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Die Wikipedia Einträge des Tages

pianist

Arthur Loesser

geboren 1894 | gestorben 1969 | mann | pianist | schriftsteller | us-amerikaner


Arthur Loesser (* 26. August 1894 in New York City, † 4. Januar 1969 in Cleveland/Ohio) war ein US-amerikanischer Pianist, Musikpädagoge und -schriftsteller.

Der Halbbruder des Komponisten Frank Loesser besuchte das New York’s City College und studierte dann Zoologie an der Columbia University, bevor er am Institute of Musical Arts, dem Vorläufer der Juilliard School of Music Schüler von Sigismond Stojowski und Percy Goetschius wurde.

Antti Siirala

finne | geboren 1979 | mann | pianist


Antti Siirala (* 1979 in Helsinki) ist ein finnischer Pianist.

Schon mit sieben Jahren spielte er das erste Mal mit einem Orchester. Er studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki. 2000 gewann er die London International Piano Competition, 2003 die Leeds International Pianoforte Competition.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Neeme Järvi, Esa-Pekka Salonen und Jukka-Pekka Saraste zusammen.

Helmut Roloff

deutscher | mann | musiker | pianist | politischer widerstand


Helmut Roloff (* 9. Oktober 1912 war Pianist, Professor und seit 1970 Leitender Direktor an der Hochschule für Musik (HfM) Berlin (heute Universität der Künste Berlin Fakutät 3).

Roloff studierte zunächst Jura in Giessen, ab 1935 Studium an der HfM Berlin bei Richard Rüssler, 1938 Privatunterricht bei dem Pianisten Wladimir Borkowski in Berlin, Konzertpianist, Zusammenarbeit mit der Widerstandsgruppe Rote Kapelle zwischen 1940 und 1942, Verhaftung durch die Gestapo zusammen mit den Mitgliedern der Roten Kapelle, 1943 Haftentslassung, 1945 Berufung an die neugegründete Hochschule für Musik Berlin (HfM), dort 1950 Verleihung der Dienstbezeichnung Professor, 1953 Ernennung zum ordentlichen Professor, ab 1969 zunächst stellvertretender, seit 1970 leitender Direktor der HfM Berlin, am 01.04.1978 emeritiert, lebte danach in Berlin.

Eduard Behm

deutscher | geboren 1862 | gestorben 1946 | komponist | mann | pianist


Eduard Behm (* 8. April 1862 in Stettin; † 6. Februar 1946 in Bad Harzburg), war ein deutscher Pianist und Komponist.

Der Sohn eines Stettiner Arztes erhielt zunächst Unterricht bei Karl Adolf Lorenz, bevor er am Leipziger Konservatorium Schüler von Carl Reinecke und Oskar Paul wurde. Nach seinem Wechsel an die Berliner Hochschule zu Oskar Raif und Friedrich Kiel nahm Behm für einige Monate Unterricht bei Brahms in Wien. Nach kurzen Aufenthalten in Stettin (als Rezensent und Dirigent) und Erfurt (als Lehrer an der Akademie der Tonkunst) war Behm bis 1901 Direktor des Schwantzerscherschen Konservatoriums in Berlin, später auch als Lehrer und Begleiter tätig. 1917 wurde er zum Königlichen Professor ernannt.

Joachim Dorfmüller

deutscher | geboren 1938 | hochschullehrer (münster) | mann | organist | pianist


Joachim Dorfmüller (* 1938 in Wuppertal) ist ein deutscher Musikwissenschaftler und Organist.

Leben

Dorfmüller, Sohn des Wupperfelder Kantors Ewald Dorfmüller, studierte nach dem Abitur am Wuppertaler Carl-Duisberg-Gymnasium u.a. Musikwissenschaften an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln und an der Philipps-Universität Marburg. Das Studium schloss er 1965 mit dem Ersten Philologischen Staatsexamen ab und promovierte 1967 bei Prof. Dr. Heinrich Hüschen über Studien zur norwegischen Klaviermusik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Philologischen Staatsexamen unterrichtete Dorfmüller ab 1969 am Städtischen Gymnasium Wuppertal-Barmen Musik, Latein und Mathematik. Seine Künstlerische Reifeprüfung Orgel legte er 1971 bei Wolfgang Stockmeier ab. 1982 habilitierte sich Joachim Dorfmüller an der Gerhart-Mercator-Universität Duisburg für Musikwissenschaften. Seit 1987 ist er Ordinarius am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dorfmüller ist Gründungmitglied der Grieg-Forschungsstelle der Universität Münster. Mit 3000 Konzerten in zwei Dutzend Ländern und über 50 Tonträgern mit Werken vom Barock bis zur Gegenwart ist er einem weltweiten Publikum bekannt.

Teo Gheorghiu

geboren 1992 | kanadier | mann | pianist | schweizer


Teo Gheorghiu (* August 1992 in Männedorf, Kanton Zürich) ist ein Schweizer Pianist von rumänischer Herkunft und kanadischer Staatsbürger. Teo begann seine Pianistenkarriere im Alter von fünf Jahren und ging mit neun an die Purcell School in London, ein Internat für musikalisch hochbegabte Kinder, wo er bei William Fong Klavier studiert.

Bernd Glemser

deutscher | geboren 1962 | hochschullehrer | mann | pianist


Bernd Glemser (* 1962 in Dürbheim / Baden-Württemberg) ist ein deutscher Pianist und Hochschullehrer.

Künstlerische Entwicklung

Der Schüler des russischen Pianisten und Musikpädagogen Vitalij Margulis machte noch in seiner Ausbildungs- und Studienzeit auf sich aufmerksam, als er ab 1981 hintereinander 17 internationale Musikwettbewerbe (Cortot, Rubinstein, Tschaikowsky, Busoni u.a.) gewann. Seit seinem 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb im Jahre 1987 zählt der Pianist Bernd Glemser zum kleinen Kreis der obersten Weltelite. Er war - 1989 - noch immatrikulierter Studierender der Hochschule für Musik Freiburg, als ihn die Hochschule für Musik Saar zum damals jüngsten Klavierprofessor Deutschlands nach Saarbrücken berief.

Arthur De Greef

belgischer komponist | geboren 1862 | gestorben 1940 | komponist (romantik) | mann | pianist


Arthur De Greef (* 10. Oktober 1862 in Leuven; 29. August 1940 in Brüssel) war ein belgischer Pianist und Komponist.

Leben

Arthur De Greef studierte seit 1873 Klavier am Conservatoire Royal de Musique in Brüssel bei Louis Brassin, einem Schüler von Ignaz Moscheles. Seine weiteren Lehrer waren Joseph Dupont (Harmonielehre), François Auguste Gevaert (Komposition) und Fernand Kufferath (Kontrapunkt). Als 17-jähriger machte er seinen Abschluss mit Auszeichnung ("ex aequo" mit Isaac Albéniz, der ihm auch eigene Kompositionen widmete), und ging dann nach Weimar, um seine Studien bei Franz Liszt fortzusetzen. Weitere Studien führten ihn auch nach Paris zu Camille Saint-Saëns.

Pekinel Klavierduo

frau | geboren 1953 | geschwister | pianist | türke


Das Pekinel Klavierduo besteht aus den beiden (eineiigen) Zwillingsschwestern Güher und Süher Pekinel (* 29. März 1953 in Istanbul).

Die beiden Mädchen begannen als "Wunderkinder" ihre ersten Schritte am Klavier schon sehr früh unter Anleitung ihrer Mutter, einer Pianistin. Ihr erster Auftritt erfolgte schon im Alter von 6 Jahren. Mit 9 debütierten sie dann schon mit dem Philharmonischen Orchster Ankara. Ihre Ausbildung führte sie an das Conservatoire de Paris und die Musikhochschule Frankfurt. Nachdem Rudolf Serkin sie an das Curtis Institute of Music in Philadelphia geholte hatte führte sie ihr Weg schließlich noch an die Juilliard School, wo sie mit Leon Fleisher und Claudio Arrau zusammentrafen. Besonders verdient um ihre Ausbildung machten sich dort Adele Marcus und Yvonne Loriod im Solospiel und Mieczyslaw Horszowski im Duo.

Zsuzsa Balint

frau | pianist


Zsuzsa Bálint ist eine deutsche Pianistin.

Sie wurde als Tochter einer ungarischen Musikerfamilie in Siebenbürgen geboren, wo sie bereits mit sieben Jahren ersten Klavierunterricht erhielt.

Schon früh zeigte sich ihr außergewöhnlich großes Talent. Seit dem elften Lebensjahr nahm sie mit Erfolg an nationalen Musikwettbewerben teil und hatte bereits im Alter von 13 Jahren mit allen führenden Sinfonieorchestern in Rumänien konzertiert.

Nach der Übersiedlung nach Deutschland studierte sie zunächst als Jungstudentin in der Solistenklasse von Prof. Boris Bloch an der Folkwang Hochschule Essen, die sie später mit dem Diplom abschloss. Die Zulassung zum Konzertexamen führte sie an die Universität der Künste Berlin, wo sie bei Prof. Georg Sava die Konzertreife mit Auszeichnung ablegte. Meisterkurse haben sie zudem mit den größten Pianisten und Pädagogen zusammengeführt.

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