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Die Wikipedia Einträge des Tages

notname

Meister der Darsow-Madonna

deutscher bildhauer | mann | notname | person (lübeck)


Meister der Darsow-Madonna ist der Notname eines in Westfalen und Lübeck in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts tätigen Bildhauers.

Der Meister erhielt seinen Notnamen nach einer Madonna, die im Jahr 1420 als Stifung von Mitgliedern der Lübecker Ratsfamilie Darsow, dem Ratsherrn Johann Darsow† 1434; Emil Ferdinand Fehling: Lübeckische Ratslinie. Lübeck 1925, Nr. 499. gemeinsam mit seinen Neffen Bernhard, Gerhard und Hermann, in der Lübecker Marienkirche aufgestellt wurde. Sein an diese Madonna anknüpfendes Werk ist unter den Kunsthistorikern des 20. Jahrhunderts hoch streitig gewesen und bezieht immer wieder mögliche Überschneidungen bis hin zu Identitätsvermutungen mit dem Lübecker Bildhauer Johannes Junge, teilweise in der Frühzeit bis zu den grundlegenden Arbeiten des Kunsthistorikers Walter Paatz auch des Meister der Lübecker Burgkirchen-Zyklen ein.

Meister der Lübecker Burgkirchen-Zyklen

deutscher bildhauer | notname | person (lübeck)


Meister der Lübecker Burgkirchen-Zyklen ist der Notname für einen namentlich nicht bekannten westfälisch, niederdeutschen Bildhauer, der zu Ende des 14. Jahrhunderts und im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts in den damals wirtschaftlich eng verpflochtenen Hansestädten Lübeck und Soest tätig war.

Der Meister erhielt seinen Notnamen nach der Kirche des Burgklosters in Lübeck. Er arbeitete in (westfälischem) Sandstein, der nach Lübeck nur mit hohen Transportkosten herangeschafft werden konnte. Die Burgkirche war eine der am reichsten beschenkten Nebenkirchen der Stadt und mußte 1818 leider nach Überbeanspruchungen in der Lübecker Franzosenzeit wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Bei der Errichtung des Chors dieser Kirche im Jahr 1401 war die Kirche bereits reich mit Kunstschätzen ausgestattet worden. Darunter die vor dem Abriß der Burgkirche geborgenen törichten und klugen Jungfrauen nebst den Figuren von Ecclesia und Synagoge, die sich heute mit vielen anderen geborgenen Kunstschätzen und Altären dieser Kirche im St.-Annen-Kloster Lübeck befinden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schrieben Kunsthistoriker diesen Figurenzyklus noch dem Meister der Darsow-Madonna, einer Nadonnenskulptur in der Lübecker Marienkirche zu. Insbesondere die törichten Jungfrauen geben uns heute nicht nur eine ziemlich genaue Vorstellung von der Mode der Zeit ihrer Entstehung, auch die Lebendigkeit der Mimik hebt diese späten Bearbeitungen dieses Motivs im Stil des Trecento heraus.

Meister der Lüneburger Fußwaschung

deutscher maler | kultur (lüneburg) | mann | notname


Meister der Lüneburger Fußwaschung ist ein Notname für einen namentlich nicht bekannten niederdeutschen Maler, dessen Tätigkeit von Kunsthistorikern auf die Zeit von etwa 1480 bis um 1530 bestimmt wurde.

Der Meister der Lüneburger Fußwaschung erhielt seinen Notnamen nach dem Motiv einer Tafel, die zu einem Flügelaltar im Museum von Lüneburg gehörte. Die Forschung geht davon aus, dass der Meister sowohl in Hamburg, Lübeck wie in Lüneburg tätig war. Es wird die Auffassung vertreten, dass er dem Meister des Hamburger Domaltars nahestehe, den wiederum andere mit Hinrich Bornemann gleichsetzen.

Meister der Lüneburger Fußwaschung

deutscher maler | kultur (lüneburg) | mann | notname


Meister der Lüneburger Fußwaschung ist ein Notname für einen namentlich nicht bekannten niederdeutschen Maler, dessen Tätigkeit von Kunsthistorikern auf die Zeit von etwa 1480 bis um 1530 bestimmt wurde.

Der Meister der Lüneburger Fußwaschung erhielt seinen Notnamen nach dem Motiv einer Tafel, die zu einem Flügelaltar im Museum von Lüneburg gehörte. Die Forschung geht davon aus, dass der Meister sowohl in Hamburg, Lübeck wie in Lüneburg tätig war. Es wird die Auffassung vertreten, dass er dem Meister des Hamburger Domaltars nahestehe, den wiederum andere mit Hinrich Bornemann gleichsetzen.

Meister von Kirchdrauf

maler | mann | notname


Der Meister von Kirchdrauf ist ein unbekannter Maler der Spätgotik. Er war um 1480/90 im nordslowakischen Raum tätig und gilt als einer der bedeutendsten Zipser Meister.

Seinen Notnamen erhielt er nach den Altartafeln, die für die Martinskathedrale in Kirchdrauf entstanden.

Kategorie:Mann Kategorie:Maler Kategorie:Notname

Meister der Spielkarten

gestorben 1455 | kupferstecher | mann | notname


Blumen Dame Der Meister der Spielkarten, auch Spielkartenmeister (engl.: Master of the Playing Cards Jane Turner (Hrsg.): The dictionary of art, Bd. 20 (Mächtig bis Medal), 1996), tätig um 1425 - 50 im Rheinland, war ein anonymer deutscher Briefdrucker, Kupferstecher, Maler und Goldschmied Neue Deutsche Biographie, Band 16, 334, 1990; Deutsches Biographisches Archiv, Teil II Fichenummer:872, Seite 245; III 613, 327.

Der Meister ist mit einem Notnamen nach seinem Hauptwerk, einer Folge von Spielkarten im Kupferstich, benannt. Ihm wird damit das älteste (vor 1440) gestochene Kartenspiel überhaupt zugeschrieben Der erste bekannte datierte Kupferstich Geißelung Christi vom Meister von 1446 trägt die Jahreszahl 1446, Kupferstichkabinett Berlin. Von den erhaltenen 13 Motiven sind 65 Blätter (Dreiviertel des Kartenspiels) bekannt. Insgesamt schreibt man ihm 100 Kupferstiche zu.

Maler von London B 76

attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Der Maler von London B 76 ist ein mit einem modernen Notnamen bezeichneter attischer Vasenmaler des mittleren Drittels des 6. Jahrhunderts v. Chr.

Der Maler von London B 76 ist der Burgon-Gruppe stilistisch nahe. Wie auch der Camtar-Maler oder Sophilos ist er einer der wenigen Vasenmaler, der statt mit schwarzer Farbe mit roter seine Beschriftungen der Figuren aufträgt. Er verwendet Tier- und Pflanzenmuster, die noch altmodisch wirken, doch erinnern seine zum Teil mit kräftigen Farben ausgeführten Zeichnungen an Maler wie Lydos. Er stellt vor allem Begenheiten aus dem Trojanischen Sagenkreis nach. Beim Maler von London B 76 wird ersichtlich, dass sich die Darstellungsform in der attischen Schwarzfigurige Vasenmalerei wandelte. Es wurden immer mehr Neuerungen und Veränderungen gefragt, echte Meister ihres Faches strebten nach Neuerungen. Der Maler von London B 76 beispielsweise löst sich von gewissen Konventionen in der Darstellung von mythologischen Szenen. So wird bei ihm eine heroische Szene des Trojanischen Krieges nur deshalb als solche erkennbar, weil er seine dargestellten frontalen Darstellungen derart beschriftete.

Maler von London B 76

attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Der Maler von London B 76 ist ein mit einem modernen Notnamen bezeichneter attischer Vasenmaler des mittleren Drittels des 6. Jahrhunderts v. Chr.

Der Maler von London B 76 ist der Burgon-Gruppe stilistisch nahe. Wie auch der Camtar-Maler oder Sophilos ist er einer der wenigen Vasenmaler, der statt mit schwarzer Farbe mit roter seine Beschriftungen der Figuren aufträgt. Er verwendet Tier- und Pflanzenmuster, die noch altmodisch wirken, doch erinnern seine zum Teil mit kräftigen Farben ausgeführten Zeichnungen an Maler wie Lydos. Er stellt vor allem Begenheiten aus dem Trojanischen Sagenkreis nach. Beim Maler von London B 76 wird ersichtlich, dass sich die Darstellungsform in der attischen Schwarzfigurige Vasenmalerei wandelte. Es wurden immer mehr Neuerungen und Veränderungen gefragt, echte Meister ihres Faches strebten nach Neuerungen. Der Maler von London B 76 beispielsweise löst sich von gewissen Konventionen in der Darstellung von mythologischen Szenen. So wird bei ihm eine heroische Szene des Trojanischen Krieges nur deshalb als solche erkennbar, weil er seine dargestellten frontalen Darstellungen derart beschriftete.

Burgon-Gruppe

attischer vasenmaler | künstlergruppe | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Die mit dem Notnamen Burgon-Gruppe bezeichnete Gruppe antiker griechischer Maler wirkte im mittleren Drittel des sechsten Jahrhunderts v. Chr. in Athen. Die Künstler der Gruppe waren Vertreter des schwarzfigurigen Stils der Vasenmalerei.

Pinax der Burgon-Gruppe: Prothesis, Paris, Louvre CA 255 Ihren Namen erhielt sie nach Thomas Burgon (1767-1838), der die Ausgrabung der zur Gruppe gehörigen frühen Preisamphora London, British Museum B 160 im Jahre 1813 in Athen überwachte.

Burgon-Gruppe

attischer vasenmaler | künstlergruppe | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Die mit dem Notnamen Burgon-Gruppe bezeichnete Gruppe antiker griechischer Maler wirkte im mittleren Drittel des sechsten Jahrhunderts v. Chr. in Athen. Die Künstler der Gruppe waren Vertreter des schwarzfigurigen Stils der Vasenmalerei.

Pinax der Burgon-Gruppe: Prothesis, Paris, Louvre CA 255 Ihren Namen erhielt sie nach Thomas Burgon (1767-1838), der die Ausgrabung der zur Gruppe gehörigen frühen Preisamphora London, British Museum B 160 im Jahre 1813 in Athen überwachte.

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