person (hamburg)
Hiltgunt Zassenhaus
deutschamerikaner | frau | person (hamburg) | widerstand gegen den nationalsozialismusHiltgunt Zassenhaus wuchs auf in einer Familie des Hamburger Bildungsbürgertums. Sie war die Schwester des Mathematikers Hans Julius Zassenhaus. Nach dem Abitur 1935 auf dem Gymnasium Allee ging sie für 18 Monate nach Dänemark. Anschliessend studierte sie Skandinavistik an der Universität Hamburg und wurde 1938 Diplom-Übersetzerin.
Leo Lippmann
deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)Leben
Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.Leo Lippmann
deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)Leben
Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.Justus Strandes
deutsche kolonialgeschichte | deutscher | geboren 1859 | gestorben 1930 | kolonialist | mann | person (hamburg) | senator (hamburg)Kindheit und Ausbildung
Strandes Vater war als hannöverischer Beamter im königlichen Innenministerium tätig, von 1859 bis 1866 lebte Familie Strandes in Hannover. Nach der Niederlage des Königreiches Hannover 1866 und der Annexion durch Preußen wurde der Vater preußischer Regierungsrat und mit Familie ins preußische Münster versetzt. 1871 erlangte er eine Stelle in der hannoverischen Klosterkammer und die Familie zog zurück nach Hannover. Anfang 1875 verlies Strandes das Gymnasium vorzeitig, um eine kaufmännische Lehre im Handelshaus Hansing & Co in Hamburg anzutreten. Diese Lehre schloss er nach drei Jahren erfolgreich ab, um im folgenden Jahr 1879 in der Niederlassung von Hansing & Co auf Sansibar tätig zu werden.Karl Woermann
deutscher | geboren 1844 | gestorben 1933 | kunsthistoriker | mann | person (dresden) | person (hamburg) | person der neuzeitKarl Woermann wurde als ältester Sohn des Hamburger Kaufmanns und Reeders Carl Woermann ursprünglich auf den Vornamen des Vaters ("Carl") getauft. Da er sich jedoch – im Gegensatz zu seinem Bruder Adolph Woermann – nicht für Kaufhandel und das väterliche Unternehmen interessierte, forderte der Vater von ihm später, die Schreibweise seines Vornamens in "Karl" zu ändern.
Carl Woermann (Reeder)
deutsche kolonialgeschichte | deutscher | geboren 1880 | gestorben 1813 | kolonialist | mann | person (hamburg) | person der neuzeit | reederDer Sohn aus einer Leinenfabrikanten-Familie aus Bielefeld gründete 1837 das Handelsunternehmen C. Woermann. Nach anfänglichen Interessen im spanischen Amerika wurde Carl Woermann zunehmend im Afrikahandel aktiv. Albrecht Schreiber (2005). Gedenktage I: Carl Woermann - Der Leinenhändler aus Bielefeld wurde Großreeder aus Hamburg. Zeitschrift für Trauerkultur, Vol. 89 (II) Erstes Ziel war Liberia, wo sich eine einheimische Führungsschicht mit Interesse am Auslandshandel bildete. Für den Handel setzte C. Woermann zunehmend eigene Schiffe ein. 1854 gründete C. Woermann mit einer auf dem Kamerunfluss verankerter Hulk (ausgedientes Schiff) eine erste Handelsniederlassung in Liberias Hauptstadt Monrovia (1881 auf das Festland verlagert), Private Webseite www.deutsche-schutzgebiete.de, abgerufen am 13.11.2006 es folgten weitere in Gabun (1862) und Kamerun (1868). Wikipedia-Artikel "Adolph Woermann" in der Fassung vom 5.11.2006 ; die Passage wurde nach Erstellung des vorliegenden Artikels – "Carl Woermann (Reeder)" – aus dem Ursprungsartikel entfernt.

