münsterland
Franz Wilhelm Bernhard Dieckmann
deutscher | geboren 1875 | gestorben 1944 | münster (westfalen) | münsterland | politikerDieckmann war von 1916 bis 1920 Bürgermeister der Stadt Münster (Westfalen). Er ging Anfang der 1920er Jahre in die Landespolitik. Im April 1933 nach Machtübernahme der Nationalsozialisten musste er sowohl sein Amt als Landeshauptmann der Provinz Westfalen als auch seine Position des Vorstandsvorsitzenden der Landesversicherungsanstalt, den er seit 1925 ausübte, aus politischen Gründen aufgeben.
August Konermann
autor | deutscher | geboren 1881 | gestorben 1950 | herausgeber | literatur (20. jahrhundert) | mann | münsterland | ns-opfer | person (münster) | römisch-katholischer geistlicher (20. jahrhundert) | religiöse literatur | sachliteraturLeben und Wirken
August Konermann kam am 24. Mai 1881 auf einem Bauernhof in dem kleinen Dorf Steinbeck zur Welt, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Nach dem Studium der Theologie in Münster empfing er am 25. Mai 1907 im St.-Paulus-Dom zu Münster die Priesterweihe. Konermann wirkte dann zwei Jahre lang Rektor der Landwirtschaftlichen Winterschule in Ascheberg, vier Jahre lang als Vikar an der Ägidiikirche in Münster und anschließend acht Jahre lang als Kaplan an St. Marien in Ahlen, wo er auch Präses des größten KAB-Vereins war. Mit der dogmengeschichtlichen Studie Die Lehre von der Entstehung der Menschenseelen in der christlichen Literatur bis zum Konzil von Nizäa wurde er 1915 in Münster zum Doktor der Theologie promoviert.Hamaland-Museum
münsterland | museumDas Hamaland-Museum Vreden / Kreismuseum Borken ist mit über 1.000 qm Ausstellungsfläche das größte kulturgeschichtliche Museum im Westmünsterland. Der Sammlungsbestand umfasst mehr als 10.000 Exponate
Kanalüberführung Münster-Gelmer
bauwerk in münster (westfalen) | industriedenkmal | münsterlandDer Bau der Kanalüberführung erfolgte zwischen 1893 und 1897 im Zuge des Baus des Dortmund-Ems-Kanals. Da der Kanal mit einer Breite von 18 m und einer Tiefe von 2,50 m für Schiffe mit einem Gewicht von bis zu 600 t ausgelegt war, musste das Bauwerk entsprechend ausgelegt sein. Die Überquerung wurde zu diesem Zweck als gemauerte Bogenkonstruktion mit insgesamt vier Bogenöffnungen je 12,60 m Breite errichtet. Die auf Beton gegründeten Pfeiler und das aufgehende Mauerwerk bestehen aus Ibbenbürener Sandstein, die Bögen selbst sind aus Klinkern gemauert. Alle sichtbaren Flächen wurden mit Ruhrsandstein verkleidet. Zu beiden Seiten war die Überführung mit Brückentürmen verziert, die bis Ende der 1930er Jahre bestehen blieben. Zu Abdichtung der Fahrrinne wurde sie mit Bleiplatten ausgelegt.

