person (mainz)
Liste der Gouverneure der Festung Mainz
festung | geschichte (mainz) | liste (personen) | person (mainz) | stadtbaugeschichteBundesfestung
Nach dem Wiener Kongress kam Mainz 1816 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt, das mit Preußen und Österreich einen Staatsvertrag schloss. Die Stadt Mainz selbst blieb in hessischen Besitz , während die Festung Mainz von Preußen und Österreich gleichermaßen verwaltet werden sollte. 1820 beschloss die Deutsche Bundesversammlung die Festungsanlagen als Bundesfestung zu übernehmen. Organisatorisch wurde die Festung von dem Festungsgouvernement kontrolliert, das einer Militärkommission unterstellt war, welche dem Militärausschuss des Bundestages verantwortlich war. Das Festungsgouvernement bestand aus einem Gouverneur sowie einem Vizegouverneur, die abwechselnd in fünfjährlichem Rhythmus von Preußen oder von Österreich bestellt wurden.
- Johann Maria Philipp Frimont von Palota, wurde nach dem ersten Pariser Frieden Gouverneur von Mainz
- Karl von Österreich-Teschen war ab 1815 Gouverneur der Festung und lernte dort seine Frau Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg kennen.
- Friedrich Wilhelm Karl von Preußen (1783-1851), war 1824 bis 1829 Gouverneur
- Philipp August Friedrich von Hessen-Homburg, wurde 1840 Gouverneur der Bundesfestung Mainz
- Viktor zu Leiningen-Westerburg-Altleiningen, Vice-Gouverneur der Bundesfestung zu Mainz (1844)
- Erzherzog Albrecht, Gouverneur 1849-1851
- Prinz Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm I, wurde 1854 zugleich Generaloberst der Infanterie mit dem Rang eines Feldmarschalls und Gouverneurs der Festung Mainz.
- Alfred I. zu Windisch-Graetz wurde 1859 Kommandant der Bundesfestung und Gouverneur in Mainz
- Wilhelm von Österreich, wurde 1862 Gouverneur
- Prinz Karl von Preußen in der Zeit von 1864 bis 1866 Gouverneur von Mainz.
Ludwig Strecker (senior)
deutscher | geboren 1853 | gestorben 1943 | mann | person (mainz) | verlegerStrecker hatte sein Jurastudium mit einer Promotion abgeschlossen und war in der Leitung des Verlags B. Schott Söhne (Mainz), tätig. Aufgrund der Kinderlosigkeit in der Gründerfamilie erbte er das Unternehmen 1874 von Franz Schott.
Als Ludwig Strecker (senior) 1943 starb, übernahm Ludwig Strecker (junior), zusammen mit seinem Bruder Wilhelm die Leitung des Verlages.
Liste der Söhne und Töchter der Stadt Mainz
person (mainz)Weitere Listen mit Mainzer Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt, aber nicht geboren wurden:
(chronologische Reihenfolge)
bis 1699
- um 780, Rabanus Maurus, † 856 in Winkel bei Rüdesheim, Benediktinermönch und Dichter ("Veni creator spiritus")
- um 960 (möglicherweise auch in Metz geboren), Gerschom ben Jehuda, † 1028 oder 1040, jüdischer Rechtsgelehrter „Leuchte des Exils“
- um 1397, Johannes Gutenberg (eigentlich Gensfleisch zur Laden), † 3. Februar 1468 in Mainz, Buchdrucker. Nach ihm ist die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz benannt. (Geburtsdatum willkürlich auf 1400 festgelegt)
- ? Johannes Fust († 1466 in Paris), Drucker, Mitarbeiter und Finanzier Gutenbergs. Gründete mit Peter Schöffer eine eigene Druckerei, deren Druckerzeichen heute als Signet des Börsenvereins des Dt. Buchhandels dient.
- 1488, Otto Brunfels, Theologe und Botaniker.
- 1674, 3. März, Friedrich Carl von Schönborn († 26. Juli 1746 in Würzburg) war Fürstbischof von Würzburg und Bamberg und Reichsvizekanzler.
ab 1700
- 1739, 2. März, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von Waldersdorf, † 21. April 1810 in Bruchsal, Fürstbischof von Speyer 1797-1810
- 1745, Ludwig Fischer, † 19. Juli 1825 in Berlin, Opernsänger
- 1749, 20. Februar, Georg Karl Ignaz Freiherr von Fechenbach zu Laudenbach, † 9. April 1808 in Werneck bei Würzburg, Fürstbischof von Bamberg und Würzburg 1800-08
- 1750, 18. November, Wolfgang Heribert von Dalberg, † 28. September 1806 in Mannheim, Kämmerer von Worms und Intendant des Nationaltheaters von Mannheim
- 1766, 19. Januar, Johann Martin Manl, † 15. Oktober 1835 in Eichstätt, Bischof von Speyer 1827-35 und von Eichstätt 1835
- 1770, 4. Juni, Heinrich Anton Hoffmann, † 19. Januar 1842 in Frankfurt am Main, Komponist (Konzerte, Kammermusik u.a.)
- 1775, 28. September, Johann Adam von Itzstein, † 14. September 1855 in Hallgarten, badischer Politiker und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
- 1780, Johann Adam Ackermann,† 27. März 1853, Maler
- 1791, 14. September, Franz Bopp, † 23. Oktober 1867 in Berlin, Sprachwissenschaftler und Sanskritforscher
- 1796, 3. November, Friedrich Lennig, † 6. April 1838 in Mainz, Mainzer Dialektdichter
- 1798, 7. März, Hermann Umpfenbach, † 16. März 1862, Mathematiker
1800
- 1800, Johann-Joseph Krug, † 5. August 1866 in Reims Gründer des Champagnerhauses Krug (Champagner) im Jahre 1843
- 1817, 17. Februar, Christoph Moufang, † 27. Februar 1890 in Mainz, Bischofsverweser des Bistums Mainz 1877-86
- 1822 Joseph Gottsleben, † 1888, Buchdrucker und Zeitungsverleger, Begründer des "Mainzer Anzeigers"
- 1823, 22. Juli Ludwig Bamberger, † 1899 in Berlin, Politiker und Publizist. Beteiligter am pfälzischen Aufstand von 1848, später Anhänger und finanzpolitischer Berater Bismarcks. Als solcher beteiligt an der Gründung der Reichsbank
- 1824, 24. Dezember, Peter Cornelius, † 26. Oktober 1874 in Mainz, Komponist (6 Weihnachtslieder u.a. "Drei Könige", Chöre, Orchesterwerke u.a.)
- 1826, 5. August, Paul Stumpf, † 15. März 1912 in Mainz, Politiker und Fabrikant
- 1835 Paul Haenlein, † 1905 in Mainz, Ingenieur und Erfinder des lenkbaren Luftschiffs
- 1838, 18. November in Mainz, Charles Hallgarten, † 19. April 1908 in Frankfurt am Main, Bankier und Sozialreformer
- 1839, 10. Juli Adolphus Busch (* in Kastel), † 10. Oktober 1913 in Langenschwalbach) Begründer der Brauer-Dynastie Anheuser-Busch in den USA.
- 1846, 2. Juli, Ferdinand Becker, † 21. August 1877 in München, der Maler Becker aus Gunsenum
- 1849, 29. Mai, Lorenz Adlon, † 7. April 1921 in Berlin, Gastronom
- 1850, 4. März, Ludwig Lindenschmit der Jüngere, † 20. Juli 1922 in Mainz, deutscher Prähistoriker, Museumsmann und Maler, Sohn des bedeutenden Mainzer Prähistorikers, Kunstmalers und Museumsgründers Ludwig Lindenschmit der Ältere
- 1858, 2. Juli, Georg Heinrich Maria Kirstein, † 15. April 1921 in Mainz, Bischof von Mainz 1904-21
- 1861, 20. Januar, Albanus Schachleiter, † 20. Juni 1937 in Feilnbach, Abt
- 1883, 21. Juni Emil Preetorius, † 1973 in München, Maler und Bühnenbildner, 1948 - 1968 Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
- Adolf Reinach, * 23. Dezember 1883; † 16. November 1917 bei Diksmuide, Belgien) war ein deutscher Philosoph, Phänomenologe, Sprachphilosoph sowie Rechtstheoretiker.
- 1871, 1. März, Oskar Heinroth, Ornithologe
- 1873, 25. März, Rudolf Rocker, † 19. September 1958 in Mohegan/Maine (USA); Theoretiker des Anarchosyndikalismus, Schriftsteller, Historiker
- 1878, Karl Friedrich Zörgiebel, Polizeipräsident in Berlin, Politiker der SPD
- 1888 Alfred Mumbächer, † 1953 in Mainz, Landschaftsmaler. Schuf viele Stadtansichten, davon solche, die seine Heimatstadt vor den Weltkriegszerstörungen zeigt
- 1888, 17. November, Curt Goetz, † 12. September 1960 in Grabs/St. Gallen (Schweiz), Schriftsteller ("Der Lügner und die Nonne", "Das Haus in Montevideo"), Schauspieler, Regisseur
- 1892, 6. Januar Ludwig Berger eigentlich Ludwig Bamberger, † 1969 in Schlangenbad, Regisseur, Shakespeare-Interpret
- 1893, 15. Juni Carl Fieger, Architekt und Designer (Bauhaus).
- 1899, 27. August, Hans Wilhelmi, † 5. Juni 1970 in Frankfurt am Main, Bundesminister für wirtschaftlichen Besitz des Bundes (1960-1961)
1900
- 1900, 19. November, Anna Seghers, † 1. Juni 1983 in Berlin (Ost), Schriftstellerin ("Das siebte Kreuz")
- 1901, 17. November, Walter Hallstein, † 29. März 1982 in Stuttgart, Staatssekretär und Chef des Bundeskanzleramts (1950-1951)
- 1904, 30. Dezember, Edith Schultze-Westrum, † 20. März 1981 in München, deutsche Schauspielerin (" Die Brücke", D 1959, "Jeder stirbt für sich allein", 1962)
- 1909, 14. Januar, Ernst Neger, † 15. Januar 1989 in Mainz, Sänger ("Heile, heile Gänsje", "Rucki-Zucki")
- 1912, 19. Oktober, Fritz Arens, † 13. November 1986 in Mainz, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger
- 1914, 11. Dezember, Toni Hämmerle, † 8. Dezember 1968 in Mainz, Komponist, Pianist, Organist ("Humba-Täterä", "Gell du hast mich gelle gern")
- 1914, 25. Dezember, Konrad Georg, † 8. September 1987 in Hamburg, deutscher Schauspieler ("Kommissar Freytag", "Tim Frazer")
- 1916, 11. März, Ferdy Mayne, † 30. Januar 1998 in London, deutscher Schauspieler
- 1919, 15. August, Maria Mucke, Schlagersängerin der Wirtschaftswunderzeit ("Heut ist ein Feiertag für mich")
- 1920, 11. November, Walter Scherf, Märchenforscher
- 1924, 6. November, Otto Höpfner, 1. Wirt vom "Blauem Bock", Sänger, Schauspieler, Conférencier, Autor
- 1924, 11. Dezember, Heinz Schenk, Schauspieler, Sänger ("Es ist alles nur geliehen"), Moderator ("Zum blauen Bock"), Liedtexter ("Ole, ole Fiesta")
- 1930, Kurt Flasch, Philosophiehistoriker, spezialisiert auf die Philosophie der Spätantike und des Mittelalters.
- 1935, 4. Oktober, Horst Janson, Schauspieler ("Der Bastian", Sesamstraße)
- 1938, 25. Februar, Dieter Reith, Komponist (TV-Melodien), Bandleader
- 1941, 2. Januar, Johannes Gerster, stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag (1992-1994), Landesvorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz (1994-1997)
- 1942, 18. April, Jochen Rindt, österreichischer Formel 1 Weltmeister
- 1947, 31. Dezember, Gerhard Ludwig Müller, Bischof von Regensburg, seit 2002
- 1961, 6. Dezember, Manuel Reuter, Autorennfahrer
- 1968, Anja Gockel, Modedesignerin
- 1975, Peter Tilling, Cellist, Dirigent und Pianist

