militärperson (frankreich)
Jean Baptiste Eblé
franzose | geboren 1758 | geboren 1812 | General | koalitionskriege (person) | mann | militärperson | militärperson (frankreich) | verteidigungsministerEblé zeichnete sich in den Kämpfen in den Niederlanden wiederholt aus. Er wurde daraufhin bereits im Oktober 1793 Divisionsgeneral. Die rasche Eroberung der holländischen und belgischen Festungen war hauptsächlich sein Werk. Unter Moreau befehligte er zwischen 1795 und 1797 die französische Artillerie. In den folgenden Jahren diente er im Krieg gegen Neapel unter dem general Championnet und später erneut unter Moreau in dieser Stellung.
Henri Honoré d'Estienne d'Orves
franzose | geboren 1901 | gestorben 1941 | militärperson (frankreich) | ns-opferHenri Honoré d'Estienne d'Orves stammt aus einer konservatives, katholischen, adeligen Familie. Sein Vetter war der Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry.
Sylvain Eugène Raynal
erster weltkrieg (person, frankreich) | franzose | geboren 1867 | gestorben 1939 | mann | militärperson (frankreich)Erziehung und militärische Laufbahn
Sylvain Eugène Raynal wird in einer protestantischen bordelaiser Handwerkerfamilie geboren, wo er den Sinn der Arbeit und einen tiefen Patriotismus kennenlernt. Seine Schulzeit verbrachte er in Saint-Maixent und am Gymnasium von Angoulême. Danach schlug er die militärische Laufbahn ein und lernt das Garnisons- und Soldatenleben kennen. Nach dem Besuch der höheren Militärschule diente er unter General Adolphe Guillaumat. Für Raynal begann der erste Weltkrieg an der Spitze des 7. Regiments algerischer Schützen (7e régiment de tirailleurs algériens). Im September 1914 wurde er durch eine Maschinengewehrkugel an der Schulter verletzt. Im Dezember wurde er noch schwerer verletzt, als sein Befehlsposten einen Volltreffer durch eine Granate erhielt. Nach zehn Monaten Lazarettaufenthalt wurde Raynal am 1. Oktober 1915 an die Front zurückversetzt, um erneut einige Tage später am Bein durch ein Schrapnell verletzt zu werden, was ihm die Beförderung zum Offizier der Ehrenlegion einbrachte. Der Krieg scheint für ihn Anfang 1916 beendet, er kann nur unter Schwierigkeiten gehen, als das Kriegsministerium den noch Genesenden ruft.Schlacht um Verdun
Das Kriegsministerium kündigt an, daß die Offiziere, welche in erster Linie wegen ihrer Verletzungen nicht dienen können, zu Festungskommandanten ernannt werden können. Freiwillig verlangt Raynal, in der Schlacht um Verdun dienen zu können, wo die Deutschen am 21. Februar 1916 einen Angriff auf die französischen Stellungen begonnen hatten. Raynal wurde als Kommandant des Fort de Vaux befohlen. Das Fort wurde anders als Fort Douaumont nicht von den französischen Truppen geräumt, sondern nahm aktiv am Kampfgeschehen teil. Die monatelangen erbitterten Kämpfe vor Verdun gelten bis heute als Symbol für die Sinnlosigkeit von Stellungskriegen, werden aber auch als Mahnung für die Notwendigkeit der deutsch-französischen Aussöhnung betrachtet. Einen Durchbruch konnten beide Seiten nicht erzielen, bis schließlich der französische Wasservorrat zu Neige ging und die Mannration Wasser auf deutlich unter einen halben Liter pro Tag sank. Raynal bat mehrmals mittels Brieftauben (Matrikelnummer 787-15) um Entsatz. Durch den Durst zur Aufgabe gezwungen, kapitulierten die Truppen unter Major Raynal am 7. Juni 1916 vor Teilen der deutschen Infanterieregimenter 53 und 58. Kennzeichnend für die totale Erschöpfung der Verteidiger ist der Irrtum Raynals in der Kapitulationsurkunde, bei dem er fälschlicherweise das Datum mit "le sept mai" (7. Mai) angab. Die Erfahrungen dieses Kampfes spiegeln die Dialektik und unmenschliche und menschliche Dimension der Tragödie vor Verdun: Hass und Angst, Durchhaltewahn und Verzweiflung, Alltag zwischen Leben und Tod, an der Front und in der Etappe, Trauer um die Kameraden wieder. Raynal gilt in Frankreich und insbesondere in Bordeaux als Held.Gefangenschaft
Seine Gefangenschaft verbrachte er ab 11. Juni 1916 auf der Zitadelle von Mainz, ab 5. November 1917 dann in Gefangenschaft in Stressbourg (Ostpreußen) und ab 30. März 1918 im Internierungslager in Interlaken. Er wird am 4. November 1918 befreit.1920 kehrt Sylvain Eugène Raynal als Stadtkommandant nach Mayence zurück und residiert im Osteiner Hof.
Leone Baptiste Dumonceau
geboren 1760 | General | gestorben 1821 | graf | koalitionskriege (person) | mann | marschall von holland | militärperson | militärperson (frankreich) | militärperson (niederlande) | niederländerDumonceau beteiligte sich 1787 am Aufstand der Niederlande gegen Österreich und ging, nachdem diese Empörung unterdrückt worden war, nach Frankreich. Bereits 1793 erhielt er als Auszeichnung bei Jemappes und Neerwinden den Rang eines Brigadegenerals. 1794 kämpfte Dumonceau unter Pichegru in Holland und wurde zum Kommandanten von Amsterdam ernannt. 1795 trat er als Generalleutnant in den Dienst der Batavischen Republik und schlug 1799 die in Holland eingedrungenen Russen und Engländer in der Schlacht bei Bergen. 1807 wurde er zum Marschall von Holland ernannt. Er schlug dann 1809 die Engländer erneut auf Walcheren.
Matthieu Dumas
amerikanische revolution (person) | franzose | geboren 1753 | General | gestorben 1837 | koalitionskriege (person, frankreich) | mann | militärperson | militärperson (frankreich) | militärschriftsteller | pair von frankreich | politiker (frankreich)Dumas nahm als Adjutant Rochambeaus an dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil und organisierte nach seiner Rückkehr nach Frankreich die Pariser Nationalgarde. Nach der Auflösung der gesetzgebenden Versammlung (21. September 1792) fand er eine Freistatt in der Schweiz. Nach der Einsetzung des Direktoriums am 28. Oktober 1795 wurde er in den Rat der Alten gewählt.
Henri de Schomberg
geboren 1575 | gestorben 1632 | militärperson (frankreich)Schomberg, Henri de Schomberg, Henri de Schomberg, Henri de
fr:Henri de Schomberg
Bertrand Duguesclin
franzose | geboren (14. jh.) | gestorben 1380 | mann | militärperson | militärperson (frankreich) | militärperson (spanien)Duguesclin wuchs in bäerlicher Umgebung ohne Unterricht auf, außer daß er in ritterlichen Künsten ausgebildet wurde. In seinem 17. Lebensjahr errang er auf einem Turnier den Preis. 1342 betätigte er sich erstmals im Krieg. Als König Johann II. 1356 bei Maupertuis von den Engländern gefangen genommen war, leistete er dem Dauphin (dem späteren Karl V.) wichtige Dienste, besonders 1357 durch die ruhmvolle Verteidigung von Rennes und im Mai 1364 durch den Sieg bei Cocherel an der Eure, der ihm die Würde eines Grafen von Longueville und Marschall der Normandie eintrug.
Alfred Amedee Dodds
deutsch-französischer krieg (person) | franzose | geboren 1842 | gestorben 1922 | kolonialismus | mann | militärperson | militärperson (frankreich) | offizier | senegalDodds trat 1862 in die prestigeträchtige Militärschule von St. Cyr und befehligte dann im Deutsch-Französischen Krieg 1870/ 71 eine Kompanie der Marineinfanterie bei Bazeilles. 1875 kämpfte er in Cayor, 1887/ 88 war er in Tongking und beteiligte sich, nachdem er 1887 zum Oberst befördert worden war, an allen militärischen Operationen in Senegambien.
Isidor Didion
artillerie | franzose | geboren 1798 | gestorben 1878 | mann | mathematiker | militärperson | militärperson (frankreich) | militärschriftstellerDidion trat 1817 in die Polytechnische Schule, aus der er 1819 als Offizier in die Applikationsschule zu Metz übertrat. 1846 erfolgte seine Ernennung zum Stabsoffizier, dann wurde er Assistent der Direktion der Pulverfabriken. 1848 ernannte man ihn zum Direktor der Zündhütchen-Fabrik in Paris. Weitere Stufen seiner Karriere waren die Ernennung zum Obersten (1854), Brigadegeneral (1858) und zum Kommandeur der Artillerie in der 5. Militärdivision in Metz. Aus dieser Position trat er 1860 in die Reserve der Generalität.
Jean Claude Eléonore Le miceaud d'Arcon
franzose | geboren 1733 | General | gestorben 1800 | ingenieur, erfinder, konstrukteur | koalitionskriege (person) | mann | militärperson | militärperson (frankreich)Arcon trat 1754 in die Militärschule Mézières und wurde 1755 zum Ingenieur ernannt. Zunächst machte er seinen Namen bekannt durch Herstellung einer Karte des Juraa und der Vogesen in einer eigenen von ihm erfundenen Tuschmanier.

