mineraloge
Heinrich Huttenlocher
geboren 1890 | geologe | mann | mineraloge | schweizerHeinrich Huttenlocher wurde als Sohn des aus Deutschland stammenden Bildhauers Ferdinand Huttenlocher geboren. Er lehrte als Professor an der Universität Bern und leitete dort als Direktor das Mineralogisch -petrografische Institut. Huttenlocher ist Verfasser eines Standardwerkes der Mineralogie.
Otto Wilhelm Hermann von Abich
deutscher | geboren 1806 | geologe | gestorben 1886 | mann | mineralogeArbeit und Werk
Erste wissenschaftliche Arbeiten lieferte Abich über Spinellen und andere Mineralien. Später untersuchte er Fumarolen, Mineralien nahe Vulkanen und die Strukturen von Vulkanen. 1842 wurde er zum Professor der Mineralogie der Universität Tartu ernannt und forschte auf russischem Gebiet. 1853 wurde er Mitglied der Petersburger Akademie und lebte seit 1877 in Wien. Er besuchte Tiflis und untersuchte die Geologie des Kaukasus.Carl Eugenius Pabst von Ohain
mineralogeDer Sohn des Freiberger Bergrates und Oberzehntners Gottfried Pabst von Ohain erhielt bereits in seiner Kindheit mineralogische Kenntnisse durch seinen Vater. Nach dessen frühzeitigen Tod im Jahre 1729 erhielt er eine berg- und hüttenmännische sowie markscheiderische Ausbildung. Einer seiner Lehrer war Johann Friedrich Henckel. Wie schon sein Vater trat er in den Dienst der kursächsischen Bergverwaltung. Nach dem Tode des Oberberghauptmanns Friedrich Wilhelm von Oppel wurde Pabst von Ohain 1769 zum Berghauptmann in Freiberg berufen. Gemeinschaftlich mit dem Oberberghauptmann Adam Friedrich von Ponickau übernahm er das Kuratorenamt der Bergakademie Freiberg. Beide Funktionen übte er bis zu seinem Tode aus. Außerdem war Ohain Mitglied der der Akademien in Turin und St. Petersburg. Ohain war Autor mehrerer Schriften zur Mineralogie.
Heinrich Fischer (Mineraloge)
deutscher | geboren 1817 | geologe | gestorben 1886 | mann | mineralogeLeben
Fischer studierte in Freiburg und in Wien Medizin und Naturwissenschaften, praktizierte als Arzt und habilitierte sich gleichzeitig als Privatdozent für Mineralogie und Zoologie an der Universität Freiburg, an welcher er 1854 zum außerordentlichen, 1859 zum ordentlichen Professor der Geologie und Mineralogie und Direktor des mineralogisch-geologischen Museums ernannt wurde. Seine ersten Arbeiten bewegten sich auf entomologischem Gebiet, später widmete er sich mehr der Mineralogie und war einer der ersten, die das Mikroskop in dieser Wissenschaft anwandten. Anfang der 1870er Jahre gründete er mit Alexander Ecker das prähistorisch-ethnographische Museum und untersuchte namentlich Steinbeile, Steinamulette und Steinidole aller Völker.Karl von Moll
mineralogeLeben
Der Sohn des Fürstlich Salzburgischen Pflegers Ludwig Gottfried von Moll und seiner Frau Leopoldine geb. Freiin Christani von Rall erhielt ab 1773 eine Ausbildung an der Ritterakademie Kremsmünster und studierte ab 1780 an der Universität Salzburg Rechtswissenschaften. 1782 nahm er seine erste Tätigkeit als Verwaltungsaccessist in Zell am Ziller auf. Nach mehrerer Beförderungen wurde Moll 1790 zum Direktor der Hofkammer in Salzburg ernannt und übernahm 1791 die Direktion des Salz-, Münz- und Bergwesens.Johann Friedrich Ludwig Hausmann
autor | deutscher | geboren 1782 | gestorben 1859 | mann | mineralogeHausmann studierte auf dem Carolinum in Braunschweig und in Göttingen, trat 1803 als Auditor beim Bergamt in Klausthal ein, wurde 1805 Kammersekretär beim Bau- und Hüttendepartement in Braunschweig, unternahm 1806 und 1807 eine geognostische und hüt- tenmännische Reise durch Skandinavien, wurde 1809 Generalinspektor der Berg-, Hütten- und Salzwerke und 1811 Professor der Technologie und der Bergwerkswissenschaften in Göttingen; doch trug er mit besonderer Vorliebe auch Mineralogie und Geognosie vor.
Gustav Rose
mineralogeGustav Rose war Schüler von Christian Samuel Weiss und wurde 1856 dessen Nachfolger.
1826 wurde Rose Professor für Mineralogie an der Universität Berlin. 1856 war er zusätzlich Direktor des Mineralogischen Museums.

