Österreichischer architekt
Karl Pirich
Österreichischer architekt | geboren 1875 | gestorben 1956 | mann | person (salzburg)Biographie
Karl Pirich besuchte von 1889 bis 1893 die k.k. Staatsgewerbeschule in Salzburg und fand im Abschlussjahr eine Anstellung bei Jakob Ceconi, der damals die bedeutendste Baufirma im Land Salzburg leitete. Nach fünfjähriger Tätigkeit bei der Firma Ceconi begann er 1898 sein Studium bei Otto Wagner an der k.k. Akademie der bildenden Künste in Wien und erhielt am 24. Juli 1901 den Titel "Akademischer Architekt" verliehen.Valentin Ceconi
Österreichischer architekt | baumeister | geboren 1823 | gestorben 1888 | mann | person (salzburg)Biographie
Ceconi war der Sohn des Holzhändlers Giovanni-Ceconi-Covase und der Maddalena, geb. Cappelari. Er wurde im Friaul zum Maurermeister ausgebildet und verehelichte sich 1856 in Gemona mit Eva Ostermann. Nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Jakob kam er 1857 mit samt seiner Familie nach Salzburg und gründete 1863 ein Baugeschäft zur Ausführung von Wohn- und Geschäftshäusern. Er hatte von der bevorstehenden Schleifung der Salzburger Befestigungsanlagen gehört und erhoffte sich mit der damit einhergehenden Stadterweiterung große Aufträge. Mit seinen, in Friaul angeworbenen, günstigen Saisonarbeitern und dem Ankauf eigener Zulieferbetriebe (Steinbruch, Gips-, Kalk- und Ziegelwerke, Bildhauerwerkstätte, Tischlerei) machte er sich von fremden Leistungen unabhängig und war maßgebend am Aufbau der Stadtteile Schallmoos, Andräviertel und Froschheim beteiligt.Jakob Ceconi
Österreichischer architekt | baumeister | geboren 1857 | gestorben 1922 | mann | person (salzburg)Biographie
Der Sohn des nach Salzburg zugewanderten furlanischen Baumeisters und Architekten Valentin Ceconi (1823-1888) und dessen Frau Eva, geb. Ostermann, kam kurz vor der Übersiedlung seiner Eltern in Gemona zur Welt, verbrachte seine Jugend aber bereits großteils in Salzburg. Nach Studien bei Heinrich von Ferstel, dem Architekten der Wiener Ringstraße, in Wien und Rom trat er 1884 als Kompagnon in die von seinem Vater gegründete Baufirma ein übernahm nach dem Ableben seines Vaters im Jahr 1888 die Leitung des Unternehmens, das damals mit über 1000 Beschäftigten die größte Baufirma Salzburgs darstellte. 1883 heiratete er in Innsbruck Anne Schädler, die ihm 1884 den gemeinsamen Sohn Karl († 1946) gebar.Franz Anton Pilgram
architekt des barock | Österreicher | Österreichischer architekt | geboren 1699 | gestorben 1761 | mannSeine Ausbildung erhielt er unter anderem bei Johann Lucas von Hildebrandt.
Werke
- Schloss Riegersburg
- Umbau des Palais Rottal
- Fertisglettung von Stift Göttweig
Franz Anton Pilgram
architekt des barock | Österreicher | Österreichischer architekt | geboren 1699 | gestorben 1761 | mannSeine Ausbildung erhielt er unter anderem bei Johann Lucas von Hildebrandt.
Werke
- Schloss Riegersburg
- Umbau des Palais Rottal
- Fertisglettung von Stift Göttweig
Eduard Schönecker
Österreichischer architekt | fußballspieler (Österreich) | leichtathlet (Österreich)Leben und Karriere
Eduard Schönecker spielte gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Dionys Schönecker beim SK Rapid Wien in Rudolfsheim. Seinen größten Erfolg als Vereinsspieler erlebte der rechte Außenstürmer am 21. Juni 1903, als man im Relegationsspiel den Deutschen SV mit 3:0 schlug und Rapid damit erstmals erstklassig wurde. Am 2. Juni 1904 wurde er überdies in die österreichische Nationalmannschaft einberufen, unterlag allerdings in Budapest Österreichs großen Rivalen Ungarn mit 0:3. Als einer der schnellsten Läufer Cisleithaniens war Eduard Schönecker nicht nur ein berühmter Flügelspieler, bei den olympischen Spielen 1908 durfte er Österreichs Farben überdies in den Sprintwettbewerben vertreten. Nach einem vierten Platz im Vorlauf der 100 Meter sowie einem dritten Platz im Vorlauf der 200 Meter schied er bereits früh knapp aus.Franz Xaver Kleinhans
architekt des rokoko | Österreichischer architekt | baumeister | geboren 1699 | gestorben 1776 | mannBiographie
Biografie fehlt nochDie Franz-Kleinhans-Strasse in Schwabmünchen ist nach ihm benannt.
Haus-Rucker-Co
Österreichischer architekt | Österreichischer künstler | documenta | künstlergruppeHaus-Rucker-Co war eine österreichische Architekten- und Künstlergruppe, die, vor allem in den 70er und 80er Jahren im Grenzbereich zwischen Kunst und Architektur Plastiken, Installationen im öffentlichen Raum und Beiträge für eine besondere Wahrnehmung von Architektur und Stadtgestaltung mit dem Anspruch der "Bewußtseinserweiterung" geschaffen hat.
Die Bezeichnung der, - nach eigener Definition: „Architekten- Künstlergemeinschaft“ deutet auf das Herkunftstland hin: Der „Hausruck“ ist ein österreichischer Bergzug, gleichzeitig ist im Namen das „Wegrücken“ von alten Häusern, um Platz für Neues zu schaffen, implementiert.

