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münze

Kupferzettel

geschichte schwedens in der frühen neuzeit | münze


Als Kupferzettel ( schwedisch kopparsedlar) bezeichnete man in der Rechts- und Wirtschaftsgeschichte Schwedens eine Währung aus dem Kupfer der Bergwerke von Falun.

Definition

Die Kupferzettel (= Platten aus Rohkupfer) wurden im Austausch für Handelswaren in den Bergwerksstädten Falun und Västerås ausgegeben. Sie konnten legal vom Inhaber nicht direkt weiterveräußert werden. Die Kupferzettel durften nur in Avesta, in der sich die bedeutendste Münzprägestädte Schwedens befand, nach ihrem Metallgewicht eingetauscht werden. Die Differenz enthielt die staatliche Steuer von einem Fünftel des Wertes.

Cedi (Währung)

münze | währungseinheit | wirtschaft (ghana)


Cedi (GHC) ist seit dem 19. Juli 1965 die offizielle Währungseinheit des afrikanischen Staates Ghana.

Der Name ist abgeleitet von dem Wort sedie (Kauri), dem von den Küstenstämmen benutzten vormünzlichen Kaurigeld. Ein Cedi entspricht 100 Pesewas. Der Vorläufer des Cedi war seit der Unabhängigkeit das Ghanaische Pfund, zu Kolonialzeiten galt das Westafrikanische Pfund

Karolin

historische währungseinheit | münze


Der Karolin (auch Karlin oder Carolin) war der Name von verschiedenen Goldmünzen.

Bayerischer Karolin

Der Karolin war eine bayerische Goldmünze, die unter Kurfürst Karl Albert 1726 nach dem Vorbild des französischen Louis d´or eingeführt wurde. Der Wert wurde mit 10 Goldgulden angegeben. Auf dem Reichsmünztag von 1738 wurde der Wert auf 8 Gulden, 5 Kreuzer festgesetzt. Der Wert stieg aber während des Siebenjährigen Krieges auf 11 Gulden im Jahr 1763 Münzen Lexikon Karolin.

Laurel (Münze)

historische währungseinheit | münze


Laurel (engl. für Lorbeer) ist der Name einer unter dem englischen König Jakob I. zwischen 1619 und 1625 geprägten Goldmünze.

Der Laurel wog 8,71 Gramm und war rund 0,910 fein. Der Wert der Münze entsprach 20 Schilling.

Der Name leitet sich von dem Umstand ab, dass die Vorderseite der Münze die Büste Jakobs mit einem Lorbeerkranz zeigte. Dies stellte eine Besonderheit dar, da die englischen Könige zuvor noch nie auf diese Weise auf einer Münze dargestellt worden waren.

Dickmünze

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Der Begriff Dickmünze bezeichnet Münzen, die im Gewicht, in der Legierung und im Wert einer gleichzeitig geprägten Münze entsprechen, aber einen kleineren Durchmesser und damit eine größere Dicke aufweisen.

Die Dickmünzen wurden in vielen Fällen mit den Stempeln kleinerer Münzen geprägt, so etwa die Dicktaler mit dem eines Halbtalers oder – weit seltener – mit dem eines Vierteltalers. Die Wertzahl blieb bei dieser Praxis oft stehen, wie etwa bei manchen Reichsguldinern, die eine Wertzahl von 30 anstatt von 60 ( Kreuzern) aufwiesen. Bei den mit einem Halbtalerstempel geprägten Dicktalern trat dieses Phänomen nicht auf, da die Halbtalerstempel keine Wertangabe besaßen.

Artig

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Artig (pl. Artiger) ist der Name einer von den Bischöfen von Dorpat, den Erzbischöfen von Riga und dem Livländischen Schwertbrüderorden im 14. und 15. Jahrhundert geprägten Münze.

Der Wert des Artig variierte:

  • 1 Artig = 3 Pfennig lübisch (um 1370)
  • 1 Artig = 2 Pfennig lübisch (um 1410)
  • 1 Artig = 1/3 Schilling (seit 1450)
  • 1 Artig = 1 Pfennig = 1/3 Oer = 1/4 Schilling (im 16. Jahrhundert)

Ferding

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Ferding ist der Name einer von verschiedenen baltischen Münzständen (Livland, die Stadt Reval, die Bistümer Dorpat und Ösel) im 16. Jahrhundert geprägten Silbermünze im Wert von einer Viertelmark.

Der Name ist abgeleitet von dem Vierling, einer kleinen Silbermünze des Hoch- und Spätmittelalters im Wert von ¼ Pfennig. Geprägt wurde der Ferding zum ersten Mal im Jahr 1516 in Livland, zwischen 1561 und 1570 auch in Reval.

Literatur

  • Tyll Kroha: Ferding, in: Ders., Lexikon der Numismatik, Gütersloh 1977, ISBN 3-570-01588-2, S. 142.
  • Artikel Ferding, in: Helmut Kahnt / Bernd Knorr: Alte Maße, Münzen und Gewichte: ein Lexikon, Mannheim [u.a.] 1987, ISBN 3-411-02148-9, S. 90.

Nobel (Münze)

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Nobel ist der Name einer im Jahr 1344 erstmalig geprägten mittelalterlichen englischen Goldmünze, die sich bis Ende des 14. Jahrhunderts als Leitmünze im Nord- und Ostseehandel durchsetzte.

Der Feingehalt des Nobel lag bei 995/1000, sein ursprüngliches Gewicht von 8,86 Gramm wurde bis 1411 auf 7,0 Gramm abgesenkt. Der Nennwert des Nobel lag bei 6 Schillingen und 8 Pence (Halb- und Viertelnobel entsprechend).

Literatur

  • Stuart Jenks: Nobel, in: Von Aktie bis Zoll. Ein historisches Lexikon des Geldes. Hrsg. von Michael North. München 1995, ISBN 3-406-38544-3, S. 278f.

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