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Die Wikipedia Einträge des Tages

person (salzburg)

Erik G. Wickenburg

autor | geboren 1903 | gestorben 1998 | journalist | mann | person (salzburg)


Erik Graf Wickenburg (* 19. Jänner 1903 in Kasern, Gemeinde Bergheim, Herzogtum Salzburg; † 7. September 1998 Salzburg-Kasern, Land Salzburg) war ein österreichischer Journalist und Schriftsteller.

Wickenburg war ein Enkel des Schriftstelllers Albrecht Graf Wickenburg (1839-1911) und lebte abwechselnd in Kasern bei Salzburg und Wien. Er war Träger hoher österreichsicher und Salzburgischer Auszeichnungen und von 1980 bis 1988 Präsident des österreichischen PEN-Clubs.

Karl Pirich

Österreichischer architekt | geboren 1875 | gestorben 1956 | mann | person (salzburg)


Karl Pirich (* 27. April 1875 in Salzburg, Land Salzburg; † 22. Juni 1956 ebenda) war ein österreichischer Architekt.

Biographie

Karl Pirich besuchte von 1889 bis 1893 die k.k. Staatsgewerbeschule in Salzburg und fand im Abschlussjahr eine Anstellung bei Jakob Ceconi, der damals die bedeutendste Baufirma im Land Salzburg leitete. Nach fünfjähriger Tätigkeit bei der Firma Ceconi begann er 1898 sein Studium bei Otto Wagner an der k.k. Akademie der bildenden Künste in Wien und erhielt am 24. Juli 1901 den Titel "Akademischer Architekt" verliehen.

Valentin Ceconi

Österreichischer architekt | baumeister | geboren 1823 | gestorben 1888 | mann | person (salzburg)


Valentin Ceconi (* 30. Dezember 1827 in Dogna, Königreich Lombardo-Venetien, Kaisertum Österreich; † 17. August 1888 in Salzburg, Herzogtum Salzburg, Österreich-Ungarn) war ein österreichischer Baumeister und Architekt.

Biographie

Ceconi war der Sohn des Holzhändlers Giovanni-Ceconi-Covase und der Maddalena, geb. Cappelari. Er wurde im Friaul zum Maurermeister ausgebildet und verehelichte sich 1856 in Gemona mit Eva Ostermann. Nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Jakob kam er 1857 mit samt seiner Familie nach Salzburg und gründete 1863 ein Baugeschäft zur Ausführung von Wohn- und Geschäftshäusern. Er hatte von der bevorstehenden Schleifung der Salzburger Befestigungsanlagen gehört und erhoffte sich mit der damit einhergehenden Stadterweiterung große Aufträge. Mit seinen, in Friaul angeworbenen, günstigen Saisonarbeitern und dem Ankauf eigener Zulieferbetriebe (Steinbruch, Gips-, Kalk- und Ziegelwerke, Bildhauerwerkstätte, Tischlerei) machte er sich von fremden Leistungen unabhängig und war maßgebend am Aufbau der Stadtteile Schallmoos, Andräviertel und Froschheim beteiligt.

Jakob Ceconi

Österreichischer architekt | baumeister | geboren 1857 | gestorben 1922 | mann | person (salzburg)


Jakob Ceconi (* 23. August 1857 in Gemona del Friuli, Königreich Lombardo-Venetien, Kaisertum Österreich; † 21. Juni 1922 in Salzburg, Herzogtum Salzburg, Österreich-Ungarn) war ein österreichischer Baumeister und Architekt.

Biographie

Der Sohn des nach Salzburg zugewanderten furlanischen Baumeisters und Architekten Valentin Ceconi (1823-1888) und dessen Frau Eva, geb. Ostermann, kam kurz vor der Übersiedlung seiner Eltern in Gemona zur Welt, verbrachte seine Jugend aber bereits großteils in Salzburg. Nach Studien bei Heinrich von Ferstel, dem Architekten der Wiener Ringstraße, in Wien und Rom trat er 1884 als Kompagnon in die von seinem Vater gegründete Baufirma ein übernahm nach dem Ableben seines Vaters im Jahr 1888 die Leitung des Unternehmens, das damals mit über 1000 Beschäftigten die größte Baufirma Salzburgs darstellte. 1883 heiratete er in Innsbruck Anne Schädler, die ihm 1884 den gemeinsamen Sohn Karl († 1946) gebar.

Georg Lienbacher

geboren 1822 | gestorben 1896 | person (salzburg) | politiker (Österreich)


Georg Lienbacher (* 18. April 1822 in Kuchl, Österreich ob der Enns; heute Land Salzburg; † 14. September 1896 in Salzburg, Land Salzburg) war ein österreichischer Jurist und Politiker.

Biographie

Lienbacher wurde als Kleinhäuslersohn geboren und konnte durch ein von der Stadt Hallein zu vergebendes Stipendium aus der Siebenstädter-Stiftung an der Wiener Universität Jurisprudenz studieren. Der ungarischen Sprache mächtig, diente er 1854 als Staatsanwalt in Ofen (Buda), wurde anschließend Chef der Staatsanwaltschaft Wien und Gesetzgebungsreferent im Justizministerium. 1870 wurde er Oberlandesgerichtsrat in Wien, 1880 Hofrat beim Obersten Gerichts- und Kassationshof und 1882 Mitglied des Reichsgerichts.

Anton von Schallhammer

autor | Österreicher | geboren 1800 | gestorben 1868 | historiker | mann | person (salzburg)


Anton von Schallhammer (* 23. August 1800 in Salzburg, Erzbistum Salzburg; † 6. Mai 1868 ebenda) war ein österreichischer Offizier und historischer Schriftsteller.

Von Schallhammer trat mit 15 Jahren freiwillig in den Militärdienst ein, wurde 1843 zum Hauptmann befördert und trat 1849 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand.

Anton Sauter

Österreicher | botaniker | geboren 1800 | gestorben 1881 | mann | person (salzburg)


Anton Eleutherius Sauter (* 18. April 1800 in Großarl, Erzbistum Salzburg; † 6. April 1881 in Salzburg, Land Salzburg, Österreich-Ungarn) war ein österreichischer Botaniker und Mediziner.

Sauter erforschte die Flora des Landes Salzburg und hinterließ ein umfangreiches botanisches Werk. Viele Pflanzen aus dem Ostalpenraum wurden von ihm erstmals beschrieben. Eine Gattung und 17 Arten tragen seinen Namen. 1860 war er zudem Mitbegründer und von 1864 bis 1874 Vorstand der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Sein Bruder war der Schriftsteller Ferdinand Sauter.

Franz Valentin Zillner

Österreicher | geboren 1816 | gestorben 1896 | historiker | mann | person (salzburg)


Franz Valentin Zillner (*14. Februar 1816 in Salzburg; † 17. Dezember 1896 ebenda) war ein österreichischer Arzt, Historiker und Ethnograph.

Zillner studierte in Wien Medizin, kam 1844 als Arzt an das Salzburger St. Johanns-Spital und arbeitete später in der Landes-Irrenanstalt (heutige Christian-Doppler-Klinik). Er galt als wichtigster Vertreter der Ethnographie des 19. Jahrhunderts in Salzburg, trug wesentlich zum intellektuellen und materiellen Aufschwung der Stadt bei, gab medizinische Publikationen heraus und war als Gemeinderat auch politisch tätig.

Cornelia Fischer

Österreicher | Österreichischer maler | deutscher | deutscher maler | frau | geboren 1954 | gestorben 1977 | person (salzburg)


Cornelia Fischer, Künstlername: Nela, (* 30. September 1954 in Berchtesgaden, Bayern, Deutschland, † 11. August 1977 in Salzburg, Land Salzburg, Österreich) war eine deutsch-österreichische Malerin.

Biographie

Kindheit und Lebensumfeld

Cornelia Fischer wurde am 30. September 1954 in eine für Kunst und Kultur offene Familie geboren. Nela, wie sie sich später als Malerin nannte, erhielt wie ihre beiden Schwestern eine musische Bildung, spielte Klavier (bevorzugt Mozart und Bach) und interessierte sich früh für bildende Kunst. Der Vater, Hans Conrad Fischer war als Filmregisseur, vor allem mit großen historischen Komponistenportraits über Mozart, Beethoven, Bruckner und Bach, international bekannt geworden, ihre 1986 verstorbene Mutter war als Malerin ausgebildet und widmete sich ganz der Erziehung ihrer Töchter. Durch den Beruf ihres Vaters bereiste sie schon in jungen Jahren die Welt und lernte den deutschen Sprachraum ebenso kennen wie Italien, Griechenland, Jugoslawien, die Niederlande und Großbritannien.

Maria Johanna Sedelmaier

autor | Österreicher | frau | geboren 1811 | gestorben 1853 | literatur (19. jahrhundert) | literatur (Österreich) | literatur (deutsch) | lyrik | person (salzburg)


Maria Johanna Sedelmaier (* 19. August 1811 in Salzburg; † 18. März 1853 ebenda) war eine Schriftstellerin und Lehrerin und gilt als die bedeutendste österreichische Lyrikerin der Biedermeierzeit.

Biographie

Sedelmaier wurde als Tochter eines Silberarbeiters in Salzburg geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie zeigte früh Interesse an der Literatur und bildete sich autodidaktisch in Latein und Griechisch aus. Sie befasste sich mit der antiken Mythologie und las die deutschen Klassiker von Klopstock und Schiller. Nach dem Tod ihrer Mutter übernahm sie den Tabakladen in Salzburg und bestritt davon ihren Lebensunterhalt. Von 1848 bis 1853 unterrichtete sie als Aushilfslehrerin an der Mädchenschule St. Andrä und erteilte gelegentlich Privatunterricht.

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