ringer (finnland)
Väinö Ikonen
finne | geboren 1895 | gestorben 1954 | ringer (finnland) | weltmeister (ringen)Väinö Ikonen
Väinö Ikonen (*1895 in Kuopio, †1954) war ein finnischer Ringer und Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris
Werdegang
Väinö Ikonen begann in Kuopio mit dem Ringen und wurde Mitglied des Ringerclubs Kuopion "Riento", einem Verein, der dem finnischen Arbeitersportverband TUL angehörte. Später wechselte er zu dem dem allgemeinen finnischen Ringerverband angehörenden Verein Helsingin "Kisa-Veikot". Väinö rang hauptsächlich im griech.-röm. Stil. 1918 machte er durch einen 4. Platz bei den finnischen Meisterschaften im Federgewicht erstmals auf sich aufmerksam. Seinen größten Erfolg feierte er bei der Weltmeisterschaft 1921 in Helsinki, als er mit vier Siegen den Weltmeistertitel gewann.
Anselm Ahlfors
finne | geboren 1897 | mann | ringer (finnland)Werdegang
Anselm Ahlfors stammt aus Kotka und begann dort als Jugendlicher mit dem Ringen. Er wurde Mitglied des Sportvereins Kotkan „Riento“, der dem finnischen Arbeiter-Sportverband TUL angehörte. Anselm rang ausschließlich im griech.-römischen Stil. 1921 wurde er erstmals finnischer Meister im Federgewicht (TUL). 1924 wechselte er zu „Kisa Beikot“ Helsinki u.d 1927 zu Jyväskylän „Voimailijat“, Ringerclubs, die dem nationalen Ringerverband, der dem Weltverband angeschlossen war, angehörten.
Taisto Ilmari Kangasniemi
finne | geboren 1924 | mann | ringer (finnland)Taisto Ilmari Kangasniemi
Taisto Ilmari Kangasniemi (*2. April 1924 in Kankaanpää bei Tampere) begann als Jugendlicher mit dem Ringen. Er war Mitglied des Ringervereins Kankaanpään "Meno", einem Verein, der dem finnischen Arbeitersportverband TUL angehörte. Später wechselte er zu Tampereen "Kilpa-Veljet" und zu Tampereen "Painiseura". Vereine, die ebenfalls dem TUL angeschlossen waren. Er rang in beiden Stilarten und machte im Jahre 1948 erstmals auf sich aufmerksam, als er bei den finnischen Meisterschaften des TUL den 3. Platz im Schwergewicht im griech.-röm.Stil erkämpfte. In weiteren Ausscheidungskämpfen qualifizierte er sich in diesem Jahr dann sogar für die Olympischen Spiele in London. Dort verpaßte er im Schwergewicht, griech.-röm. Stil, mit einem 4. Platz nur knapp eine Medaille.
Werner Weckmann
finne | geboren 1882 | gestorben 1968 | mann | olympiasieger (ringen) | ringer (finnland) | weltmeister (ringen)Werdegang
Werner Weckmann wuchs in Helsinki auf und begann dort im Jahre 1902 beim Athletik Klub Helsinki (HAK) mit dem Ringen. Er rang ausschließlich im damals in Europa üblichen griech.-römischen Stil. Es dauerte nur 2 Jahre bis er seine erste finnische Meisterschaft im Schwergewicht gewann. Im Jahre 1905 ging er zum Studium an die Technische Universität nach Karlsruhe und startete 1906 bei den deutschen Meisterschaften, wo er im Schwergewicht den 2. Platz hinter dem Nürnberger Ulrich Gemmel belegte.
Kelpo Gröndahl
finne | geboren 1920 | gestorben 1994 | mann | olympiasieger (ringen) | ringer (finnland)Werdegang
Kelpo Gröndahl begann als Jugendlicher 1932 mit dem Ringen. Er wurde Mitglied im Ringerverein Reposaaren Kunto, der dem finnischen Arbeitersportverband TUL angehörte und dem er während seiner gesamten Laufbahn treu blieb. Er rang hauptsächlich im griech.-römischen Stil. An den finnischen Meisterschaften beteiligte er sich seit 1940. Finnischer Meister wurde er erstmals 1943. Er gewann den Titel im Halbschwergewicht, der Gewichtsklasse, in der er ständig startete (bis 87 kg Körpergewicht). Seine internationale Laufbahn konnte Kelpo wegen des 2. Weltkrieges erst 1947 beginnen. Sein größter Erfolg war der Olympiasieg 1952 in Helsinki. Nach 1955 beendete er seine internationale Ringerlaufbahn, blieb aber für seinem Verein noch bis 1960 aktiv.

