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Die Wikipedia Einträge des Tages

orgelbauer

Johannes Wendel Kirchner

deutscher | geboren 1628 | gestorben 1709 | mann | orgelbauer


Johannes Wendel Kirchner (* 1628 in Kiedrich; † 1709 ebenda) war ein deutscher Orgelbauer.

Seine Lehre absolvierte er bei Georg Geißel, der zur berühmten Mainzer Orgelbauerschule gehörte. Danach reiste er zunächst innerhalb der Region. 1652 reparierte er die Orgel zu Kiedrich. Weitere Reparaturarbeiten führte er in Eltville, in Wiesbaden (Mauritiuskirche) und Mainz (Stephanskirche) durch.

Es folgte ein 5jähriges Engagement in Marienberg/Westerwald. Dort baute er auch eine Orgel und war außerdem 3 Jahre lang als Lehrer tätig, bevor er wieder nach Kiedrich zurückkehrte. Ein Versuch, ihn 1666 wieder nach Marienberg zu holen, scheiterte, weil er es inzwischen zum Bürgermeister von Kiedrich gebracht hatte.

Reiner Janke

deutscher | geboren 1959 | mann | orgelbauer


Reiner Janke (*1959 in Witzenhausen bei Göttingen) ist ein deutscher Orgelbauer und Intonateur.

Nach seiner Lehre im väterlichen Betrieb und dem Gesellenjahr bei Werner Bosch ist er hauptberuflich seit 1988 als Chefintonateur bei der der Orgelbaufirma Hartwig Späth in Freiburg (Breisgau) tätig.

Johann Georg Aichgasser

deutscher | geboren 1701 | gestorben 1767 | mann | orgelbauer


Johann Georg Aichgasser (*1701 in Hechingen; † 23. Dezember 1767 in Überlingen am Bodensee) war ein berühmter oberschwäbischer Orgelbauer.

Johann Georg Aichgasser ist 1701 im hohenzollerischen Hechingen geboren. Die Familie Aichgasser stammt ursprünglich aus dem Dorf Boll, das heute ein Hechinger Stadtteil ist. Dort sind die Aichgassers seit 1337 belegt. Seine Eltern waren der Schuhmacher Jakob Aichgasser und Magdalena (geb. Buckenmaier). Anhaltspunkte, wo er die Kunst des Orgelbauens erlernte sind nicht bekannt. Er heiratete am 20. September 1734 Maria Magdalena Frey.

Marcussen & Søn

orgelbauer | unternehmen (dänemark)


Marcussen & Søn ist eine dänische Orgelbaufirma. Das Familienunternehmen wird seit 2002 in 7. Generation durch Claudia Zachariassen geleitet. Bis heute wurden über 1100 Modelle angefertigt, die in zahlreiche Länder (u. a. Deutschland, USA, Japan und Südafrika) exportiert werden.

Geschichte

Marcussen & Søn wurde 1806 durch Jürgen Marcussen gegründet. Seit 1830 hat die Firma ihren Sitz in der süddänischen Stadt Åbenrå. Marcussens Sohn Jürgen Andreas Marcussen war ab 1848 mit an der Firma beteiligt. Die ersten Kirchenorgeln, die das Unternehmen herstellte, waren in barockem Stil, seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dagegen mehr Wert auf technische Neuerungen wie verbesserte Pneumatik und Elektrisierung der Orgeln gelegt. Dies stellte sich jedoch schnell als Fehlentwicklung dar. Erst unter der Leitung von Sybrand Zachariassen (1900-1960), der die Firma Anfang der 1920er übernahm, kehrte man zur mechanischen Orgel mit großem Tonumfang zurück. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erlang Marcussen & Søn internationales Ansehen. Neben dem eigentlichen Orgelbau werden auch Orgelrestaurierungen (u. a. in der Kathedrale von Roskilde, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt) vorgenommen.

Joachim Wagner (Orgelbauer)

deutscher | geboren 1690 | gestorben 1749 | mann | orgelbauer


Joachim Wagner (* 13. April 1690 in Karow, Herzogtum Magdeburg; † 23. Mai 1749 in Salzwedel, Mark Brandenburg) war ein bedeutender brandenburgischer Orgelbauer.

Herkunft

Er wurde als Sohn des Pfarrers Christoph Wagner (1653-1709) und seiner Ehefrau Anna Dorothea geb. Tiefenbach in Karow bei Genthin geboren. Seine Brüder, die Pfarrer Johann Christoph Wagner (1683-1750, seit 1710 Amtsnachfolger des Vaters in Karow), und Friedrich Wagner (1693-1760), hatten später Einfluss auf sein Wirken.

Winfried Albiez

deutscher | geboren 1938 | mann | orgelbauer


Winfried Albiez (* 1938 in Stuttgart) stammt aus einer traditionsreichen Orgelbauerfamilie.

Seine Vorfahren bauten schon in den Jahren 1820-1870 Orgeln im Raum Waldshut. Albiez begann 1952 mit der Orgelbaulehre bei der Firma Walcker in Ludwigsburg.

Im Anschluss folgte ein Praktikum bei Rieger/Schwarzach (Vorarlberg). Seit 1960 war er bei Montage- und Intonationsarbeiten für Rieger u. a. in den USA, Kanada und Haiti tätig. Von 1962 bis 1964 arbeitete er in Holland bei Verschueren Orgelbouw/Heythueysen - anschließend wieder bei Rieger. Hier war er maßgeblich an den Orgeln für das Freiburger Münster und die Jakobskirche in Rothenburg ob der Tauber beteiligt. 1966 folgte die Meisterprüfung und 1969 schließlich die Gründung der eigenen Werkstatt in Lindau (Bodensee.

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