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Dachsenfranz

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Aufnahme aus der Zeit um 1900 Der Dachsenfranz, eigentlich Franzesko Regali (wahrscheinlich eingedeutschte Form von Francesco Regali, Geburts- und Sterbeorte sowie Daten unbekannt) war ein bekanntes Original italienischer Herkunft, das sich in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der nordbadischen Region Kraichgau aufhielt.

Der Dachsenfranz war wahrscheinlich vor den Wirren der Italienischen Unabhängigkeitskriege und des Risorgimento geflohen und um das Jahr 1860, vermutlich nach einer Odyssee über Österreich, Bayern und Württemberg, in den Kraichgau gelangt. Hier verblieb er für rund fünf Jahrzehnte und machte immer wieder in der regionalen Presse von sich reden. Nach heutigen Maßstäben ein Obdachloser „Das Schlafen im Bette sei ihm seit 40 Jahren unbekannt; bei Mutter Grün oder in einem Stallraum lege er sein müdes Haupt zur Ruhe nieder.“ Wilhelm Bauer, a.a.O. S. 73., der in selbstgegrabenen Erdhöhlen hauste, machte er sich in der Region als Fallensteller und Schädlingsbekämpfer auf den Bauernhöfen nützlich, die er von Ratten- und Mäusenplagen befreite. In den Wäldern ging er mit Fallen gegen Dachse, Füchse, Marder und anderes Raubgetier vor. Der Verkauf der so gewonnenen Felle sicherte ihm den Lebensunterhalt ebenso wie selbst zubereitetes Dachsfett und der Verkauf von Kräuterheilmitteln. Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges verschwand er so spurlos, wie er einst gekommen war.

Liste der Wappen im Rhein-Neckar-Kreis

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Rhein-Neckar-Kreis

Städtewappen im Rhein-Neckar-Kreis

Gemeindewappen im Rhein-Neckar-Kreis

Ehemalige Städte und Gemeinden

Blasonierungen

Literatur

  • Herwig John: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 2: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Karlsruhe (unter Mitwirkung von Hiltburg Köckert und Gabriele Wüst). Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1990, 108 Seiten, ISBN 3-8062-0802-6
  • Klemens Stadler: Deutsche Wappen. Band VIII: Baden-Württemberg. Mit Zeichnungen von Max Reinhart. Angelsachsen-Verlag Bremen, 1971
  • Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Verlag Regionalkultur Ubstadt-Weiher, 1996, ISBN 3-929366-27-4
  • Paul Fütterer: Wappenbuch des Landkreises Sinsheim. Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Heft 6. Kohlhammer, Stuttgart, 1960

Streetwars

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Streetwars ist eine Art Räuber- und Gendarm mit Spritzpistolen, bei dem man zugleich Jäger und Gejagter ist. Jeder Jäger bekommt ein Foto seines Opfers, dessen Wohn- und Arbeitsplatzadresse. Nun hat man eine Woche Zeit, auf die Jagd zu gehen. Der Haken? Jeder Jäger ist auch Opfer und wird erbarmungslos gejagt ohne "seinen" Killer zu kennen.

Warum Streetwars?

Erst einmal soll das Ganze ein Riesenspaß sein. Gleichzeitig soll es aber auch vor einem totalitären Überwachungsstaat warnen, in dem hinter jedem Baum ein Killer stehen kann.

60 Jahre nach Veröffentlichung von "1984" ist die Überwachung massiver als je zuvor mit Kameras in den Innenstädten und vereinfachtem Zugriff auf die persönlichen Daten durch Fremde.

Igelsbach (Eberbach)

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Igelsbach ist ein Kleinort östlich von Heidelberg im Odenwald! Er liegt 2 Kilometer oberhalb des Neckartals, zwischen Hirschhorn (Neckar) und Eberbach im Wald!. Mitten im Dorf weisen Ortsschilder darauf hin, dass es ein hessisches und ein badisches Igelsbach gibt. Die Grenze der beiden Bundesländer teilt -seit 1989 einmalig in der BRD- den Ort, ohne dass die BewohnerInnen darunter leiden würden. Die nordöstliche Hälfte (genannt "Badisch Igelsbach") gehört danach zu Eberbach, die südwestliche Hälfte (genannt "Hessisch Igelsbach") hingegen zum Hessischen. Ob in Vereinen, beim Fußballspielen oder bei den vielen Festen z. B. vom Gymnastikclub, MGV, MGV, Frauenchor Igelsbach, dem Little Smokey Mountain Club oder den Schlepperfreunden, ist diese Grenze nicht spürbar.

Geschichte

1370 wurde der Weiler Igelsbach zum erstenmal erwähnt. Jedoch ist eine frühere Besiedlung anzunehmen.

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