mitglied des preußischen herrenhauses
Franz von Borries
abgeordneter | beamter | deutscher | geboren 1785 | gestorben 1858 | kreis minden-lübbecke | landrat (preußen) | mann | minden | mitglied des preußischen herrenhauses | person (ostwestfalen-lippe)Von 1817 bis 1837 war Franz von Borries Landrat des preußischen Kreises Bielefeld und von 1847 bis 1854 Regierungspräsident der Bezirksregierung in Minden.
Heinrich Konrad Studt
beamter | deutscher | geboren 1838 | gestorben 1921 | landesminister (preußen) | mann | mitglied des preußischen herrenhauses | politiker (deutsches reich) | regierungspräsident | verwaltungsjuristLeben und Werk
Studt studierte in Bonn und Breslau Rechts- und Staatswissenschaften, schlug eine Verwaltungslaufbahn ein und amtierte von 1867 bis 1876 als Landrat des Obornik. Anschließend wechselte er 1876 ins preußische Innenministerium, wo er verschiedene Positionen bekleidete. 1882 kehrte er als Regierungspräsident von Königsberg in die östlichen Provinzen zurück. Er setzte sich für eine auch repressive Assimilierung der dort lebenden polnischen Bevölkerungsteile ein. Studt war von 1889 bis 1899 Oberpräsident der preußischen Provinz Westfalen und von 1899 bis 1907 preußischer Kulturminister. Anschließend wurde er Mitglied des preußischen Herrenhauses.August Lentze
mitglied des preußischen herrenhausesAm 21. Oktober 1910 fuhr eine Deputation aus Magdeburg nach Berlin, um den Ehrenbürgerbrief an Dr. August Lentze zu überreichen. Nach vierjähriger Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg war Lentze 1910 zum Staatsminister ernannt worden. Seine in der kurzen Amtszeit erworbenen Verdienste um die Stadt nahmen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung im Sommer 1910 zum Anlass, ihm das Ehrenbürgerrecht, zu verleihen.
August Lentze
mitglied des preußischen herrenhausesAm 21. Oktober 1910 fuhr eine Deputation aus Magdeburg nach Berlin, um den Ehrenbürgerbrief an Dr. August Lentze zu überreichen. Nach vierjähriger Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg war Lentze 1910 zum Staatsminister ernannt worden. Seine in der kurzen Amtszeit erworbenen Verdienste um die Stadt nahmen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung im Sommer 1910 zum Anlass, ihm das Ehrenbürgerrecht, zu verleihen.
Croy (Adelsgeschlecht)
deutsches adelsgeschlecht | familienname | französische geschichte | französisches adelsgeschlecht | mitglied des preußischen herrenhausesCroy ist der Name eines alten Adelsgeschlechts, das ursprünglich aus der Grafschaft Ponthieu in der Picardie (Frankreich) stammt und mit Guermond und Robert de Croy in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts urkundlich erstmals genannt ist. Die nachweisbare Stammreihe begann mit Jacques Sire de Croy, der im Jahr 1287 Marguerite d'Airaines geheiratet hat.
Adelserhöhungen
Daniel von der Heydt
mitglied des preußischen herrenhausesNach Privatunterricht und den Besuch der reformierten Lateinschule in Elberfeld, trat Daniel in die väterliche Bank als Lehrling ein. Es folgten im Auftrag der Bank mehrjährige Aufenthalte in Livorno und Mailand. Im Jahr 1837 wurde er Teilhaber des väterlichen Bankhauses und betätigte sich daneben erfolgreich im Handel mit Rohseide. Im Jahr 1857 gab er seine Anteile an der Bank nach theologischen Auseinandersetzungen mit dem Bruder Carl ab und konzentrierte sich auf das Handelsgeschäft.
Ignatz Bürgers
mitglied der frankfurter nationalversammlung | mitglied des preußischen herrenhauses | reichstagsabgeordneterHerkunft und Familie
Er war Sohn des Kaufmanns und Gutsbesitzers Johann Arnold Victor Bürgers und dessen Frau Maria Agnes (geb. Haan). Er selbst heiratete 1841 Juliane Stein eine Tochter des Bankiers Johann Heinrich Stein. Ignatz Bürgers
Ausbildung und Beruf
Magnus von Brünneck
mitglied der preußischen nationalversammlung | mitglied des preußischen herrenhausesFamilie und Herkunft
Er wurde als Sohn von Wilhelm Magnus von Brünneck (Amtshauptmann von Liebenwalde und Zehdenick, Generalfeldmarschall) und des Frau Charlotte (geb. von Pannewitz) geboren. Er selbst war 1810 mit Luise Caroline Christiane von der Goltz und in zweiter Ehe ab 1838 Wilhelmine Sophie Freiin von der Goltz verheiratet. Von Brünneck wurde nach dem Tod seines Vaters Herr der Güter Bellschwitz, Trebnitz, Hermersdorf und Wulkow im Kreis Lebus in Ostpreußen.
Theodor Brüggemann
mitglied des preußischen herrenhausesHerkunft und Beruf
Brüggemann wurde als Sohn eines katholischen Branntweinbrenners und Höcker und dessen protestantischer Frau geboren. Er besuchte das Gymnasium in Soest und ging 1812 zum Studium an die Akademie in Münster. Dort war er unter anderem Schüler von Georg Hermes. Im Jahr 1814 wurde er Gymnasialprofessor für alte Sprachen am Gymnasium in Düsseldorf und 1823 dort Direktor. Im Jahr 1831 wechselte Brüggemann in die Verwaltung wurde Regierungsrat und Mitglied des Provinzialschulkollegiums in Koblenz. Im Jahr 1837 führte er eine Sondermission für Kultusminister Karl vom Stein zum Altenstein in Rom aus. Seit 1839 war er im Kultusministerium, Abteilung Unterricht Hilfsarbeiter. Seit 1841 stieg er zum Geheimen Regierungsrat und 1843 zum vortragenden Rat zuständig für katholische Schulen und Universitäten auf. Es folgte bis 1852 der Aufstieg zum Geheimen Oberregierungsrat. Zwischen 1849 und 1864 war er daneben auch Mitglied des Diziplinarhofs für nichtrichterliche Beamte. Außerdem 1859 bis 1864 Mitglied der Examinierungskommission für den höheren Verwaltungsdienst. Als Wirklicher geheimer Oberregierungsrat schied er 1864 aus dem Dienst aus.
Ferdinand Graf von Alvensleben
alvensleben | mitglied des preußischen herrenhausesGeboren als jüngerer Sohn von Valentin Joachim von Alvensleben (1752-1827) und Dorothea Schenk von Flechtingen (1769- ) besuchte er die Schule im Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg, dann die Forst- und Jagdakademie in Dreißigacker bei Meiningen. 1822 trat er als Freiwilliger in das spätere Garde-Schützen-Bataillon ein, wurde 1823 Offizier im Garde-Kürassier-Regiment und übernahm nach dem Tode seines Vaters die Bewirtschaftung seiner Güter Erxleben I und Eimersleben, die ihm in der Erbteilung durch Los zugefallen waren.

