pianist
Arthur Loesser
geboren 1894 | gestorben 1969 | mann | pianist | schriftsteller | us-amerikanerDer Halbbruder des Komponisten Frank Loesser besuchte das New York’s City College und studierte dann Zoologie an der Columbia University, bevor er am Institute of Musical Arts, dem Vorläufer der Juilliard School of Music Schüler von Sigismond Stojowski und Percy Goetschius wurde.
Antti Siirala
finne | geboren 1979 | mann | pianistSchon mit sieben Jahren spielte er das erste Mal mit einem Orchester. Er studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki. 2000 gewann er die London International Piano Competition, 2003 die Leeds International Pianoforte Competition.
Er arbeitete mit Dirigenten wie Neeme Järvi, Esa-Pekka Salonen und Jukka-Pekka Saraste zusammen.
Helmut Roloff
deutscher | mann | musiker | pianist | politischer widerstandRoloff studierte zunächst Jura in Giessen, ab 1935 Studium an der HfM Berlin bei Richard Rüssler, 1938 Privatunterricht bei dem Pianisten Wladimir Borkowski in Berlin, Konzertpianist, Zusammenarbeit mit der Widerstandsgruppe Rote Kapelle zwischen 1940 und 1942, Verhaftung durch die Gestapo zusammen mit den Mitgliedern der Roten Kapelle, 1943 Haftentslassung, 1945 Berufung an die neugegründete Hochschule für Musik Berlin (HfM), dort 1950 Verleihung der Dienstbezeichnung Professor, 1953 Ernennung zum ordentlichen Professor, ab 1969 zunächst stellvertretender, seit 1970 leitender Direktor der HfM Berlin, am 01.04.1978 emeritiert, lebte danach in Berlin.
Eduard Behm
deutscher | geboren 1862 | gestorben 1946 | komponist | mann | pianistDer Sohn eines Stettiner Arztes erhielt zunächst Unterricht bei Karl Adolf Lorenz, bevor er am Leipziger Konservatorium Schüler von Carl Reinecke und Oskar Paul wurde. Nach seinem Wechsel an die Berliner Hochschule zu Oskar Raif und Friedrich Kiel nahm Behm für einige Monate Unterricht bei Brahms in Wien. Nach kurzen Aufenthalten in Stettin (als Rezensent und Dirigent) und Erfurt (als Lehrer an der Akademie der Tonkunst) war Behm bis 1901 Direktor des Schwantzerscherschen Konservatoriums in Berlin, später auch als Lehrer und Begleiter tätig. 1917 wurde er zum Königlichen Professor ernannt.
Joachim Dorfmüller
deutscher | geboren 1938 | hochschullehrer (münster) | mann | organist | pianistLeben
Dorfmüller, Sohn des Wupperfelder Kantors Ewald Dorfmüller, studierte nach dem Abitur am Wuppertaler Carl-Duisberg-Gymnasium u.a. Musikwissenschaften an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln und an der Philipps-Universität Marburg. Das Studium schloss er 1965 mit dem Ersten Philologischen Staatsexamen ab und promovierte 1967 bei Prof. Dr. Heinrich Hüschen über Studien zur norwegischen Klaviermusik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Philologischen Staatsexamen unterrichtete Dorfmüller ab 1969 am Städtischen Gymnasium Wuppertal-Barmen Musik, Latein und Mathematik. Seine Künstlerische Reifeprüfung Orgel legte er 1971 bei Wolfgang Stockmeier ab. 1982 habilitierte sich Joachim Dorfmüller an der Gerhart-Mercator-Universität Duisburg für Musikwissenschaften. Seit 1987 ist er Ordinarius am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dorfmüller ist Gründungmitglied der Grieg-Forschungsstelle der Universität Münster. Mit 3000 Konzerten in zwei Dutzend Ländern und über 50 Tonträgern mit Werken vom Barock bis zur Gegenwart ist er einem weltweiten Publikum bekannt.Teo Gheorghiu
geboren 1992 | kanadier | mann | pianist | schweizerBernd Glemser
deutscher | geboren 1962 | hochschullehrer | mann | pianistKünstlerische Entwicklung
Der Schüler des russischen Pianisten und Musikpädagogen Vitalij Margulis machte noch in seiner Ausbildungs- und Studienzeit auf sich aufmerksam, als er ab 1981 hintereinander 17 internationale Musikwettbewerbe (Cortot, Rubinstein, Tschaikowsky, Busoni u.a.) gewann. Seit seinem 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb im Jahre 1987 zählt der Pianist Bernd Glemser zum kleinen Kreis der obersten Weltelite. Er war - 1989 - noch immatrikulierter Studierender der Hochschule für Musik Freiburg, als ihn die Hochschule für Musik Saar zum damals jüngsten Klavierprofessor Deutschlands nach Saarbrücken berief.Arthur De Greef
belgischer komponist | geboren 1862 | gestorben 1940 | komponist (romantik) | mann | pianistLeben
Arthur De Greef studierte seit 1873 Klavier am Conservatoire Royal de Musique in Brüssel bei Louis Brassin, einem Schüler von Ignaz Moscheles. Seine weiteren Lehrer waren Joseph Dupont (Harmonielehre), François Auguste Gevaert (Komposition) und Fernand Kufferath (Kontrapunkt). Als 17-jähriger machte er seinen Abschluss mit Auszeichnung ("ex aequo" mit Isaac Albéniz, der ihm auch eigene Kompositionen widmete), und ging dann nach Weimar, um seine Studien bei Franz Liszt fortzusetzen. Weitere Studien führten ihn auch nach Paris zu Camille Saint-Saëns.
Pekinel Klavierduo
frau | geboren 1953 | geschwister | pianist | türkeDie beiden Mädchen begannen als "Wunderkinder" ihre ersten Schritte am Klavier schon sehr früh unter Anleitung ihrer Mutter, einer Pianistin. Ihr erster Auftritt erfolgte schon im Alter von 6 Jahren. Mit 9 debütierten sie dann schon mit dem Philharmonischen Orchster Ankara. Ihre Ausbildung führte sie an das Conservatoire de Paris und die Musikhochschule Frankfurt. Nachdem Rudolf Serkin sie an das Curtis Institute of Music in Philadelphia geholte hatte führte sie ihr Weg schließlich noch an die Juilliard School, wo sie mit Leon Fleisher und Claudio Arrau zusammentrafen. Besonders verdient um ihre Ausbildung machten sich dort Adele Marcus und Yvonne Loriod im Solospiel und Mieczyslaw Horszowski im Duo.
Zsuzsa Balint
frau | pianistSie wurde als Tochter einer ungarischen Musikerfamilie in Siebenbürgen geboren, wo sie bereits mit sieben Jahren ersten Klavierunterricht erhielt.
Schon früh zeigte sich ihr außergewöhnlich großes Talent. Seit dem elften Lebensjahr nahm sie mit Erfolg an nationalen Musikwettbewerben teil und hatte bereits im Alter von 13 Jahren mit allen führenden Sinfonieorchestern in Rumänien konzertiert.
Nach der Übersiedlung nach Deutschland studierte sie zunächst als Jungstudentin in der Solistenklasse von Prof. Boris Bloch an der Folkwang Hochschule Essen, die sie später mit dem Diplom abschloss. Die Zulassung zum Konzertexamen führte sie an die Universität der Künste Berlin, wo sie bei Prof. Georg Sava die Konzertreife mit Auszeichnung ablegte. Meisterkurse haben sie zudem mit den größten Pianisten und Pädagogen zusammengeführt.

