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pommern

Ostelbien (historisches Gebiet)

brandenburgische landschaft | mecklenburg-vorpommern | ostpreußen | pommern | preußen | region in europa | sachsen-anhalt | schlesien


Als Ostelbien wurden in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg die Gebiete beider Mecklenburgs sowie Preußens bezeichnet, welche östlich der Elbe lagen. Im Einzelnen handelte es sich dabei um Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz, die Mark Brandenburg, Teile der Provinz Sachsen, Pommern, die Grenzmark Posen-Westpreußen, Schlesien und Ostpreußen. Gemeinsam war diesen Landstrichen die Prägung durch Landwirtschaft, Großgrundbesitz und politischen Konservativismus in der Bevölkerung. Berlin wurde wegen seiner Urbanität nicht zum "eigentlichen" Ostelbien gezählt. Die Großgrundbesitzer dieser Gegend trugen die umgangssprachliche Bezeichnung Ostelbier oder Junker und spielten im alltäglichen Leben eine bestimmende Rolle. Oft beherrschten sie das Gebiet auch politisch und bestimmten weite Teile der gesamtdeutschen Politik mit. Heute befinden sich vom ehemaligen Ostelbien noch das Land Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, der östlich der Elbe gelegene Teil Sachsen-Anhalts und der mittlerweile zum Freistaat Sachsen gehörende Niederschlesische Oberlausitzkreis auf deutschem Gebiet.

Literatur

  • Patrick Wagner, Bauern, Junker und Beamte. Der Wandel lokaler Herrschaft und Partizipation im Ostelbien des 19. Jahrhunderts, Göttingen: Wallstein, 2005

Ostelbien (historisches Gebiet)

brandenburgische landschaft | mecklenburg-vorpommern | ostpreußen | pommern | preußen | region in europa | sachsen-anhalt | schlesien


Als Ostelbien wurden in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg die Gebiete beider Mecklenburgs sowie Preußens bezeichnet, welche östlich der Elbe lagen. Im Einzelnen handelte es sich dabei um Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz, die Mark Brandenburg, Teile der Provinz Sachsen, Pommern, die Grenzmark Posen-Westpreußen, Schlesien und Ostpreußen. Gemeinsam war diesen Landstrichen die Prägung durch Landwirtschaft, Großgrundbesitz und politischen Konservativismus in der Bevölkerung. Berlin wurde wegen seiner Urbanität nicht zum "eigentlichen" Ostelbien gezählt. Die Großgrundbesitzer dieser Gegend trugen die umgangssprachliche Bezeichnung Ostelbier oder Junker und spielten im alltäglichen Leben eine bestimmende Rolle. Oft beherrschten sie das Gebiet auch politisch und bestimmten weite Teile der gesamtdeutschen Politik mit. Heute befinden sich vom ehemaligen Ostelbien noch das Land Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, der östlich der Elbe gelegene Teil Sachsen-Anhalts und der mittlerweile zum Freistaat Sachsen gehörende Niederschlesische Oberlausitzkreis auf deutschem Gebiet.

Literatur

  • Patrick Wagner, Bauern, Junker und Beamte. Der Wandel lokaler Herrschaft und Partizipation im Ostelbien des 19. Jahrhunderts, Göttingen: Wallstein, 2005

Richard Bartz (Schriftsteller)

deutscher | geboren 1880 | gestorben 1955 | mann | pommern


Richard Bartz (*28. September 1880 in Rützenhagen (heute polnisch: Rusinowo) bei Schivelbein in Pommern, †20. November 1955 in Oberkirch in Baden-Württemberg) war ein Schriftsteller und pommerscher Heimatdichter.

Leben und Wirken

Richard Bartz wurde als Sohn eines pommerschen Landwirtes geboren. In seinem Geburtsort Rützenhagen bei Schivelbein wuchs er auf und besuchte die Schule und später die Präparandenanstalt in Plathe (Płoty). Sein Lehrerexamen absolvierte er am Lehrerseminar in Pyritz (Pyrzyce).

Flemming (Adelsgeschlecht)

deutsches adelsgeschlecht | familienname | pommern


Flemming ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts.

Geschichte

Der Name deutet auf eine flämische Herkunft und das Geschlecht ist wahrscheinlich im Zuge des deutschen Landesausbaus im 13. Jahrhundert in die nördlichen Odergebiete gelangt. Nach einem entschiedenen Sieg über die Slawen östlich der Elbe und der Gründung der Mark Brandenburg im Jahr 1157 hatten Albrecht der Bär und der Magdeburger Erzbischofs Wichmann von Seeburg Siedler in die neuen Ostgebiete gerufen. Darunter befanden sich in sehr hoher Zahl Flamen, die einem der zuerst besiedelten Höhenzüge, dem Fläming, den Namen gaben. Man darf das Adelsgeschlecht Flemming daher nicht ohne weiteres mit anderen alten Geschlechtern gleicher, aber eben nur volksstämmiger Benennung in genealogischen Zusammenhang bringen.

Marienkirche (Darłowo)

gotisches bauwerk | kirchengebäude in polen | maria | marienkirche | pommern


Die Marienkirche in Darłowo (deutscher Name: Rügenwalde) ist ein gotisches Bauwerk, eine dreischiffige Basilika mit 60 Meter hohem Westturm. Ihre Entstehungszeit fällt in das 14. Jahrhundert.

Baubeschreibung und -geschichte

Allgemeines

Im Jahre 1321 verleiht Bischof Konrad IV. von Cammin den Rittern Peter von Neuenburg, dessen Bruder Jasco und den Söhnen des Ritters Laurenz das Patronat der Rügenwalder Marienkirche, die nun also schon fast 700 Jahre alt ist. Viermal wurde sie durch Brand zerstört, so dass wohl nur die Außenmauern, vielleicht noch das Gewölbe aus alter Zeit stammen.

Marienkirche (Połczyn Zdrój)

gotisches bauwerk | kirchengebäude in polen | maria | marienkirche | pommern


Die Mareinkirche (polnischer Name Kościół pw. Niepokalanego Pocznęcia Najświętszej Marii Panny = Kirche zur Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria) in Połczyn Zdrój (Bad Polzin) ist ein Ziegelbau im gotischen Stil und stammt auis dem frühen 14. Jahrhundert. Sie ist die einzige Kirche der "Bäderstadt mit Herz" und steht im Stadtzentrum am früheren Markt.

Bau/Baugeschichte

Die Bad Polziner Marienkirche ist 1343 entstanden, als deutsche Kolonisten in Polzin angesiedelt wurden. Im Jahre 1418 wird für den Ort zum ersten Mal eine Kirche urkundlich genannt, und seit dem Jahre 1591 ist der Name "Marienkirche" bekannt.

Marienkirche (Świdwin)

gotisches bauwerk | kirchengebäude in polen | maria | marienkirche | pommern


Die Marienkirche (polnisch: Kościół Mariacki) war einst die einzige Kirche der neumärkischen, pommerschen und jetzt polnischen Kreisstadt Świdwin (Schivelbein) an der Rega. Sie steht in der Stadtmitte am Pl. Konstytucji 3 Majy (ehem. Marktplatz). Ihre Entstehungszeit fällt in das 14. Jahrhundert.

Bau und Baugeschichte

Die Schivelbeiner Marienkirche schließt sich den anderen pommerschen Marienkirchen in Belgard, Köslin, Rügenwalde, Schlawe und Stolp ebenbürtig an.

Christian Groß (Theologe)

deutscher | geboren 1601 | gestorben 1673 | lutherischer theologe (17. jh.) | mann | pommern


D. Christian Groß (*30. September 1601 in Wittenberg, †17. Juli 1673 in Stettin) war ein lutherischer Theologe und von 1653 bis 1673 erster Kurfürstlich-Brandenburgischer Generalsuperintendent im Herzogtum Hinterpommern und dem Fürstentum Cammin.

Leben und Wirken

Christian Groß war der Sohn des Juristen Matthias Groß und seiner Ehefrau Marie Nikolai. Er erhielt Unterricht in seiner Geburtsstadt, an deren Universität er auch das Studium aufnahm. Im Jahre 1620 erhielt er die Magisterwürde, setzte sein Studium anfangs aber noch in Wittenberg fort, bis er 1625 an die Universität Leipzig ging. Hier hielt er ab 1628 eigene Vorlesungen in Philosophie und Theologie.

David Reutzius

deutscher | geboren 1576 | gestorben 1634 | lutherischer theologe (17. jh.) | mann | pommern


David Reutzius (*3. April 1576 in Rostock, †11. August 1634 in Stettin) war ein lutherischer Theologe und langjähriger Generalsuperintendent von Pommern-Stettin.

Leben und Wirken

David Reutzius wurde als Sohn des an der Rostocker Nikolaikirche amtierenden Pastors Matthäus Reutzius und seiner Ehefrau Anna Alberta Sohn geboren.

David Reutzius

deutscher | geboren 1576 | gestorben 1634 | lutherischer theologe (17. jh.) | mann | pommern


David Reutzius (*3. April 1576 in Rostock, †11. August 1634 in Stettin) war ein lutherischer Theologe und langjähriger Generalsuperintendent von Pommern-Stettin.

Leben und Wirken

David Reutzius wurde als Sohn des an der Rostocker Nikolaikirche amtierenden Pastors Matthäus Reutzius und seiner Ehefrau Anna Alberta Sohn geboren.

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