musiktheoretiker
Angelo Berardi
geboren 1630 | gestorben 1694 | italienischer komponist | komponist (barock) | mann | musiktheoretikerErsten Unterricht erhielt er von Giovanni Vincenzo Sarti. Ab 1662 war Berardi Kapellmeister in Montefiascone, noch in dieser Position erhielt er weiteren Unterricht durch Marco Scacchi. 1668 wurde er Kapellmeister am Dom zu Viterbo, später in Spoleto. Er veröffentlichte 1687 in Bologna sein Traktat "Documenti armonici", welches sich auch in Bachs Notennachlaß befindet. Berardi galt als einer der bedeutendsten italienischen Musiktheoretiker des 16. Jahrhunderts
Bonifazio Asioli
cembalist | geboren 1769 | gestorben 1832 | italiener | italienischer komponist | komponist (klassik) | mann | musikpädagoge | musiktheoretikerEr entstammte einer hochangesehenen Familie und zeigte schon in frühester Jugend seine große musikalische Begabung. Er trat bereits im Alter von 12 Jahren als Improvisator auf und komponierte schon als Jugendlicher etliche auch umfangreiche Werke. 1782 hielt er sich zu Studienzwecken in Bologna und Venedig auf und avancierte nach der Rückkehr in seine Heimatstadt zum städtischen Kapellmeister. Schon im folgenden Jahr zog es ihn nach Turin, wo er ebenfalls als Kapellmeister wirkte. Nach einer beruflichen Zwischenstation in Venedig übernahm er 1799 die Stelle als königlicher Kapellmeister in Mailand, wo er bis 1814 erfolgreich als Komponist, Lehrer am 1807 gegründeten Konservatorium und Musiktheoretiker tätig war. Danach kehrte er nach Correggio zurück und war bis zu seinem Ableben weiter als Lehrer, Komponist und Autor aktiv. Er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten und angesehensten Musikerpersönlichkeiten Italiens und unterhielt freundschaftliche Beziehungen unter anderem zu Simon Mayr und Joseph Haydn. Zu seinen Schülern zählte auch Mozarts Sohn Carl Thomas.
Bonifazio Asioli
cembalist | geboren 1769 | gestorben 1832 | italiener | italienischer komponist | komponist (klassik) | mann | musikpädagoge | musiktheoretikerEr entstammte einer hochangesehenen Familie und zeigte schon in frühester Jugend seine große musikalische Begabung. Er trat bereits im Alter von 12 Jahren als Improvisator auf und komponierte schon als Jugendlicher etliche auch umfangreiche Werke. 1782 hielt er sich zu Studienzwecken in Bologna und Venedig auf und avancierte nach der Rückkehr in seine Heimatstadt zum städtischen Kapellmeister. Schon im folgenden Jahr zog es ihn nach Turin, wo er ebenfalls als Kapellmeister wirkte. Nach einer beruflichen Zwischenstation in Venedig übernahm er 1799 die Stelle als königlicher Kapellmeister in Mailand, wo er bis 1814 erfolgreich als Komponist, Lehrer am 1807 gegründeten Konservatorium und Musiktheoretiker tätig war. Danach kehrte er nach Correggio zurück und war bis zu seinem Ableben weiter als Lehrer, Komponist und Autor aktiv. Er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten und angesehensten Musikerpersönlichkeiten Italiens und unterhielt freundschaftliche Beziehungen unter anderem zu Simon Mayr und Joseph Haydn. Zu seinen Schülern zählte auch Mozarts Sohn Carl Thomas.
Paul Schenk
deutscher | geboren 1899 | gestorben 1977 | mann | musiktheoretikerSchenk studierte Theorie, Komposition und Dirigieren am Leipziger Konservatorium, wo er ab 1925 auch einen Lehrauftrag für Musiktheorie erhielt. Prägend war sein Studium bei Sigfrid Karg-Elert, dessen Musiktheorie Schenk annahm und propagierte.
Unmittelbar nach ihren ersten Wahlerfolgen trat Schenk der NSDAP bei und bediente in seinen Lehrwerken alle wesentlichen Aspekte einer >völkischen< Musikpädagogik.

