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Die Wikipedia Einträge des Tages

ringer (deutschland)

Karl Dodrimont

deutscher | geboren 1939 | ringer (deutschland)


Karl Dodrimont (*14. Januar 1939 in Baienfurt) ist ein ehemaliger deutscher Ringer im Bantamgewicht und Bronzemedaillengewinner bei der Weltmeisterschaft 1965 im freien Stil.

Werdegang

Karl Dodrimont wuchs in Baindl im Landkreis Ravensburg auf. Schon als Schüler begann er bei der SG Baienfurt mit dem Ringen. Nach seiner Schulzeit erlernte er den Beruf eines Mechanikers. Seinen ersten großen Erfolg auf der Ringermatte feierte er 1959, als er in Nendingen deutscher Juniorenmeister im Fliegengewicht im freien Stil wurde. Bei den Senioren erkämpfte er sich 1963 seine ersten beiden deutschen Meistertitel im Bantamgewicht im freien Stil und im griech.-röm. Stil, denen noch einige folgen sollten. Er war dabei einer der Hauptkonkurrenten von Weltmeister Fritz Stange aus Untertürkheim, dem er einige deutsche Meistertitel wegschnappen konnte.

Thorsten Dominik

deutscher | geboren 1977 | mann | ringer (deutschland)


Thorsten Dominik (*15. August 1977) ist ein deutscher Ringer. Der 1,70 Meter große Kontrolleur begann in seiner Kindheit mit dem Ringen. Seine bisherigen Trainer waren Gerhard Weissenberger und Alexander Leipold. Er ringt beim Bundesligisten RWG Mömbris-Königshofen im freien Stil.

Internationale Teilnahmen

1998 nahm Thorsten Dominik an einem Testturnier der FILA in Leipzig teil (Kategorie unter 58kg). Nach einem Sieg in der 1. Runde gegen Octavian Cuciuc aus Moldawien (3:2) verlor er gegen den späteren dritten Anatoli Guidea, Moldawien mit 0:4 deutlich. In der dritten Runde besiegte er Aleksey Abibok aus Litauen klar nach Punkten mit 10:1. Dieser Punktsieg bedeutete seinen fünften Turniergegenpunkt, so dass er am Ende 7. von 12 Ringern wurde.
2004 endlich kam Thorsten Dominik wieder international zum Einsatz: Bei den Europameisterschaften in Ankara (Kategorie unter 60kg) wurde Thorsten Dominik jedoch mit dem 14. Platz nur Vorletzter, nachdem er Niederlagen gegen Sevak Bagdhyan aus Armenien und den späteren Silbermedaillengewinner Alan Dudaew aus Russland (nach 5.01 Minuten beim Stand von 1:11 abgebrochen) einstecken musste.

Bernd Bobrich

deutscher | geboren 1955 | ringer (deutschland)


Bernd Bobrich (*6. Januar 1955 in Leuna) ist ein ehemaliger deutscher Ringer.

Werdegang

Bernd Bobrich begann als Kind mit dem Ringen. Aufgrund seines Talents wurde er an die Kinder- und Jugendsportschule Halle aufgenommen. Er wurde Mitglied des SC Chemie Halle und wurde von den dortigen Trainern um Cheftrainer Alois Pachmann in die europäische Spitzenklasse der Freistilringer geführt. 1974 und 1975 wurde er DDR-Juniorenmeister im Fliegengewicht und 1976 erstmals DDR-Meister im Bantamgewicht. Im Juniorenbereich erreichte er außerdem bei der Junioren-Europameisterschaft 1974 in Haparanda den 6. Platz und bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1975 in Haskowo/Bulgarien den 4. Platz, jeweils im Fliegengewicht.

Heinz Eichelbaum

deutscher | geboren 1940 | mann | ringer (deutschland)


Heinz Eichelbaum (*13. September 1940 in Oberhausen) ist ein ehemaliger deutscher Weltklasseringer.

Werdegang

Heinz Eichelbaum wuchs in Oberhausen auf und begann dort auch mit dem Ringen. Er entwickelte sich bereits als Jugendlicher zu einem der besten deutschen Nachwuchsringer und wurde 1958 in Heiligenwald deutscher Jugendmeister im freien Stil in der Klasse über 79 kg Körpergewicht. Bereists ein Jahr später überraschte er auch bei den Senioren, denn er wurde 1959 erstmals deutscher Meister im freien Stil im Halbschwergewicht vor dem erfahrenen Johann Sterr aus München-Neuaubing. Auch in den nächsten Jahren platzierte er sich bei den deutschen Meisterschaften sowohl im freien Stil als auch im griech.-römischen Stil immer unter auf den vorderen Plätzen. Er konnte sich aber zunächst nicht für internationale Meisterschaften qualifizieren, da er Mitte der 1960er Jahre in das Schwergewicht hineingewachsen war und er in dieser Gewichtsklasse in Wilfried Dietrich und Roland Bock große Konkurrenten hatte. Trotzdem resignierte er, der zwischenzeitlich zu "Heros" Dortmund bzw. dem KSV Witten gewechselt war, nicht. Nach dem Rücktritt von Wilfried Dietrich nach den Olympischen Spielen 1972 in München kam auch für ihn die Gelegenheit, sich, obwohl er schon über 30 Jahre alt war, auf der internationalen Ringermatte zu bewähren. Heinz Eichelbaum tat dies mit Bravour.

Hans Gstöttner

deutscher | europameister (ringen) | geboren 1967 | mann | ringer (deutschland)


Hans Gstöttner (*2. Dezember 1967) ist ein ehemaliger deutscher Ringer der Weltklasse. Er begann 1978 in Halle/Saale mit dem Ringen. Unter Anleitung von Trainer Rainer Kamm entwickelte er sich dort beim „SV Chemie Halle“ zu einem hervorragenden Freistilringer im Mittelgewicht. Ab 1988 startete er regelmäßig bei den internationalen Meisterschaften und erlangte seine größten Erfolge in den ersten Jahren seiner Karriere. Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 wechselte er zum „KSV Germania Aalen“, für den er viele Jahre in der deutschen Bundesliga rang. In der zweiten Hälfte seiner Ringerkarriere widmete er sich vermehrt seinem Medizinstudium, das er erfolgreich abschloss, so dass das Training in den Hintergrund trat.

Sein Debut auf der internationalen Ringermatte gab er bei der Europameisterschaft 1988 in Manchester, wo er gleich Vizeeuropameister im Mittelgewicht im freien Stil wurde. Im Finale unterlag er dabei gegen Yuri Vorobiev aus der UdSSR. Bei den Olympischen Spielen des gleichen Jahres in Seoul erreichte er einen guten 8. Platz. 1989 fehlte er bei den internationalen Meisterschaften, feierte aber im Jahr 1990 ein großes comeback, denn er wurde in Posen Europameister im Mittelgewicht. Er besiegte dabei Eliadis aus Cypern, Postma aus den Niederlanden, Szavar aus Polen, Gazur aus der CSSR, Öztürk aus der Türkei und Schabrailow aus der Sowjetunion. Bei der Weltmeisterschaft des gleichen Jahres in Tokio kam er leider bei weitem nicht so gut zurecht. Er verlor u.a. gegn Royce Alger aus den USA und Dunshagin aus der Mongolei und kam nur auf den 8. Platz.

Konstantin Schneider

deutscher | geboren 1975 | mann | ringer (deutschland)


Konstantin Schneider (* 17. Februar 1975) ist ein deutscher Ringer im griechisch-römischen Stil. Der 1.78 Meter große Konstantin Schneider ringt für den KSV Köllerbach und wurde zuerst von seinem Vater Heinrich Schneider, später dann von Günther Reichelt trainiert. Für die Olympische Sommerspiele 2000 konnte er sich nicht qualifizieren, 2004 erreicht er den 7. Platz.

Erfolge

(OS=Olympische Spiel, WM=Weltmeisterschaften, EM=Europameisterschaften; Wg=Weltlergewicht unter 74kg)

Arawat Sabejew

deutscher | europameister (ringen) | geboren 1968 | mann | ossete | ringer (deutschland) | weltmeister (ringen)


Arawat Sabejew

Arawat Sabejew (*24. September 1968 in Karaganda) ist ein ehemaliger sowjetrussischer und deutscher Ringer der Weltklasse.

Werdegang

Arawat Sabejew wuchs in Karaganda auf und begann dort unter der Anleitung seines Vaters Sergej mit dem Ringen. Er war sehr talentiert und erreichte mit 19 Jahren bereits die auf einem international hohen Niveau stehende Spitzenklasse der sowjetischen Ringer im freien Stil. Er war 1,90 m groß und wog ca. 100 kg. Im Jahr 1987 gab er seinen Einstand auf der internationalen Ringermatte für die Sowjetunion. In Burnaby in Kanada wurde er Junioren-Weltmeister im Schwergewicht. 1988 wurde er in Walbrzych/Polen auch Europameister der Junioren. 1989 wurde er dann erstmals bei einer Europameisterschaft der Senioren eingesetzt. Er hatte einen blendenden Einstand, denn er wurde in Ankara überlegener Europameister. Auch 1990 wurde er bei den Europameisterschaften in Posen wieder eingesetzt und gewann erneut den EM-Titel. Im Finale schlug er dabei Andrzej Radomski aus Polen. In einem Vorrundenkampf schlug er dabei Heiko Balz aus Luckenwalde, mit dem er sich in Zukunft noch viele Duelle liefern sollte.

Heiko Balz

deutscher | geboren 1969 | mann | ringer (deutschland)


Heiko Balz

Heiko Balz (*17. September 1969) ist ein ehemaliger deutscher Ringer der Weltklasse.

Werdegang

Heiko Balz begann als Jugendlicher im Jahr 1976 in Potsdam mit dem Ringen. Wegen seiner guten Perspektiven wurde er 1983 an die Kinder- und Jugendsportschule nach Luckenwalde delegiert. Dort wurde er beim Sportclub Luckenwalde von Trainer Fred Hempel zu einem hervorragenden Freistilringer herangebildet. Bereits im Jahr 1987 begann seine internationale Ringerlaufbahn mit einem Start bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Kattowitz. Dort belegte er in der Klasse bis 88 kg Körpergewicht den 9. Platz, aber schon im nächsten Jahr kam er bei der Junioren-Europameisterschaft in Walbrzych/Polen auf den 3. Platz und 1989 wurde er in Ulan-Bator sogar Junioren-Weltmeister.

Roland Gehrke

deutscher | geboren 1954 | mann | ringer (deutschland) | weltmeister (ringen)


Roland Gehrke

Roland Gehrke (*17. Januar 1954 in Waldegk) ist ein ehemaliger deutscher Ringer der Weltklasse.

Werdegang

Roland Gehrke begann als Jugendlicher mit dem Ringen. Er machte schnelle Fortschritte und wurde, als sich sein großes Talent für diesen Sport abzeichnete, zum SC Dynamo Luckenwalde delegiert. Er rang ausschließlich im freien Stil. 1974 wurde er zum erstenmal DDR-Meister im Superschwergewicht. Im Jahr zuvor hatte er schon den der Junioren-Weltmeisterschaft in Miami mit einem dritten Platz im Schwergewicht auf sich aufmerksam gemacht. Seinen Einstand auf der internationalen Ringermatte bei den Senioren gab er bei der Europameisterschaft 1975 in Ludwigshafen, wo er gute Ansätze zeigte, aber nach zwei Niederlagen mit dem 7. Platz zufrieden sein mußte. Viel besser lief es dann schon bei der Weltmeisterschaft des gleichen Jahres in Minsk. Mit vier Siegen und einer Niederlage degen den fast unschlagbaren Soslan Andijew aus der Sowjetunion wurde er Vizeweltmeister.

Andreas Schulze

deutscher | geboren 1985 | mann | ringer | ringer (deutschland)


Andreas Schulze (*28. März 1985) ist ein deutscher Ringer der Weltklasse. Schulze ist 1.81 Meter groß und ringt beim RSV-Hansa 90 Frankfurt / Oder. 1992 begann er im Alter von 7 Jahren mit dem Ringsport. 2002 nahm er an seinem ersten internationalen Wettbewerb teil, wo er 17. wurde (Jugend-Europameisterschaften). 2003 wurde er in Istanbul 27. bei der Junioren-Weltmeisterschaft (von 33) nach Niederlagen gegen Edgaras Rupsiukevicius, Litauen und Nenad Zugaj, Kroatien. Im Jahr 2005 folgte die Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften, bei denen er nach einer knappen Niederlage gegen Otari Pevadze, Georgien, einen guten 19. Platz erreichte (von 31).

Weblinks

Andreas Schulze in der Datenbank der Uni Leipzig

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