav; Budislaus; † 10. Juli 1226 in Rom) war Bischof von Prag.

Über seine Herkunft und Werdegang ist nichts bekannt, und es wird vermutet, dass er dem Geschlecht der Herren von Švábenice entstammte. 1226 begleitete er mit weiteren Prager Domherren den Bischof Pilgrim nach Rom, dem die päpstliche Bestätigung seiner Wahl nicht vorlag und der sich einer Überprüfung durch die Kurie stellen sollte, die dazu führte, das Pilgrim resignierte.

Pilgrim (Prag)

gestorben 1240 | mann | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Pilgrim (auch: Pilgrim von Prag; † 8. oder 25. Januar 1240 vermutlich in Prag) war Bischof von Prag.

Sein Geburtsdatum und seine Herkunft sind nicht bekannt. Er war Domherr von Prag und Stiftspropst von Mělník. Auf Wunsch des Königs Ottokar I. Přemysl wählte das Prager Domkapitel nach dem Tod des Bischofs Andreas Pilgrim zu dessen Nachfolger. Schon am 1. Juni 1223 bestätigte Pilgrim als Bischof eine Schenkung an das Benediktinerkloster Vilémov. Die Bischofsweihe erteilte ihm der Mainzer Metropolit Siegfried von Eppstein am 1. Oktober 1223.

Diethelm von Krenkingen

geboren unbekannt | gestorben 1206 | mann | römisch-katholischer bischof (12. jahrhundert) | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Diethelm von Krenkingen (1169 erstmals erwähnt; † 12. April 1206 im Kloster Salem) war Abt des Klosters Reichenau und Bischof von Konstanz von 1189 bis 1206.

Leben

Diethelm von Krenkingen stammte aus einer edelfreien Familie in Krenkingen zwischen dem südlichen Schwarzwald und Randen.

Er war zunächst Mönch des Klosters Reichenau. 1169 wurde er von Friedrich Barbarossa zum Abt des Reichenauer Klosters ernannt. 1189 wurde er in Personalunion als mächtiger Abt der Reichenau zum Bischof des Bistums Konstanz ernannt, der damals größten deutschen Diözese. Er war zudem enger politischer Berater von Philipp von Schwaben, dem jüngsten Sohn Friedrich Barbarossas und ab 1198 römisch-deutscher König. Diethelm von Krenkingen wurde von Philipp 1197 mit der Verwaltung des Herzogtums Schwaben betraut. Wegen seinen politischen Einmischungen und der Nähe zum staufischen Herrscherhaus wurde Diethelm von 1201 bis 1204 von Papst Innozenz III. gebannt. Diethelm von Krenkingen legte sein Bischofsamt 1206 nieder. „Diethelm von Krenkingen“ Lexikon des Mittelalters, Band III Spalte 1014

Otto II. von Lippe

bischof von münster | deutscher | gestorben 1259 | mann | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Otto II. von Lippe († 21. Juni 1259) war von 1247 bis zu seinem Tode im Jahre 1259 der 28. Bischof von Münster. Er ist der Sohn von Hermann II. von Lippe und Oda von Tecklenburg.

Bevor Otto II. von Lippe im Jahre 1247 in das Amt des Bischofs von Münster erhoben wurde, war er Domprobst am Bremer Dom. Politisch stand er gegen die Grafen von Tecklenburg und die Erzbischöfe von Köln. Die bedeutendste Leistung während seiner Amtszeit war der Gewinn von Cloppenburg und Vechta von Tecklenburg und damit die Begründung des Niederstifts Münster.

Johann III. Romka

gestorben 1301 | mann | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Johann III. Romka († 19. November 1301) war Bischof von Breslau.

Er wird erstmals in einer Urkunde vom 3. Juni 1267 als Kaplan erwähnt und ist für dieses Jahr auch als Magister bezeugt. 1268 wurde er Domherr in Breslau. Im Konflikt zwischen Bischof Thomas II. und Herzog Heinrich IV. stand er auf Seiten des Bischofs, zu dessen Nachfolger er am 24. April 1292 gewählt wurde.

Thomas II. (Breslau)

gestorben 1292 | mann | pole | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Thomas II. (auch: Thomas Zaremba; † 15. März 1292) war Bischof von Breslau.

Thomas entstammte dem Geschlecht der Zaremba und war Neffe des Breslauer Bischofs Thomas I., dessen enger Mitarbeiter er war. Seit 1250 war er Domherr in Breslau und von 1264-1268 er Archidiakon von Oppeln. 1270 wurde er zum Bischof von Breslau gewählt.

Thomas I. (Breslau)

gestorben 1268 | mann | pole | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Thomas (auch: Thomas I.; † 30. Mai 1268) war Bischof von Breslau.

Thomas entstammte vermutlich dem polnischen Geschlecht der Rawitsch, der auf das mächtige böhmische Geschlecht der Wrchowez zurückgehen soll. Er studierte in Italien, wo er den Magistertitel erwarb. 1220 wurde er Domherr in Breslau und führte den Titel Doctor decretorum. 1232 wurde er zum Bischof von Breslau gewählt.

Lorenz (Breslau)

deutscher | gestorben 1232 | mann | römisch-katholischer bischof (13. jahrhundert)


Lorenz († 7. Juni 1232) war Bischof von Breslau.

Über seine Herkunft und Ausbildung ist nichts bekannt. Es wird vermutet, dass er aus dem schlesischen Geschlecht der Pogarell stammte. Im Jahre 1207 wurde er vom Breslauer Domkapitel zum Bischof von Breslau gewählt und durch den Gnesener Erzbischof Heinrich I. Kietlitz im Benediktinerkloster Olobok geweiht.

Lorenz soll an den Synoden von Glogau (1208), Borzykowa (1210), Mstów (1212), Trebnitz (1219) und am IV. Laterankonzil teilgenommen haben und war enger Mitarbeiter des Gnesener Metropoliten bei der Einführung der Gregorianischen Reformen. Am 25. August 1219 weihte er die von Herzog Heinrich I. und seiner Frau Hedwig gestiftete Klosterkirche von Trebnitz.

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