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Die Wikipedia Einträge des Tages

person (hamburg)

Hiltgunt Zassenhaus

deutschamerikaner | frau | person (hamburg) | widerstand gegen den nationalsozialismus


Hiltgunt Margret Zassenhaus (nach ihrer Emigration in die USA meist: H. Margret Zassenhaus, * 10. Juli 1916 in Hamburg, † 20. November 2004 in Baltimore) war eine amerikanische Ärztin und Autorin deutscher Herkunft. Durch ihre Unterstützung skandinavischer Gefangener im 2. Weltkrieg galt sie als der Engel von Fuhlsbüttel.

Hiltgunt Zassenhaus wuchs auf in einer Familie des Hamburger Bildungsbürgertums. Sie war die Schwester des Mathematikers Hans Julius Zassenhaus. Nach dem Abitur 1935 auf dem Gymnasium Allee ging sie für 18 Monate nach Dänemark. Anschliessend studierte sie Skandinavistik an der Universität Hamburg und wurde 1938 Diplom-Übersetzerin.

Leo Lippmann

deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)


Dr. Leo Lippmann (* 26. Mai 1881 in Hamburg; † 11. Juni 1943 ebd.) war ein einflussreicher Hamburger Jurist und Staatsrat in der Finanzbehörde, der sich während der Zeit der Weimarer Republik große Verdienste um die Hamburger Finanzen erwarb. Da Lippmann jüdischer Herkunft war, wurde er 1933 aus dem Staatsdienst entlassen. Seit 1935 im Vorstand der jüdischen Gemeinde tätig, nahm er sich 1943 zusammen mit seiner Frau Anna Josephine am Vorabend seiner Deportation in das KZ Theresienstadt das Leben. alle Daten aus Lippmann: Mein Leben

Leben

Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.

Leo Lippmann

deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)


Dr. Leo Lippmann (* 26. Mai 1881 in Hamburg; † 11. Juni 1943 ebd.) war ein einflussreicher Hamburger Jurist und Staatsrat in der Finanzbehörde, der sich während der Zeit der Weimarer Republik große Verdienste um die Hamburger Finanzen erwarb. Da Lippmann jüdischer Herkunft war, wurde er 1933 aus dem Staatsdienst entlassen. Seit 1935 im Vorstand der jüdischen Gemeinde tätig, nahm er sich 1943 zusammen mit seiner Frau Anna Josephine am Vorabend seiner Deportation in das KZ Theresienstadt das Leben. alle Daten aus Lippmann: Mein Leben

Leben

Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.

Justus Strandes

deutsche kolonialgeschichte | deutscher | geboren 1859 | gestorben 1930 | kolonialist | mann | person (hamburg) | senator (hamburg)


Justus Strandes (* 4. Februar 1859 in Stade; † 16. Juli 1930 in Hamburg) war ein Hamburger Übersee-Kaufmann, Politiker und Hamburger Senator, der an der Einrichtung der deutschen Kolonie in Deutsch-Ostafrika beteiligt war. Soweit nicht anders angegeben, sämtliche Daten aus Zeittafel in den Erinnerungen S.297 ff

Kindheit und Ausbildung

Strandes Vater war als hannöverischer Beamter im königlichen Innenministerium tätig, von 1859 bis 1866 lebte Familie Strandes in Hannover. Nach der Niederlage des Königreiches Hannover 1866 und der Annexion durch Preußen wurde der Vater preußischer Regierungsrat und mit Familie ins preußische Münster versetzt. 1871 erlangte er eine Stelle in der hannoverischen Klosterkammer und die Familie zog zurück nach Hannover. Anfang 1875 verlies Strandes das Gymnasium vorzeitig, um eine kaufmännische Lehre im Handelshaus Hansing & Co in Hamburg anzutreten. Diese Lehre schloss er nach drei Jahren erfolgreich ab, um im folgenden Jahr 1879 in der Niederlassung von Hansing & Co auf Sansibar tätig zu werden.

Karl Woermann

deutscher | geboren 1844 | gestorben 1933 | kunsthistoriker | mann | person (dresden) | person (hamburg) | person der neuzeit


Karl Woermann (* 4. Juli 1844 in Hamburg; † 4. Februar 1933 in Dresden) war ein Kunsthistoriker und Kunstgaleriedirektor. Woermann war Mitglied in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Gesamtmitgliederverzeichnis der Sächsischen Akademie der Wissenschaften (abgerufen am 14.11.2006)

Karl Woermann wurde als ältester Sohn des Hamburger Kaufmanns und Reeders Carl Woermann ursprünglich auf den Vornamen des Vaters ("Carl") getauft. Da er sich jedoch – im Gegensatz zu seinem Bruder Adolph Woermann – nicht für Kaufhandel und das väterliche Unternehmen interessierte, forderte der Vater von ihm später, die Schreibweise seines Vornamens in "Karl" zu ändern.

Carl Woermann (Reeder)

deutsche kolonialgeschichte | deutscher | geboren 1880 | gestorben 1813 | kolonialist | mann | person (hamburg) | person der neuzeit | reeder


Carl Woermann (* 1813; † 25. Juni 1880 in Hamburg) war ein Hamburger Kaufmann und Reeder.

Der Sohn aus einer Leinenfabrikanten-Familie aus Bielefeld gründete 1837 das Handelsunternehmen C. Woermann. Nach anfänglichen Interessen im spanischen Amerika wurde Carl Woermann zunehmend im Afrikahandel aktiv. Albrecht Schreiber (2005). Gedenktage I: Carl Woermann - Der Leinenhändler aus Bielefeld wurde Großreeder aus Hamburg. Zeitschrift für Trauerkultur, Vol. 89 (II) Erstes Ziel war Liberia, wo sich eine einheimische Führungsschicht mit Interesse am Auslandshandel bildete. Für den Handel setzte C. Woermann zunehmend eigene Schiffe ein. 1854 gründete C. Woermann mit einer auf dem Kamerunfluss verankerter Hulk (ausgedientes Schiff) eine erste Handelsniederlassung in Liberias Hauptstadt Monrovia (1881 auf das Festland verlagert), Private Webseite www.deutsche-schutzgebiete.de, abgerufen am 13.11.2006 es folgten weitere in Gabun (1862) und Kamerun (1868). Wikipedia-Artikel "Adolph Woermann" in der Fassung vom 5.11.2006 ; die Passage wurde nach Erstellung des vorliegenden Artikels – "Carl Woermann (Reeder)" – aus dem Ursprungsartikel entfernt.

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