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Die Wikipedia Einträge des Tages

philosoph

Herbert Thomas Mandl

autor | geboren 1926 | gestorben 2007 | hochschullehrer (ostrava) | mann | musiker | philosoph


Herbert Thomas Mandl (* 1926 in Bratislava; † 21. Februar 2007 in Meerbusch-Büderich) war ein jüdisch-tschechische Musiker, Philosoph und Schriftsteller.

Leben

Der als Sohn eines Physikers im slowakischen Pressburg geborene Mandl wurde von den den Nationalsozialisten mit seiner Familie zunächst ins Prager Getto verbracht, später in das KZ Theresienstadt. Mandl, der bereits als Kind Violinenunterricht hatte, überlebte als Violinist im so genannten Lagerorchester von Karel Ancerl und Viktor Ullmann, später auch die Konzentrationslager Auschwitz und Dachau. In Dachau stirbt sein Vater, er selbst wäre wegen eines Fluchtversuches beinahe erschossen worden. Über seine Erinnerungen berichtete der 81-Jährige immer wieder bei Gedenkveranstaltungen.

Ulf Horstkötter

deutscher | geboren 1965 | mann | philosoph


Ulf Dankwart Horstkötter (* 1965 in Stettin) ist ein deutscher Philosoph, dessen Arbeitsschwerpunkte im Bereich einer psychoanalytisch bzw. pädagogisch orientierten Philosophie der Hermeneutik liegt.

Leben

Horstkötter studierte nach seiner Flucht aus Polen in Bochum und Köln Philosophie, Mediävistik und Historische Medizin. Promoviert wurde er über eine Untersuchung „Zur Inadäquanz sog. moderner Humanmedizin am postmodernen Menschen“. Für seinen populär gehaltenen Beitrag „Spuren im Schnee“ wurde ihm 1994 der Henscheid-Preis der Stadt Amberg verliehen.

Gottfried Ploucquet

geboren 1716 | gestorben 1790 | mann | philosoph


Gottfried Ploucquet (* 25. August 1716 in Stuttgart; † 13. September 1790 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph und Logiker. Er ist der Verfasser eines der ersten logischen Kalküle und galt als einer der bedeutendsten Philosophie- und Logiklehrer seiner Zeit.

Leben

Ploucquet kam als Sohn eines hugenottischen Flüchtings 1716 in Stuttgart zur Welt. Nach einem Theologiestudium und Tätigkeiten als Hauslehrer und Pfarrer wurde Ploucquet im Jahre 1750 auf den Lehrstuhl für Logik und Metaphysik der philosophischen Fakultät in Tübingen berufen. Dort lehrte und wirkte er bis zu seinem durch einen Schlaganfall verursachten Tode im Jahre 1790. In seiner Zeit am Tübinger Stift verfasste er einige Abhandlungen über die Metaphysik und mehrere Logikkompendien für seine Studenten.

Jakob Martini

deutscher | geboren 1570 | gestorben 1649 | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jahrhundert) | mann | philosoph


Jakob Martini, (* 17. Oktober 1570 in Langenstein; † 30. Mai 1649 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe und Philosoph.

Leben

Geboren als Sohn des Pfarrers Adam Martini geboren, immatrikulierte am 21. April 1587 an der Universität Wittenberg und wechselte am 10. Februar 1590 an der Universität Helmstedt. An der Neugegründeten Akademie machte er sich unter Cornelius Martini im philosophischen Studium mit Aristoteles vertraut. Kehrte zurück nach Wittenberg, wo er sich den Akademischen Grad eines Magisters 1593 erwarb. Unter Polykarp Leyser der Ältere und Ägidius Hunnius der Ältere erhält er einen Einblick in das Theologiestudium und nimmt 1597 eine Stelle als Lehrer im ostfriesischen Norden an, wo er auch Pfarrer wurde.

Gottfried von Fontaines

katholischer theologe | philosoph | scholastiker


Gottfried von Fontaines, französisch Godefroid de Fontaines, lateinisch Godefridus de Fontibus (* vor 1250, Fontaines-les-Hozémont, Unteres Lorraine; + nach 1305, Paris), war ein Philosoph und Theologe der Scholastik und lehrte an der Universität Paris. Er war als Aristoteliker und "säkularer" Geistlicher auch an der damals herrschenden Glaube/Vernunft-Kontroverse an seiner Universität, damals das akademische Zentrum des Westens, beteiligt.

Gottfried von Fontaines studierte an der Fakultät für Artes in Paris zusammen mit dem augustinisch- neoplatonisch eingestellten Heinrich von Gent, mit Siger von Brabant, dem in Europa führenden Nachfolger von Averroës, und mit Thomas von Aquin. Im Jahre 1285 legte Gottfried seinen Magister ab und lehrte fortan praktisch ununterbrochen bis 1304 Theologie. Seit 1291 ist er Verwaltungsratmitglied, vielleicht auch Dekan, seiner Fakultät. Im Jahr 1300 schlug man Gottfried auch als Bischof von Tournai (im heutigen Belgien) vor, er lehnte aber im Angesicht konservativer Opposition ab.

Dionysios Zakythenos

geboren 1905 | grieche | historiker | mann | philosoph


Dionysios Zakythenos, auch Zakythinos (*1905 in Kephallonia), ist ein griechischer Historiker und Philosoph.

Zakythenos ist einer der bedeutensten Historiker für byzantinische Geschichte.

Er studierte zunächst Philosophie an der Unviersität von Athen. Später Byzantinische Geschichte an der Sorbonne bei dem führenden französischen Byzantologen Charles Diehl.

Von 1939 bis 1970 war er Professor an Universität von Athen.

Im Jahr 1966 wurde Zakythenos Mitglied der Athener Akademie der Wissenschaften. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten hat Zakythenos zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.

José Vasconselos

autor | geboren 1882 | gestorben 1959 | literatur (20. jh.) | literatur (spanisch) | mann | mexikanischer künstler | philosoph | roman, epik


José Vasconselos (* 28. Februar 1882 in Oaxaca; † 30. Juni 1959 in Mexiko-Stadt) war mexikanischer Philosoph, Bildungspolitiker und Schriftsteller.

José Vasconselos gilt mit Alfonso Reyes und Antonio Caso als einer der intellektuellen Gründer des modernen Mexiko. In seinen Schriften entwickelte er die Idee eines lateinamerikanischen Nationalismus und einer eigenständigen mexikanischen Nationalidentität auf Grundlage der Mestizaje, der Mischung aus europäischen und indigenen Elementen.

José Vasconselos

autor | geboren 1882 | gestorben 1959 | literatur (20. jh.) | literatur (spanisch) | mann | mexikanischer künstler | philosoph | roman, epik


José Vasconselos (* 28. Februar 1882 in Oaxaca; † 30. Juni 1959 in Mexiko-Stadt) war mexikanischer Philosoph, Bildungspolitiker und Schriftsteller.

José Vasconselos gilt mit Alfonso Reyes und Antonio Caso als einer der intellektuellen Gründer des modernen Mexiko. In seinen Schriften entwickelte er die Idee eines lateinamerikanischen Nationalismus und einer eigenständigen mexikanischen Nationalidentität auf Grundlage der Mestizaje, der Mischung aus europäischen und indigenen Elementen.

Michael Bösch

deutscher | geboren 1958 | mann | philosoph | römisch-katholischer theologe (20. jh.) | römisch-katholischer theologe (21. jh.)


Michael Bösch (* 1958 in Iserlohn) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Philosophie an der Katholischen Fachhochschule in Paderborn.

Leben

Michael Bösch studiert nach seinem Abitur die Fächer Katholische Theologie und Philosophie in Paderborn und Freiburg im Breisgau. 1993 promoviert er mit einer Arbeit über die Philosophie Søren Kierkegaards zum Doktor der Theologie. Von 1995 bis 2005 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrstuhlvertreter an der Theologischen Fakultät Paderborn. Im Jahre 2002 erfolgt Böschs philosophische Habilitation an der Universität Kassel mit einer Arbeit über Ernst Cassirer. Seit 2003 ist er Privatdozent für Philosophie an der Universität Kassel, seit 2005 hat er die Professor für Philosophie an der Kath. Fachhochschule Paderborn inne. Neben seiner Lehrtätigkeit betreibt Michael Bösch seit 1999 die philosophische Praxis "Denkwege". Deren Anliegen ist es, die lebenspraktische Dimension der Philosophie, die ansonsten fast nur noch als theoretische Disziplin an Hochschulen und in Büchern stattfindet, in einem tatsächlich vollzogenen dialogischen Prozess erlebbar zu machen.

Adolphe Franck

franzose | geboren 1809 | gestorben 1893 | mann | philosoph


Adolphe Franck (* 9. Oktober 1809 in Liocourt(Meurthe); † 1893) war ein französicher Philosoph.

Adolphe Franck ,Sohn israelitischer Eltern, studierte in Nancy und Toulouse, kam 1840 als Professor der Philosophie an das Collège Charlemagne nach Paris, wurde 1844 Mitglied des Instituts und Professor der klassischen Sprachen am Collège de France, erhielt hier 1852 den Lehrstuhl für Natur- und für Völkerrecht und war seit 1850 als Mitglied der obersten Erziehungsbehörde tätig.

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