Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

militärperson (Österreich)

Georg Olivier Graf von Wallis

geboren 1673 | gestorben 1744 | mann | militärperson (Österreich) | türkenkriege | türkenkriege (person)


Georg Olivier Graf von Wallis (1673-1744); anonymer zeitgenössischer Kupferstich Georg Olivier Graf von Wallis, Freiherr von Carighmain (* 1673; † 19. Dezember 1744 in Wien) war ein österreichischer General.

Georg Olivier war der Sohn des österreichischen Feldzeugmeister Georg Graf von Wallis († 1689). Nach dessen Tod während der Belagerung von Mainz kam er als Edelknabe an den Wiener Hof. Bereits ein Jahr später wurde er Lieutenant in der österreichischen Armee. Im Jahre 1697 nahm er als Hauptmann an der Schlacht bei Zenta teil. Während des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) diente er zunächst in Norditalien, bevor er 1707 an der Eroberung Neapels mitwirkte. Dort führte er in den folgenden Jahren erste unabhängige Kommandos. Bis 1713 diente er weiterhin auch auf dem Kriegsschauplatz in Spanien. Den Krieg beendete Wallis im Range eines Feldmarschall-Lieutenants.

Arthur Freiherr von Hübl

Österreicher | chemiker | geboren 1853 | gestorben 1932 | kartograf | mann | militärperson (Österreich)


Artur Freiherr von Hübl, Dr. h.c. (* 20. März 1853 in Großwardein (heute: Oradea, Rumänien); † 7. April 1932 in Wien) war ein österreichischer Feldmarschallleutnant, Chemiker und Kartograph, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, der entscheidend an der Modernisierung des Kartenwesens beteilgt war.

Leben

Hübl studierte als Oberleutnant der Artillerie 1879/81 an der Technischen Hochschule in Wien Chemie. Er widmete sich besonders der technischen und anlytischen, sowie der Fotochemie. 1885 von der Artilleriezeugsanstalt in das Militärgeographische Institut versetzt. Er arbeitete im Laufe seiner Tätigkeit entscheidend an der Modernisierung des Kartenwesens mit. 1913 ging er als Feldmarschallleutnant und Dr. h. c. der Technischen Hochschule Wien in Pension. Im ersten Weltkrieg reaktiviert, leitete er das Militärgeographische Institut als dessen Kommandant von 1916 - 1918. Er führte den Offsetdruck ein, förderte die Stereophotogrammetrie und verbesserte das galvanoplastische Verfahren. Mit seinen Innovationen und Methoden gewann er internationale Anerkennung. 1920-1924 richtete er nach Wiener Vorbild ein Kartographisches Institut in Rio de Janeiro ein. Später setzte er in Wien in einem Labor im Kartographischen Institut seine Arbeiten fort. Dr. h.c. Arthur von Hübl wurde Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die Stadt Wien widmete ihm ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Georg von Hessen-Darmstadt

geboren 1669 | gestorben 1705 | landgraf (hessen-darmstadt) | mann | militärperson (Österreich) | spanischer erbfolgekrieg (person)


Prinz Georg von Hessen-Darmstadt (1669-1705)
(Quelle: Stadtarchiv Darmstadt) Prinz Georg von Hessen-Darmstadt (* 1669 in Darmstadt; † 13. September 1705 vor Barcelona) war ein Offizier in österreichischen Diensten und eroberte 1704 für England die Festung Gibraltar.

Georg von Hessen-Darmstadt wurde 1669 als dritter Sohn des Landgrafen Ludwig von Hessen-Darmstadt geboren. Nachdem sein Vater bereits 1678 verstarb, übernahm dessen Frau Elisabetha Dorothea von Sachsen-Gotha die Erziehung Georgs. Im Jahre 1686 unternahm er mit seinen älteren Geschwistern eine Kavalierstour durch Frankreich und die Schweiz.

XML Feed