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Die Wikipedia Einträge des Tages

person des judentums

Samuel David Luzzatto

geboren 1800 | gestorben 1865 | mann | person des judentums


Samuel David Luzzatto, auch als ShaDal bekannt (* 22.August 1800 in Triest, † 30.September 1865 in Padua) war ein italienischer Gelehrter und Dichter.

Obwohl als Sohn eines jüdischen Drechslers geboren, wird der hochbegabte Luzzatto schon früh in der Talmudschule seines Geburtsortes aufgenommen und erhält Unterricht in der klassischen Talmudlehre sowie der Allgemeinbildung seiner Zeit. Vermutlich aus finanziellen Gründen muß er jedoch die Schule 1813 verlassen, und setzt seine Studien zur Bibelauslegung und zur hebräischen Sprache als Autodidakt fort. Durch seine Übersetzungen, seine dichterische wie wissenschaftliche Begabung über Triest hinaus bekannt, erhält er 1821 den Auftrag für die Übersetzung des jüdischen Gebetbuchs ins Italienische. Während der folgenden Jahre arbeitet er unter anderem als Privatlehrer.

Moshe Chaim Luzzatto

geboren 1707 | gestorben 1746 | person des judentums


Moshe Chaim Luzzatto, 1707 in Padua - 1746 in Akko, Philosoph und Kabbalist, auch als RaMCHaL (Rabbi Moshe Chaim Luzzatto) bekannt.

Er gilt als einer der bedeutensten jüdischen Philosophen und Kabbalisten des 18.Jahrhundert. Diese Auffassung begründet sich vor allem in seinem Werk Derech HaShem (Der Weg Gottes), welches bis heute als eines der Standardwerke des Kabbalismus gilt. Für einige Kreise ist es die authentische Version der "Torah Sh'Baal Peh", der mündlichen Überlieferung der Gebote, welche Moses auf dem Berg Sinai gegeben wurden. Daneben verfasste er Gedichte in hebräischer Sprache und drei Schauspiele.

Rabbi Nachman

chassidismus | geboren 1760 | gestorben 1810 | mann | person des judentums | rabbiner


Rabbi Nachman von Bratslav (*1772 in Medschybisch, gest. 1810 in Uman), war ein chassidischer Zaddik.

Mütterlicherseits war er der Urgroßenkel von Baal Schem Tow, dem Begründer des Chassidismus. Väterlicherseits war er der Enkel von Rabbi Nachman von Horodenka, einem Schüler des Baal Schem Tow. Nahman wuchs in der chassidischen Atmosphäre seines Elternhauses auf, heiratete früh und lebte im Hause seines Schwiegervaters. Später ließ er sich in Mewedewka, einem Dorf in der Provinz Kiew nieder, wo er einen Kreis von Chassidim um sich versammelte.

Artapanos

autor | mann | person des judentums


Artapanos war ein jüdischer Schriftsteller des zweiten Jahrhunderts v. Chr. Er lebte in Alexandria. Er schrieb eine Geschichte der Juden, die nicht erhalten ist. Teile des Werkes sind bei Eusebius von Caesarea und Clemens von Alexandria erhalten, die ihn zitieren.

en:Artapanus he:ארתפנוס fi:Artapanos

Kategorie:Mann Kategorie:Autor Artapanos

Chemjo Vinaver

geboren 1900 | gestorben 1974 | mann | musikwissenschaftler | person des judentums


Chemjo Vinaver (* 1900 in Warschau, gest. 1974 in Jerusalem), war ein jüdischer Dirigent, Komponist und Musikwissenschaftler.

Vinaver wurde am chassidischen Hof seines Großvaters, Rabbi Isaak von Worka, erzogen, wo er verschiedene chassidische musikalische Traditionen aufnahm. 1916-1920 studierte er in Warschau, anschließend in Berlin Dirigieren und Komposition bei Hugo Rüdel und Siegfried Ochs. In Berlin gründete er den Chor Hanigun zur Verbreitung jüdischer Musik, der in Europa und Palästina Tourneen unternahm. 1926-1933 war Vinaver leitender Dirigent der Berliner Neuen Synagoge und nahm mit dem dortigen Chor über 20 liturgische Werke auf. Außerdem unterrichtete er Musik am Lehrerseminar der 1933 gegründeten Reichsvertretung der deutschen Juden. 1938 emigrierte Vinaver nach New York, wo er ebenfalls jüdische Chöre ins Leben rief. Ab 1952 war er musikalischer Berater in der Kulturabteilung der Amerikanischen Zionistischen Organisation. 1967 ließ er sich in Jerusalem nieder.

Abraham Wedell

deutscher | geboren 1844 | gestorben 1891 | mann | person des judentums | rabbiner


Abraham Wedell (* 4. Juni 1844 in Posen; † 1891 in Düsseldorf), Dr. phil., war ein deutscher Rabbiner.

Leben

Er war das jüngste von vier Kindern des Waisenhaus-Inspektors Manasse Moses Wedell in Posen und der Miriam (Mirie) Vogelsdorff.

Wedell machte sein Abitur am „Königlichen Friedrich-Wilhelms-Gymnasium“ in Posen und studierte dort 1863 am Rabbiner-Seminar. Anschließend studierte er Philosophie an der Universität Breslau, wo er auch 1869 zum Dr. phil. promoviert wurde.

Moishe Friedmann

geboren 1972 | mann | person des judentums | rabbiner


Quellen, Zitate

Moishe Arye Friedmann (* 1972 in New York) ist ein amerikanischer Rabbiner und nach eigener Darstellung Oberrabbiner der orthodoxen Kultusgemeinde Wiens.

Friedmann unterstützte im Jahr 2003 den CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann nach dessen als antisemitisch kritisierter Rede zum Tag der Deutschen Einheit am 3.Oktober 2003.

Max Arnhold

bankier | deutscher | freimaurer | geboren 1845 | geboren 1908 | mann | person des judentums


Max Arnhold um 1900 Max Arnhold (* 17. April 1845 in Dessau; + 1908 in Dresden) war ein Dresdner Bankier.

Der Sohn des Dessauer Arztes Adolf Arnhold und dessen Ehefrau Mathilde Cohn gründete im Oktober 1864 gemeinsam mit Ludwig Philippson in Dresden eine Bank, die nach Philippsons Ausscheiden 1876 und dem Eintritt von Arnholds Bruder Georg 1881 als Bankhaus Gebrüder Arnhold firmierte. Dieses hielt enge Kontakte insbesondere zur Keramik- und Brauerei-Industrie und rückte nicht zuletzt durch die Übernahme von M. Schie (1891) bzw. Koppel & Co. (1897) zum führenden Bankhaus Dresdens auf.

Hans Lamm

deutscher | frau | person (münchen) | person des judentums


Hans Lamm (* 6. Juni 1913 in München, † 23. April 1985 ebda.) war ein Münchner Journalist jüdischer Herkunft. Von 1970 bis 1985 war er Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Der gebürtige Münchner legte 1932 an der Luitpold-Oberrealschule sein Abitur ab und begann ein Jurastudium. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wechselte er zur Journalistik. 1938 emigrierte er in die USA und studierte 1939 bis 1941 Soziologie an der Universität von Kansas City. Im Juni 1945 kehrte er als Repräsentant der Hilfsorganisation UNRRA nach München zurück und war als Übersetzer bei den Nürnberger Prozessen tätigt. Ab 1955 lebte er endgültig wieder in Deutschland und war zunächst Kultur-Dezernent des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er war u.a. auch Übersetzer des Buchs Warum wir nicht warten können von Martin Luther King. Ab 1960 bis zu seiner Pensionierung 1976 hatte er eine Leitende Stelle an der Volkshochschule München inne. Von 1970 bis zu seinem Tod war er Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Auch als Mitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit bemühte er sich um einen Konsens mit anderen Konfessionen und Kulturkreisen und setzte sich gleichzeitig auch für die Rechte von Minderheiten ein.

Jakob von Hirsch

bankier | deutscher | geboren 1765 | gestorben 1840 | mann | person des judentums


Jakob von Hirsch (* 22. September 1765 in Königshofen bei Ochsenfurt, † 24. Dezember 1840 in Planegg) war ein deutscher Bankier und Kaufmann jüdischen Glaubens. Jakob von Hirsch

Bankier

Von Hirsch stammt aus dem Würzburger Landjudentum und war neben Aron Elias Seligmann wohl der bedeutendste bayerische Hoffaktor. Jakob von Hirsch eröffnete im Jahr 1800 in Ansbach seine erste Bank. Von 1806 bis 1815 war er Hofbankier von Ferdinand III., dem Großherzog von Würzburg.

Am 13. August 1818 wurde Jakob von Hirsch von König Maximilian I. von Bayern mit dem Prädikat "auf Gereuth" in den Adelsstand erhoben. Drei Jahre später holte ich dieser als Hoftraktor an den Münchner Hof. Am 1. Februar 1824 wurde Hirsch zum Hofbankier ernannt.

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