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Die Wikipedia Einträge des Tages

militärperson (sowjetunion)

Mitrofan Nedelin

geboren 1902 | gestorben 1960 | mann | marschall der sowjetunion | militärperson (sowjetunion) | raumfahrtkatastrophe | russe | russischer bürgerkrieg | spanischer bürgerkrieg | zweiter weltkrieg (person, sowjetunion)


Mitrofan Iwanowitsch Nedelin ( russisch: Митрофан Иванович Неделин; * 27. Oktober / 9. November 1902 in Borissoglebsk (russisch: Борисоглебск) im Oblast Woronesch; † 24. Oktober 1960 in Baikonur) war ein Marschall der Sowjetunion. Er erlangte durch die nach ihm benannte Nedelin-Katastrophe 1960 traurige Berühmtheit erlangte. Bei der Katastrophe kamen wahrscheinlich mehr als 100 Menschen ums Leben.

Leben

Iwan Jefimowitsch Petrow

geboren 1896 | gestorben 1958 | held der sowjetunion | militärperson (sowjetunion) | russe


Iwan Jefimowitsch Petrow (*18. September 1896 in Trubtschewsk, Oblast Brjansk, †7. April 1958) war sowjetischer Armeegeneral und Held der Sowjetunion.

Petrow entstammte einer Arbeiterfamilie und besuchte bis 1916 ein Lehrerseminar. Danach trat er in die Militärschule ein und wurde 1917 Fähnrich in der zaristischen Armee. 1918 trat Petrow in die Kommunistische Partei und in die Rote Armee ein mit der er am Bürgerkrieg teilnahm. Er war an der Niederschlagung des anarchistischen Aufstands in Samara und der Ural-Kosaken Beltschechows. Während des Polenfeldzugs war Petrow Regimentskommissar.

Grigori Iwanowitsch Kulik

geboren 1890 | gestorben 1950 | marschall der sowjetunion | militärperson (sowjetunion)


Grigori Iwanowitsch Kulik (russisch: Григорий Иванович Кулик) (*9. November 189024. August 1950), Marschall der Sowjetunion entstammte einer Bauernfamilie aus der Nähe von Poltawa in der Ukraine. Im Ersten Weltkrieg diente er in der zaristischen Armee. 1917 schloss er sich den Bolschwisten an und trat 1918 in die Rote Armee ein, in der er während des Bürgerkriegs zum Kommandeur der Artillerie brachte und u.a. an der Schlacht von Charkow teil.

1926 wurde Kulik Chef des Hauptdirektorats der Artillerie der Roten Armee und blieb bis 941 Kommandeur der sowjetischen Artillerie. Der loyale Stalinanhänger war ein entschiedener Gegner der radikalen Reformen, die von Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski in den 1930er Jahren vorgeschlagen wurden. Dieser Umstand führte dazu, dass er die „ Säuberung“ der Roten Armee 1937/38 überlebte und 1939 zum Stellvertretenden Volkskommissar für Verteidigung aufstieg. Trotzdem führte er die sowjetische Artillerie in der Besetzung Polens im September 1939 und zu Beginn des Winterkriegs gegen Finnland im November 1939. Im Mai 1940 wurde Kulik zum Marschall der Sowjetunion ernannt, obwohl er weithin als inkompetent angesehen wurde.

Semjon Moisejewitsch Kriwoschein

geboren 1899 | gestorben 1978 | held der sowjetunion | militärperson (sowjetunion)


Semjon Moissejewitsch Kriwoschein (*28. November 1899 in, Woronesch16. September 16, 1978 in, Moskau) war ein sowjetischer General, der eine wesentliche Rolle beim Umbau der Panzertruppen der Roten Armee und dem sowjetischen Sieg in der Schlacht von Kursk spielte.

Leben

Kriwoschein entstammte einer jüdischen Kaufmannsfamilie und besuchte bis 1917 das Gymnasium. 1918 schloss er sich der Roten Armee an. Er diente in der 1. Kavallerie-Armee Semjon Budjonnis, was ihm während der Säuberungen 1937-1938 wohl trotz seines bougeoisen Hintergrund das Leben rettete.

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