publizist
Ignaz Kuranda
Österreicher | geboren 1811 | gestorben 1884 | mann | mitglied der frankfurter nationalversammlung | publizistLeben
Als Sohn eines Antiquariatsbuchhändlers sollte Kuranda den Beruf seines Vaters übernehmen, er ging aber 1834 nach Wien, wo er philosophische Vorlesungen von Lichtenberg hörte und sich mit Schriftstellern wie Grillparzer oder Lenau bekannt machte. In diese ersten Jahre in Wien fallen auch seine ersten literarischen Versuche. Reisen führten ihn nach Stuttgart und Paris, wo er die Bekanntschaft Uhlands und Heines machte. In Brüssel fungierte er als Korrespondent der „Allgemeinen Zeitung“ aus Augsburg. Neben weiteren zahlreichen Reisen quer durch Europa beendete er sein Studium der Staatswissenschaften und Geschichte in Leipzig mit der Promotion. Seine bereits in Brüssel begonnenen politischen Aktivitäten traten mit der Märzrevolution 1848 offen zu Tage. Er engagierte sich als Parlamentarier für die konstitutionelle Monarchie. Nach dem Scheitern der Märzrevolution und der Auflösung des Deutschen Bundes fungierte er noch als Abgeordneter auf lokaler Ebene. Durch einen Prozess gegen antisemitische Artikel in der „Wiener Kirchenzeitung“ erwarb er sich hohes Ansehen bei den liberalen Kräften und osteuropäischen Juden. Kuranda wurde 1872 zum Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien gewählt. Er förderte außerdem jüdische Studien in seiner Position als Vizepräsident der „Israelitischen Allianz“. 1872 wurde er zum Ritter des Leopoldsordens ernannt. Das damit verbundene Adelsprädikat hat er nie verwendet. 1881 wurde er Ehrenbürger der Stadt Wien, wo auch ein Park nach ihm benannt wurde.
Otto Rommel
Österreicher | geboren 1880 | gestorben 1965 | literatur (Österreich) | literaturhistoriker | mann | publizist | theaterwissenschaftlerRommel war Gymnasiallehrer in Teschen und Wien und hatte 1919-37 die Leitung der Bundeserziehungsanstalt Wien-Breitensee inne. Rommel edierte historisch-kritische Gesamtausgaben, u.a. von Ludwig Anzengruber und Johann Nestroy und gab 1908-1914 sechzig Bände der Österreichischen Klassikerbibliothek heraus. Er schrieb über das Wiener Theater, u.a. sein Hauptwerk "Die Alt-Wiener Volkskomödie"
Eduard Goldstücker
botschafter | diplomat | geboren 1913 | germanist | gestorben 2000 | literaturhistoriker | mann | publizist | slowake | tschecheJugend und Ausbildung
Ladislaus Singer
autor | geboren 1898 | journalist | mann | musikkritiker | publizist | ungarBis 1931 war Ladislaus Singer im Bankfach tätig, zugleich Literatur- und Musikkritiker. Von 1931 bis 1935 war er Verleger in Berlin und Wien.
1935 emigrierte er nach Teheran und später in Länder des Nahen und Mittleren Ostens, 1949 Rückkehr nach Europa. Seit 1959 war er nur noch publizistisch tätig, u.a. als Mitarbeiter bei den Salzburger Nachrichten und beim Deutschlandfunk.
Adolf Baginsky
geboren 1843 | gestorben 1918 | mann | mediziner | publizistLeben
Adolf Baginsky studierte in Berlin und Wien, von 1861 bis 1866 bei Rudolf Virchow und Ludwig Traube, dessen Privatassistent er war. Am 7. Mai 1866 promovierte er in Berlin.
Hans-Ulrich Nonnenmann
arrangeur | chorleiter | deutscher | geboren 1958 | kirchenmusiker | komponist | mann | posaunist | publizistNonnenmann studierte Schulmusik (Lehramt an Gymnasien) und Musikerziehung (Hauptfach Posaune) an den Musikhochschulen Stuttgart und Mannheim. Von 1987 bis 1999 war er Landesposaunenwart in Bayern mit Sitz in Nürnberg, seit 2000 ist er in derselben Funktion im Evangelischen Jugendwerk der Württembergischen Landeskirche tätig. Ihm wurde dazu der Titel eines Kirchenmusikdirektors verliehen.
Franz Xaver Bronner
deutscher | geboren 1758 | gestorben 1850 | illuminat | mann | publizistDer Sohn eines Ziegelbrenners trat 1776 in das Benediktinerkloster Donauwörth in Bayern ein, wo er mit der katholischen Aufklärung vertraut wurde. 1782 trat er dem Illuminatenorden bei und empfing 1783 die Priesterweihe. 1785 floh er aus dem Kloster nach Zürich, wo er mit dem Kreis um Salomon Gessner Bekanntschaft schloss. 1786–1793 hielt er sich in Augsburg, danach wieder in Zürich auf. In den Jahren 1794–98 war er Herausgeber der Zürcher Zeitung, wurde 1798 Sekretär des Regierungsstatthalters Johann Kaspar Pfenninger. 1798–1801 war er Kanzleichef des helvetischen Ministers Philipp Albert Stapfer. 1799 gab er das Helvetische Tagblatt, 1799–1800 den Freyheitsfreund. 1804–1810 und 1817–1827 war er Lehrer an der Kantonsschule Aarau; in der Zwischenzeit bekleidete er eine Professur für Physik an der Universität Kasan in Russland. Ab 1829 war er Kantonsarchivar von Aarau.
Algimantas Čekuolis
journalist (litauen) | publizistAusbildung
1948 beendete A. Čekuolis das Gymnasium für Erwachsene in Vilnius.
1953 schloss das Studium am M. Gorkis-Institut in Moskau. Danach reiste er über 10 Jahre und arbeitete als Seemann. In dieser Zeit schrieb er 8 Bücher.
Algimantas Čekuolis
journalist (litauen) | publizistAusbildung
1948 beendete A. Čekuolis das Gymnasium für Erwachsene in Vilnius.
1953 schloss das Studium am M. Gorkis-Institut in Moskau. Danach reiste er über 10 Jahre und arbeitete als Seemann. In dieser Zeit schrieb er 8 Bücher.
Algimantas Čekuolis
journalist (litauen) | publizistAusbildung
1948 beendete A. Čekuolis das Gymnasium für Erwachsene in Vilnius.
1953 schloss das Studium am M. Gorkis-Institut in Moskau. Danach reiste er über 10 Jahre und arbeitete als Seemann. In dieser Zeit schrieb er 8 Bücher.

