politiker (portugal)
Tomé José de Barros Queirós
geboren 1872 | gestorben 1925 | mann | politiker (portugal) | portugieseLeben
Brito Camacho
geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | politiker (portugal) | portugieseBrito Camacho war Mitglied der Portugiesischen Republikanischen Partei (PRP). Als sich in der PRP der links-liberale, antiklerikale Flügel des Afonso da Costa durchsetzte, verließ Brito Camacho mit seinen Anhängern am 26. Februar 1912 die Partei und gründete die Unionistische Partei, der er während der ersten Republik mehrere Jahre vorstand. Auch gründete er die Zeitung "A Luta" ("Der Kampf"), das Parteiblatt der Unionisten, das er leitete. In der Anfangsphase der ersten Republik war er kurz Ausbildungsminister.
António Maria da Silva
geboren 1872 | gestorben 1950 | mann | politiker (portugal) | portugieseLeben
Da Silva studierte Bergbau an der Heereschule (Colégio do Exército). Bereits während der Monarchie setzte er sich für die Republik ein und musste deshalb ein Jahr im Exil in Spanien verbringen. Nach Abschaffung der Monarchie war er zunächst übergangsweise Generaldirektor des Statistischen Amtes und Generalverwalter der portugiesischen Post.
Alfredo de Sá Cardoso
geboren 1864 | gestorben 1950 | mann | militärperson | politiker (portugal) | portugieseLeben
Sá Cardoso studierte am Colégio Militar und an der Heeresschule (Escola do Exército) und schlug die Laufbahn eines Berufsoffizieres ein. In jungen Jahren verbrachte er einen Teil seines Militärdienstes in Angola, damals eine portugiesische Kolonie.
Vítor Hugo de Azevedo Coutinho
geboren 1871 | gestorben 1955 | mann | politiker (portugal) | portugieseWegen seiner Vornamen und in Anspielung auf den Roman "Die Elenden" (im französischen Original "Les Misérables") von Victor Hugo wurde seine Regierung, die besonders aus zweitklassigen Politikern bestand, auch als "Les Misérables de Victor Hugo" bzw. in portugiesisch "Os Miseráveis de Vítor Hugo" bezeichnet.
Bento António Gonçalves
geboren 1902 | gestorben 1942 | mann | politiker (portugal) | portugieseÜber seine Jugend ist nicht viel bekannt. Von 1924 bis 1926 lebte er in Luanda (Angola, damals eine portugiesische Kolonie), wo er für eine Eisenbahngesellschaft tätig war, und sich gewerkschaftlich betätigte. Nach seiner Rückkehr nach Portugal wurde er Mitglied der Gewerkschaft der Marinearbeiter und reiste 1927 nach Moskau, als Teil der portugiesischen Delegation zu den Feierlickeiten anläßlich des zehnten Jahrestages der Oktoberrevolution. 1928 trat er der Kommunistischen Partei Portugals bei, deren Generalsekretär er 1929 wurde.
Carlos Mota Pinto
geboren 1937 | gestorben 1985 | mann | ministerpräsident (portugal) | politiker (portugal) | portugieseCarlos Mota Pinto unterrichtete Rechtswissenschaften an der Universität von Coimbra und der Katholischen Universität Portugals. Er hat sich als Verfasser einer Reihe rechtswissenschaftlicher Bücher einen Namen gemacht.
João Crisóstomo de Abreu e Sousa
geboren 1811 | gestorben 1895 | mann | ministerpräsident (portugal) | politiker (portugal) | portugieseDie Regierungszeit von João Crisóstomo de Abreu e Sousa fällt in eine schwere Krise der portugiesischen Monarchie. Sein Vorgänger António de Serpa Pimentel musste wegen Auseinandersetzungen mit Großbritannien um sich widersprechende koloniale Ansprüche im südlichen Afrika zurücktreten. König Karl I. ernannte daraufhin João Crisóstomo de Abreu e Sousa, der seit 1861 Abgeordneter und 1864 bis 1865 Minister für öffentliche Arbeiten in der Regierung des Herzogs von Loulé war, zum Chef einer überparteilichen Regierung. In die Zeit seiner Regierung fällt ein republikanischer Aufstand in Porto und der Staatsbankrott von 1891.
Francisco Pinto Balsemão
geboren 1939 | mann | ministerpräsident (portugal) | politiker (portugal) | portugiesePinto Balsemão studierte Jura an der Universität Lissabon. Nach Abschluss seines Studiums war er als Journalist tätig, u.a. war er ein Mitgründer der portugiesischen Zeitung "Expresso", die er bis 1980 leitete. Er ist Miteigentümer der portugiesischen Impresa Medien Gruppe.
Álvaro de Castro
geboren 1878 | gestorben 1928 | mann | politiker (portugal) | portugieseDe Castro war Mitglied der konstitutierenden Junta, welche 1915 die Erste Portugiesische Republik gründete und ihre Verfassung verabschiedete. In den Jahren 1915 bis 1918 amtierte er als Generalgouverneur von Mosambik. Er war 1918 Gründungsmitglied der Nationalrepublikanischen Partei (Partido Republicano da Reconstituição Nacional) und prominenter Teilnehmer des Putschversuches vom 11. Januar 1919, der nach dem am 14. Dezember 1918 verübten Attentat auf Sidónio Pais stattfand. Für kurze Zeit übernahm er vom 20. November bis zum 30. November 1920 unter der Präsidentschaft von António José de Almeida das Amt des Premierministers. Danach trat Liberato Pinto, ein Offizier der Armee, an seine Stelle. Schließlich gründete de Castro eine neue Partei, die Partido Republicano Nacionalista. Noch einmal wurde er portugiesischer Premierminister, vom 18. Dezember 1923 bis zum 6. Juli 1924. Am 29. Juni 1928 starb Álvaro Xavier de Castro in Coimbra.

