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Die Wikipedia Einträge des Tages

opernsänger

Johanna Gadski

deutscher | frau | geboren 1872 | gestorben 1932 | opernsänger


Johanna Gadski Johanna Gadski (* 15. Juni 1872 in Anklam, Pommern; † 22. Februar 1932 in Berlin) war ein internationaler, deutscher Opernstar.

Nach ihrer Musikausbildung in Stettin hatte sie bald internationale Erfolge neben Deutschland in England und den USA, im besonderen als Wagnersängerin.

Sumi Jo

opernsänger | sopran


Sumi Jo (* 22. November 1962 in Seoul) ist eine koreanische Sopranistin.

Sie studierte von 1983 bis 1986 an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 1986 debütierte sie als Gilda in Verdis Rigoletto. 1988 sang sie unter Herbert von Karajan den Pagen Oscar in Un ballo in maschera bei den Salzburger Festspielen.

Pawel Lisizian

armenier | bariton | geboren 1911 | gestorben 2004 | mann | opernsänger | russe | sowjetbürger


Pawel Gerassimowitsch Lisizian (Павел Герасимович Лисициан) (* 6. November 1911 in Wladikawkas; † 6. Juli 2004 in Moskau) war ein russisch- armenischer Bariton. Er galt international als bedeutendster sowjetischer Opern- und Liedsänger dieser Stimmlage seiner Generation.

Lisizian studierte am Leningrader Konservatorium und debütierte 1935 am Mali („Kleinen“) Theater. 1937 sang er an der Oper Jerewan, ab 1940 wurde er für ein Vierteljahrhundert Mitglied der Truppe des Bolschoi-Theaters. In den 50er und 60er Jahren kam es zu zahlreichen Aufnahmen, in denen Lisizian neben den größten seiner Kollegen ( Reisen, Nelepp, Archipowa, Wischnewskaja...) glänzte. Der Sänger gastierte auch im Westen, sogar an der Metropolitan Opera. Nach Ende seiner gesanglichen Tätigkeit widmete er sich eine Zeitlang dem Lehren.

Hortense Schneider

franzose | frau | geboren 1833 | gestorben 1920 | opernsänger | theaterschauspieler


Catherine Schneider, genannt Hortense, (* 30. April 1833 in Bordeaux; † 5. Mai 1920 in Paris) war eine berühmte französische Operettendiva (Soubrette) im Zweiten Kaiserreich.

Hortense Schneider

Hortense Schneider war Tochter eines Straßburger Schneiders, der sich in Bordeaux niedergelassen und dort geheiratet hatte. Noch als Kind, nach dem frühen Tod ihres Vaters, nahm sie Gesangsunterricht und zog mit einer Theatertruppe durch die Provinz. 1855 stellte sie sich auf Empfehlung des Sängers Jean Berthelier bei dem Komponisten Jacques Offenbach vor, der eben ein eigenes Theater unter dem Namen Théâtre des Bouffes-Parisiens eröffnen wollte, und wurde sofort engagiert.

Sandor Konya

geboren 1924 | gestorben 2002 | hochschullehrer | opernsänger | ungar


Sandor Konya (* 1924; † 2002 auf Ibiza) war ein ungarischer Opernsänger und Hochschullehrer.

Konya kam nach Ende des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland und studierte an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold Gesang bei Professor Fred Husler. Sein erstes Engagement erhielt der Tenor in Bielefeld. Im Jahre 1955 wurde er an die Städtische Oper Berlin verpflichtet. Bald gastierte er in Hamburg, München und Stuttgart.

1958 holte Wieland Wagner ihn als "Lohengrin" nach Bayreuth. Sandor Konya sang diese Titelpartie in Richard Wagners Oper im Laufe seiner weltweiten Karriere in mehr als 300 Aufführungen. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele übernahm er auch die Rolle des Walter von Stolzing in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg.

Leopold Hainisch

Österreicher | fernsehregisseur | filmregisseur | geboren 1891 | gestorben 1979 | mann | opernsänger | schauspieler | theaterregisseur | theaterschauspieler


Leopold Hainisch (* 2. November 1891 in Wien; † 21. Februar 1979 in Hamburg) war ein österreichischer Schauspieler, Sänger und Regisseur für Theater, Film und Fernsehen. Während seiner Karriere bekleidete er mehrfach den Posten eines Leiters und Oberspielleiters bei diversen deutschen Theatern und Rundfunksendern sowie später auf der Führungsebene von Film- und Fernsehproduktionsgesellschaften, ohne jedoch seine aktive Laufbahn als Schauspieler und Regisseur einzustellen.

Leben und Wirken

Jugend und erste Engagements

Nach seinem Schulabschluss an einem Realgymnasium im Jahre 1907 besuchte er die Akademie für Musik und darstellende Kunst und erhielt Privatunterricht in Schauspiel, Gesang und Musik. Sein Schauspieldebüt lieferte er im Alter von 20 Jahren an diversen Provinztheatern und am Theater in der Josefstadt ab. Während des Ersten Weltkrieges leistete er von 1914 bis 1918 seinen Kriegsdienst ab und kehrte 1919 mit einem Auftritt im Carl-Theater zu seiner Schauspiellaufbahn zurück. Es folgten Auftritte an anderen Wiener Theatern sowie in Frankfurt und Berlin.

Lukas Schmid

bass-bariton | opernsänger


Selbstdarsteller, keine Relevanz+ Glaskugel Nemissimo 酒?!? ʘ 01:36, 21. Dez. 2006 (CET)


Lukas Schmid (geboren am 25. Februar 1981 in München) ist ein junger deutscher Sänger im Stimmfach Bass-Bariton. Er studierte am Institut für Musiktheater an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Herr Stephan Kohlenberg Operngesang und Gesangspädagogik.

Giovanni Martinelli

geboren 1885 | gestorben 1969 | italiener | mann | opernsänger | tenor


Giovanni Martinelli (* 22. Oktober 1885 in Montagnana; † 2. Februar 1969 in New York) war ein italienischer Opernsänger ( Tenor). Er wurde in der Opernwelt gelegentlich als bedeutendster Nachfolger Enrico Carusos bezeichnet.

Martinelli war Sohn eines Möbelschreiners und das Älteste von 14 Kindern. Er lernte Klarinette, sang im Kirchenchor und diente in einem Militärorchester. Sein Orchesterleiter, ein Offizier, entdeckte seine Singstimme und sandte ihn für Studienzwecke zu Giuseppe Mandolini. Am 2. Dezember 1910 sang er die Solostimme in Gioacchino Rossinis "Stabat Mater". Wegen des Erfolges folgte sein richtiges Debüt am 29. Dezember d.J. in Giuseppe Verdis Ernani am Teatro Dal Verme in Milano).

Galina Pawlowna Wischnewskaja

frau | geboren 1926 | opernsänger | russe | sopran


Galina Pawlowna Wischnewskaja (* 25. Oktober 1926 in Leningrad) ist eine russische Sopranistin (lyrischer bis dramatischer Sopran, ursprünglich Operettensopran) und die Gattin des Cellisten und Dirigenten Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch. Zusammen mit Irina Konstantinowna Archipowa gilt sie als bedeutendste sowjetische Opernsängerin ihrer Generation.

Wischnewskaja debütierte 1944 in Leningrad an der Operette, erfuhr Durchbruch und Wandel jedoch 1952 als Leonore in Fidelio am Bolschoi-Theater. In den 1960er und 1970er Jahren trat sie international in lyrischen ( Liu und dramatischen Rollen (Tosca) auf, und erschien in zahlreichen Aufnahmen, unter anderem Boris Godunow mit Herbert von Karajan. 1974 verliess sie mit ihrem Gatten die Sowjetunion. 1979 nahm sie unter dessen Leitung Lady Macbeth von Mzensk ihre gemeinsamen Freundes Dmitri Schostakowitsch in dessen Originalfassung auf. 1982 erfolgte ihr Abschied von der Bühne, an der Pariser Oper. Wischnewskaja wurde hauptsächlich mit zwei Rollen identifiziert: Tatjana aus Eugen Onegin und Natascha aus Krieg und Frieden.

Nikola Gjusselew

bass | bulgare | geboren 1936 | mann | opernsänger


Nikola Gjusselew (* 17. August 1936 in Pawlikeni, Bulgarien) ist ein bulgarischer Opernsänger ( Bass). Seit den 1960er Jahren gilt er international als würdiger Kollege bzw. Nachfolger seiner Landsmänner Boris Christow und Nikolaj Gjaurow. Wie diese pflegt er vorwiegend das russische ( Mussorgski, Tschaikowski, Borodin, Glinka) und italienische ( Verdi, Puccini) Repertoire, ist jedoch auch dem französischen Repertoire ( Meyerbeer, Offenbach, Gounod) nicht abgeneigt.

Gjusselew studierte zunächst Malerei, wendete sich aber aufgrund seiner eigentlichen natürlichen Begabung bald dem Gesangsstudium zu. Sein erster denkwürdiger Auftritt erfolgte 1960 in Sofia als Timur in Turandot. Der internationale Durchbruch erfolgte rasch und mit ihm die Ausreisegenehmigungen in den Westen, bis - bereits 1965 - an die Metropolitan Opera. Im Jahr 2000 feierte der Sänger sein Jubiläum.

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