pädagoge
Samuel Griswold Goodrich
geboren 1793 | gestorben 1863 | mann | pädagoge | us-amerikanerSamuel Griswold Goodrich
Samuel Griswold Goodrich (spr. guddritsch),Schriftsteller unter dem Pseudonym Peter Parley, widmete sich dem Buchhandel und ließ sich, nachdem er 1824 Europa besucht hatte, in Boston nieder, wo er 1828-42 das illustrierte Jahrbuch Token herausgab, für das er selbst eine große Anzahl Gedichte und Erzählungen schrieb.
Gottlob Christian Crusius
autor | deutscher | geboren 1785 | gestorben 1848 | mann | pädagoge | philologeLeben
Der Sohn eines Schullehrers und Cantors, besuchte das Gymnasium in Zwickau. Dort vorgebildet in Musik und Gesang, immatrikulierte er sich 1806 an der Universität Wittenberg, um Theologie und Philologie zu studieren. Durch die Befreiungskriege wird sein Studium unterbrochen und er geht an die Universität Halle.Heinrich von Gräfe
deutscher | geboren 1802 | gestorben 1868 | mann | pädagogeHeinrich von Gräfe studierte in Jena Mathematik, dann Theologie und wurde dort 1825 Rektor der Bürgerschule. Durch mehrere Schriften, namentlich Das Schulrecht, die Zeitschrift Die deutsche Schule, welche, in Österreich und Preußen verboten, nach zwei Jahren wieder aufhören mußte, und Die Schulreform mit besonderer Beziehung auf das Königreich Sachsen (Leipzig 1834), bekannt geworden, wurde er 1840 außerordentlicher Professor der Pädagogik an der Universität und 1842 als Rektor der Bürgerschule nach Kassel berufen, wo er später als Direktor die von ihm eingerichtete Realschule leitete.
Paul Jenisch (Theologe)
deutscher | geboren 1551 | gestorben 1612 | lutherischer theologe (16. jahrhundert) | lutherischer theologe (17. jahrhundert) | mann | pädagogeLeben
Als Sohn des Bergmanns Paul Jenisch geboren, wurde ihm zunächst Privatunterricht ermöglicht. Dennoch besuchte er die Schule in Annaberg, wo der Rektor der Schule sein Talent erkannte und ihn förderte. So konnte er sich 1570 an der Universität Wittenberg immatrikulieren. Hier erlangte er 1576 den akademischen Grad eines Magisters.Albert Voit
autor | deutscher | gestorben 1689 | hochschullehrer (jena) | hochschullehrer (wittenberg) | literaturwissenschaftler | mann | pädagogeLeben
Als Sohn von David Voit, immatrikulierte sich Albert 1571 an der Universität Jena, wo er nach der Erlangung des akademischen Grades eines Magisters die Professur für Poetik übernahm. In dieser Funktion wechselte er 1587 an die Universität Wittenberg und übernimmt als Dekan der philosophischen Fakultät, auch organisatorische Aufgaben.Stig Guldberg
däne | geboren 1916 | gestorben 1980 | mann | pädagoge | träger des bundesverdienstkreuzesVon 1963 bis 1983 betrieb der Guldberg-Plan in Kramnitze bei Rødby auf der dänischen Insel Lolland ein eigenes Sommercamp. Die Arbeit Guldbergs wird in Deutschland durch den 1974 gegründeten Verein "Deutsche Arbeitsgruppe Guldberg-Plan für die psychische Rehabilitation behinderter Kinder - gemeinnütziger Verein e.V." (DAGP) > fortgeführt. Die Reha-Freizeiten über Ostern und im Sommer richten sich an Kinder im schulpflichtigen Alter mit jeder Form von Körperbehinderung. Der von Stig Guldberg entwickelte therapeutische Ansatz, behinderten Kindern insbesondere durch Sport und Bewegung mehr Selbständigkeit und Selbstvertrauen zu schenken, steht dabei unverändert im Mittelpunkt der Aktivitäten.
Helmuth Kittel
deutscher | geboren 1902 | gestorben 1984 | hochschullehrer (celle) | hochschullehrer (danzig) | hochschullehrer (lauenburg) | hochschullehrer (münster) | hochschullehrer (osnabrück) | mann | nsdap-mitglied | pädagoge | theologeKittel war der Sohn eines Potsdamer Ministerial-Amtsrates. Er absolvierte sein Abitur 1920 in Potsdam und studierte von 1920 bis 1925 Evangelische Theologie an den Universitäten in Berlin und Tübingen. 1925 promovierte er mit einer Arbeit über Oliver Cromwell in Kirchengeschichte bei Prof. Karl Holl. 1925 wurde er Assistent an der Theologischen Fakultät in Göttingen. Im Jahr 1932 habilitierte er sich über den Begriff der "Herrlichkeit Gottes", wandte sich danach aber bald der Pädagogik zu. In den Folgejahren war er als Dozent von 1930-32 an der Pädagogischen Akademie [[Altona
, 1933 an der Hochschule für Lehrerbildung in Lauenburg sowie 1934-37 an der Hochschule für Lehrerbildung in Danzig tätig.Hans Bohnenkamp
deutscher | hochschullehrer (celle) | mann | pädagogeIm Jahr 1946 wurde er erster Direktor der neugegründeten Pädagogischen Hochschule in Celle. Er war maßgeblich mit für die Benennung dieser Hochschule als "Adolf-Reichwein-Hochschule" bekannt, die er bis zu ihrem Umzug von Celle nach Osnabrück leitete.
Bohnenkamp, Hans Bohnenkamp, Hans Bohnenkamp, Hans Bohnenkamp, Hans
Kaspar Eberhard
deutscher | geboren 1523 | gestorben 1575 | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (16. jh.) | mann | pädagoge | person der reformationLeben
Eberhard besuchte die Schule seiner Heimatstadt und immatrikulierte sich im Juni 1543 an der Universität Wittenberg. Hier hörte er unter anderem bei Philipp Melanchthon und erlebte noch Martin Luther in seinen letzten Lebensjahren. Nachdem er seine Studien abgeschlossen hatte, ging er 1545 als Lehrer an die Schule in Joachimsthal, wo er die Bekanntschaft Johannes Mathesius machte, mit dem ihn zeitlebens eine enge Freundschaft verbinden sollte. Nachdem Eberhardt am 18. September 1548 unter Melanchthons Vorsitz zum Magister promoviert hatte, übernahm er am 21. März 1549 das Rektorat der Einrichtung die Geschicke der Schule.Valentin Friedland
deutscher | geboren 1490 | gestorben 1556 | mann | pädagogeValentin Friedland, nach seinem Geburtsort gewöhnlich Trotzendorf (Troitschendorf) genannt, besuchte die Schule zu Görlitz, studierte in Leipzig und kam 1515 als Lehrer wieder nach Görlitz, wo er die Kenntnis des Griechischen verbreitete. Luthers Auftreten bewog ihn, sein Amt niederzulegen und 1518 nach Wittenberg zu gehen, wo er sich den Reformatoren, namentlich Melanchthon, innig anschloß.

