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Die Wikipedia Einträge des Tages

psychologie

Gefühlsarbeit

psychologie | sozialwissenschaft


Gefühlsarbeit wird der Prozess genannt, der beispielsweise in personenbezogenen Dienstleistungen als „professionell persönlich werden“ bezeichnet werden kann. Hiermit ist beispielsweise das Mitgefühl gemeint, das ein Arzt oder Pfleger dem Patienten entgegenbringt oder die Freundlichkeit einer Verkäuferin. Die gezeigten Emotionen gehören zur Professionalität, gehören zum Beruf, müssen aber nicht authentisch sein. Oft sollten sie es – wie beim Beispiel des Arztes –auch nicht, weil ein emotionale Distanz gewahrt werden muss um Objektivität zu garantieren.

Literatur

  • Hochschild, A. R. (1983). The managed heart. Berkely: University of California Press.
  • Hochschild, A. R. (1990). Das gekaufte Herz. Zur Kommerzialisierung der Gefühle. Frankfurt am Main: Campus.

Rekonditionierung (psychologie)

psychologie


Der Begriff Rekonditionierung stammt vom englischen „reconditioning“ (Aufarbeitung, Wiederinstandsetzung ) ab. Bei der Rekonditionierung in der Psychologie handelt es sich um die Löschung von erlerntem (konditionierten) Verhalten. Dazu zählt beispielsweise das Gewöhnen an erlernte Angstauslöser: Eine Person, die in der Konditionierungsphase dazu gebracht wurde, Angstempfinden beim Anblick einer Spinne zu haben (durch klassische CS-US Kopplung, z.B. Spinne - lautes Geräusch), wird in der zweiten Phase langsam an Spinnen (erst in Form von Bildern und Fotos, später mit echten Tieren) gewöhnt, ohne dass der US gezeigt wird. Teilweise werdeammn auch Verstärker verwendet. Nach einigen Durchgängen schwächen die konditionierten Reaktionen ab, bis sie vollständig verschwinden.

Eine bekannte Vertreterin der Furchtbeseitigung durch Rekonditionierung ist Marie Cover Jones, deren Versuche mit dem kleinen Peter Berühmtheit erlangten.

Qualitätssicherung in der Psychologischen Diagnostik

psychologie | psychologische diagnostik | psychologisches testverfahren


Auf dem Gebiet der Psychologischen Diagnostik gibt es mehrere Konzepte und Ansätze, die Qualität zu sichern bzw. zu heben. Letzteres ist notwendig, weil man schätzt, dass 80-90% der praktischen Fragestellungen entweder von nicht entsprechend qualifizierten Personen oder mit ungeeigneten Methoden bearbeitet werden (oder das beides trifft zu).

Mit entsprechenden Qualitätsinitiativen soll auch eine Abgrenzung gegenüber einem unqualifizierten Einsatz von Testverfahren (der bis zur Scharlatanerie gehen kann) erreicht werden.

Internationale Initiative

Die Internationale Testkommission (ITC) hat Internationale Richtlinien für die Testanwendung verabschiedet, die von vielen Berufsverbänden anerkannt wird. Deutsche Fassung hier. Die Einhaltung dieser Kriterien gehört zu den berufsethischen Grundlagen psychologischer Tätigkeit. Die Kenntnis dieser Kriterien kann auch für Auftraggeber und Diagnostizierte wichtig sein, um Fehlanwendungen psychologischer Verfahren zu erkennen.

Lebenskrise

psychologie


Löschen: Gesülze -- Logo 02:27, 13. Jan. 2007 (CET)

Eine Lebenskrise ist eine Krise im Leben eines Menschen, bei dem die Problemlösung unerreichbar erscheint. Diese Ansicht stellt sich aus Sicht des Betroffenen jedenfalls so dar. In Wirklichkeit gibt es zu jedem Problem Lösungen oder zumindestens Lösungsansätze.

Lebenskrisen sind starke Einschnitte im Alltag des Betroffenen, die in Suchtverfall oder in Extremfällen in Depression, Suizid oder Apathie münden können.

Ersatzbefriedigung

psychologie


Als Ersatzbefriedigung bezeichnet man eine Handlung mit Lustgewinn an einem Ersatzobjekt, besonders dann, wenn das eigentliche Ziel nicht erreichbar, durch Verbot, Tabus usw. "blockiert" ist oder aus bestimmten Gründen verdrängt wird. Viele seelisch Gesunde lenken oft, zum Teil unbewusste Wünsche so um, dass sie durch ein Ersatzobjekt Befriedigung finden.
Seelisch Kranken gelingt die nicht immer, weshalb sie zum Beispiel von Erlebnis zu Erlebnis hetzen oder sich in Krankheiten flüchten und dadurch Zuwendung erhalten.

Interaktionsprozessanalyse

psychologie | sozialpsychologie


Die Interaktionsprozessanalyse (IPA) ist ein von Robert Freed Bales entwickeltes Beurteilungssystem zur Bewertung von sozialen Kleingruppen. Dabei werden zwischen zwei Interaktionsarten unterschieden in:
  • sachbezogene Interaktionen
  • sozio-emotionale Interaktionen

Kategorie: Psychologie Kategorie: Sozialpsychologie

Kassandra-Syndrom

psychologie


} }} die Relevanz des Begriffs und der Inhalt sollten geprüft werden, die Beispiele haben jedenfalls nichts mit Psychologie zu tun Dinah 19:57, 5. Dez. 2006 (CET)

Der Begriff Kassandra-Syndrom (auch Kassandrarufe genannt) definiert schlechte bzw. unvorteilhafte Vorhersagen über die fremde oder eigene Zukunft, das Schicksal betreffend, welche anfänglich ignoriert, jedoch später (meist schmerzlich) als wahr angenommen werden müssen.

Die Person, welche die Vorhersage trifft, kann mit sich selbst in seelischen Konflikt geraten, weil sie einerseits die Möglichkeit verneint andererseits das Ergebnis eines wirklichen Eintreffens fürchtet. Sie kann auch in diesen Konflikt geraten, wenn sie nicht fähig ist, das Problem mit anderen als den eigenen Kräften zu lösen.

Großgruppentraining

psychologie


Als Großgruppentraining (englisch: Large Group Awareness Training) bezeichnet man eine psychologische Methode, bei der durch gruppendynamische Prozesse wie Konfrontation und positives Denken in kurzer Zeit eine nachhaltige Persönlichkeitsänderung bei den Teilnehmern erreicht werden soll. Diese Trainigs entstanden in den 1970er Jahren in den USA als Teil der „Human Potential“-Bewegung. Heute werden sie weniger in Selbsterfahrungsgruppen sondern eher in Seminaren für Führungskräfte eingesetzt.

Großgruppentrainings können zur Manipulation eingesetzt werden, weshalb sie von psychologischer Seite immer wieder kritisiert wurden. Auch einige neue religiöse Bewegungen bzw. Sekten arbeiten mit dieser Methode. Ein weiterer Kritikpunkt sind die teilweise unrealistischen Versprechungen, die mit dem Einsatz der Methode verbunden werden.Vgl. Michael Utsch: Fragwürdige Großgruppentrainings.

PhVFall

bildung | erkenntnistheorie | handeln | mensch | militär | philosophie des geistes | politik | psychologie | theologie


Ich bin mir jetzt unschlüssig, ob das ein Fake ist oder ob Filosofen wirklich so wirres Zeug schreiben. Wenn der Artikel erhalten bleiben soll, muss er jedenfalls gewaltig umgeschrieben werden, damit jemand anders als der Autor es auch versteht -- WolfgangS 09:17, 26. Nov. 2006 (CET)


Der philosophische Verteidigungsfall (lateinisch: Horarum defesio inanitas propugnatio sapientiae casus lapsus studium estuminates definilegalis vanitas index nihil inanis est·) bezeichnet in der Philosophie eine chronische mäeutische Depression akrasiaischen Chaoses im Ziele seines istologischen strukturellen inhaltsleeren dadalogischen Definates.

Sorgentelefon Liechtenstein

jugendhilfe | psychologie | seelsorge


Das Sorgentelefon Liechtenstein ist ein Telefonhilfe-Dienst in Liechtenstein für Kinder und Jugendliche. Der von der Lazarus Gemeinschaft Liechtenstein betriebene Dienst ist kostenlos unter der landesweiten Notrufnummer 147 erreichbar und erscheint nicht auf der Telefonrechnung.

Der Anrufer kann sich seine Sorgen von der Seele reden und nahezu jedes altersspezifische Thema oder Problem informieren und aufklären lassen. Falls eine fachgerechte Beratung durch das Team nicht möglich ist, vermittelt der Dienst mit einer entsprechenden kompetenten Stelle.

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