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Die Wikipedia Einträge des Tages

politiker (portugal)

Tomé José de Barros Queirós

geboren 1872 | gestorben 1925 | mann | politiker (portugal) | portugiese


Tomé de Barros Queirós Tomé José de Barros Queirós (* 2. Februar 1872 in Ílhavo; † 5. Mai 1925 in Lissabon) war ein portugiesischer Politiker aus der Zeit der ersten Republik. Er war Abgeordneter, Bürgermeister, Finanzminister und schließlich Regierungschef seines Landes.

Leben

Brito Camacho

geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | politiker (portugal) | portugiese


Manuel de Brito Camacho Manuel de Brito Camacho (*12. Februar 1862; † 19. September 1934) war ein Politiker aus der Zeit der ersten Republik in Portugal.

Brito Camacho war Mitglied der Portugiesischen Republikanischen Partei (PRP). Als sich in der PRP der links-liberale, antiklerikale Flügel des Afonso da Costa durchsetzte, verließ Brito Camacho mit seinen Anhängern am 26. Februar 1912 die Partei und gründete die Unionistische Partei, der er während der ersten Republik mehrere Jahre vorstand. Auch gründete er die Zeitung "A Luta" ("Der Kampf"), das Parteiblatt der Unionisten, das er leitete. In der Anfangsphase der ersten Republik war er kurz Ausbildungsminister.

António Maria da Silva

geboren 1872 | gestorben 1950 | mann | politiker (portugal) | portugiese


António Maria da Silva, der letzte Ministerpräsident der ersten portugiesischen Republik António Maria da Silva (* 1872; † 14. Oktober 1950 in Lissabon) war ein prominenter Politiker in Portugal während der ersten Republik. Er war insgesamt viermal Regierungschef seines Landes.

Leben

Da Silva studierte Bergbau an der Heereschule (Colégio do Exército). Bereits während der Monarchie setzte er sich für die Republik ein und musste deshalb ein Jahr im Exil in Spanien verbringen. Nach Abschaffung der Monarchie war er zunächst übergangsweise Generaldirektor des Statistischen Amtes und Generalverwalter der portugiesischen Post.

Alfredo de Sá Cardoso

geboren 1864 | gestorben 1950 | mann | militärperson | politiker (portugal) | portugiese


Alfredo Ernesto de Sá Cardoso (* 6. Juni 1864 in Lissabon; † 24. April 1950 ebd.) war ein portugiesischer Militär und Politiker. In der Zeit der ersten Republik war er zweimal Ministerpräsident von Portugal.

Leben

Sá Cardoso studierte am Colégio Militar und an der Heeresschule (Escola do Exército) und schlug die Laufbahn eines Berufsoffizieres ein. In jungen Jahren verbrachte er einen Teil seines Militärdienstes in Angola, damals eine portugiesische Kolonie.

Vítor Hugo de Azevedo Coutinho

geboren 1871 | gestorben 1955 | mann | politiker (portugal) | portugiese


Vítor Hugo de Azevedo Coutinho (* 1871; † 1955) war ein portugiesischer Offizier der Marine, Professor an der Universität von Coimbra und der Marineschule und Politiker. Er gehörte der Demokratischen Partei an. Vom 12. Dezember 1914 bis 25. Januar 1915 war er Ministerpräsident seines Landes, führte eine der vielen kurzlebigen Regierungen der ersten Republik. Später war er Hoher Kommissar in Mosambik.

Wegen seiner Vornamen und in Anspielung auf den Roman "Die Elenden" (im französischen Original "Les Misérables") von Victor Hugo wurde seine Regierung, die besonders aus zweitklassigen Politikern bestand, auch als "Les Misérables de Victor Hugo" bzw. in portugiesisch "Os Miseráveis de Vítor Hugo" bezeichnet.

Bento António Gonçalves

geboren 1902 | gestorben 1942 | mann | politiker (portugal) | portugiese


Bento António Gonçalves (*1902 in Montalegre, †1942 in Tarrafal, Kapverden) war ein portugiesischer kommunistischer Poltiker. Er war von 1929 bis zu seinem Tode 1942 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Portugals (PCP).

Über seine Jugend ist nicht viel bekannt. Von 1924 bis 1926 lebte er in Luanda (Angola, damals eine portugiesische Kolonie), wo er für eine Eisenbahngesellschaft tätig war, und sich gewerkschaftlich betätigte. Nach seiner Rückkehr nach Portugal wurde er Mitglied der Gewerkschaft der Marinearbeiter und reiste 1927 nach Moskau, als Teil der portugiesischen Delegation zu den Feierlickeiten anläßlich des zehnten Jahrestages der Oktoberrevolution. 1928 trat er der Kommunistischen Partei Portugals bei, deren Generalsekretär er 1929 wurde.

Carlos Mota Pinto

geboren 1937 | gestorben 1985 | mann | ministerpräsident (portugal) | politiker (portugal) | portugiese


Carlos Alberto da Mota Pinto (25. Juli 1937 in Pombal, †7. Mai 1985 in Coimbra) war ein bedeutender portugiesischer Jurist und Politiker. Von 1978 bis 1979 war er Ministerpräsident seines Landes.

Carlos Mota Pinto unterrichtete Rechtswissenschaften an der Universität von Coimbra und der Katholischen Universität Portugals. Er hat sich als Verfasser einer Reihe rechtswissenschaftlicher Bücher einen Namen gemacht.

João Crisóstomo de Abreu e Sousa

geboren 1811 | gestorben 1895 | mann | ministerpräsident (portugal) | politiker (portugal) | portugiese


João Crisóstomo de Abreu e Sousa (*27. Januar 1811 in Lissabon, †7. Januar 1895) war von 1890 bis 1892 Ministerpräsident Portugals.

Die Regierungszeit von João Crisóstomo de Abreu e Sousa fällt in eine schwere Krise der portugiesischen Monarchie. Sein Vorgänger António de Serpa Pimentel musste wegen Auseinandersetzungen mit Großbritannien um sich widersprechende koloniale Ansprüche im südlichen Afrika zurücktreten. König Karl I. ernannte daraufhin João Crisóstomo de Abreu e Sousa, der seit 1861 Abgeordneter und 1864 bis 1865 Minister für öffentliche Arbeiten in der Regierung des Herzogs von Loulé war, zum Chef einer überparteilichen Regierung. In die Zeit seiner Regierung fällt ein republikanischer Aufstand in Porto und der Staatsbankrott von 1891.

Francisco Pinto Balsemão

geboren 1939 | mann | ministerpräsident (portugal) | politiker (portugal) | portugiese


Francisco Pinto Balsemão (*1. September 1939 in Lissabon) ist ein portugiesischer Journalist, Geschäftsmann und Politiker. Er war von 1981 bis 1983 portugiesischer Ministerpräsident.

Pinto Balsemão studierte Jura an der Universität Lissabon. Nach Abschluss seines Studiums war er als Journalist tätig, u.a. war er ein Mitgründer der portugiesischen Zeitung "Expresso", die er bis 1980 leitete. Er ist Miteigentümer der portugiesischen Impresa Medien Gruppe.

Álvaro de Castro

geboren 1878 | gestorben 1928 | mann | politiker (portugal) | portugiese


Álvaro Xavier de Castro Álvaro Xavier de Castro (* 9. November 1878 in Guarda, † 29. Juni 1928 in Coimbra) war vom 20. November bis 30. November 1920 und vom 18. Dezember 1923 bis 6. Juli 1924 Premierminister von Portugal.

De Castro war Mitglied der konstitutierenden Junta, welche 1915 die Erste Portugiesische Republik gründete und ihre Verfassung verabschiedete. In den Jahren 1915 bis 1918 amtierte er als Generalgouverneur von Mosambik. Er war 1918 Gründungsmitglied der Nationalrepublikanischen Partei (Partido Republicano da Reconstituição Nacional) und prominenter Teilnehmer des Putschversuches vom 11. Januar 1919, der nach dem am 14. Dezember 1918 verübten Attentat auf Sidónio Pais stattfand. Für kurze Zeit übernahm er vom 20. November bis zum 30. November 1920 unter der Präsidentschaft von António José de Almeida das Amt des Premierministers. Danach trat Liberato Pinto, ein Offizier der Armee, an seine Stelle. Schließlich gründete de Castro eine neue Partei, die Partido Republicano Nacionalista. Noch einmal wurde er portugiesischer Premierminister, vom 18. Dezember 1923 bis zum 6. Juli 1924. Am 29. Juni 1928 starb Álvaro Xavier de Castro in Coimbra.

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