person (salzburg)
Erik G. Wickenburg
autor | geboren 1903 | gestorben 1998 | journalist | mann | person (salzburg)Wickenburg war ein Enkel des Schriftstelllers Albrecht Graf Wickenburg (1839-1911) und lebte abwechselnd in Kasern bei Salzburg und Wien. Er war Träger hoher österreichsicher und Salzburgischer Auszeichnungen und von 1980 bis 1988 Präsident des österreichischen PEN-Clubs.
Karl Pirich
Österreichischer architekt | geboren 1875 | gestorben 1956 | mann | person (salzburg)Biographie
Karl Pirich besuchte von 1889 bis 1893 die k.k. Staatsgewerbeschule in Salzburg und fand im Abschlussjahr eine Anstellung bei Jakob Ceconi, der damals die bedeutendste Baufirma im Land Salzburg leitete. Nach fünfjähriger Tätigkeit bei der Firma Ceconi begann er 1898 sein Studium bei Otto Wagner an der k.k. Akademie der bildenden Künste in Wien und erhielt am 24. Juli 1901 den Titel "Akademischer Architekt" verliehen.Valentin Ceconi
Österreichischer architekt | baumeister | geboren 1823 | gestorben 1888 | mann | person (salzburg)Biographie
Ceconi war der Sohn des Holzhändlers Giovanni-Ceconi-Covase und der Maddalena, geb. Cappelari. Er wurde im Friaul zum Maurermeister ausgebildet und verehelichte sich 1856 in Gemona mit Eva Ostermann. Nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Jakob kam er 1857 mit samt seiner Familie nach Salzburg und gründete 1863 ein Baugeschäft zur Ausführung von Wohn- und Geschäftshäusern. Er hatte von der bevorstehenden Schleifung der Salzburger Befestigungsanlagen gehört und erhoffte sich mit der damit einhergehenden Stadterweiterung große Aufträge. Mit seinen, in Friaul angeworbenen, günstigen Saisonarbeitern und dem Ankauf eigener Zulieferbetriebe (Steinbruch, Gips-, Kalk- und Ziegelwerke, Bildhauerwerkstätte, Tischlerei) machte er sich von fremden Leistungen unabhängig und war maßgebend am Aufbau der Stadtteile Schallmoos, Andräviertel und Froschheim beteiligt.Jakob Ceconi
Österreichischer architekt | baumeister | geboren 1857 | gestorben 1922 | mann | person (salzburg)Biographie
Der Sohn des nach Salzburg zugewanderten furlanischen Baumeisters und Architekten Valentin Ceconi (1823-1888) und dessen Frau Eva, geb. Ostermann, kam kurz vor der Übersiedlung seiner Eltern in Gemona zur Welt, verbrachte seine Jugend aber bereits großteils in Salzburg. Nach Studien bei Heinrich von Ferstel, dem Architekten der Wiener Ringstraße, in Wien und Rom trat er 1884 als Kompagnon in die von seinem Vater gegründete Baufirma ein übernahm nach dem Ableben seines Vaters im Jahr 1888 die Leitung des Unternehmens, das damals mit über 1000 Beschäftigten die größte Baufirma Salzburgs darstellte. 1883 heiratete er in Innsbruck Anne Schädler, die ihm 1884 den gemeinsamen Sohn Karl († 1946) gebar.Georg Lienbacher
geboren 1822 | gestorben 1896 | person (salzburg) | politiker (Österreich)Biographie
Lienbacher wurde als Kleinhäuslersohn geboren und konnte durch ein von der Stadt Hallein zu vergebendes Stipendium aus der Siebenstädter-Stiftung an der Wiener Universität Jurisprudenz studieren. Der ungarischen Sprache mächtig, diente er 1854 als Staatsanwalt in Ofen (Buda), wurde anschließend Chef der Staatsanwaltschaft Wien und Gesetzgebungsreferent im Justizministerium. 1870 wurde er Oberlandesgerichtsrat in Wien, 1880 Hofrat beim Obersten Gerichts- und Kassationshof und 1882 Mitglied des Reichsgerichts.Anton von Schallhammer
autor | Österreicher | geboren 1800 | gestorben 1868 | historiker | mann | person (salzburg)Von Schallhammer trat mit 15 Jahren freiwillig in den Militärdienst ein, wurde 1843 zum Hauptmann befördert und trat 1849 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand.
Anton Sauter
Österreicher | botaniker | geboren 1800 | gestorben 1881 | mann | person (salzburg)Sauter erforschte die Flora des Landes Salzburg und hinterließ ein umfangreiches botanisches Werk. Viele Pflanzen aus dem Ostalpenraum wurden von ihm erstmals beschrieben. Eine Gattung und 17 Arten tragen seinen Namen. 1860 war er zudem Mitbegründer und von 1864 bis 1874 Vorstand der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Sein Bruder war der Schriftsteller Ferdinand Sauter.
Franz Valentin Zillner
Österreicher | geboren 1816 | gestorben 1896 | historiker | mann | person (salzburg)Zillner studierte in Wien Medizin, kam 1844 als Arzt an das Salzburger St. Johanns-Spital und arbeitete später in der Landes-Irrenanstalt (heutige Christian-Doppler-Klinik). Er galt als wichtigster Vertreter der Ethnographie des 19. Jahrhunderts in Salzburg, trug wesentlich zum intellektuellen und materiellen Aufschwung der Stadt bei, gab medizinische Publikationen heraus und war als Gemeinderat auch politisch tätig.

