Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

mediziner (19. jahrhundert)

Ferdinand Spickermann

deutscher | geboren 1812 | gestorben 1880 | mann | mediziner (19. jahrhundert)


Ferdinand Spickermann (* 29. November 1812 in Stargard; † 26. April 1880 in Berlin) war ein Berliner Arzt und Grundbesitzer im 19.Jahrhundert.

Ferdinand Spickermann (auch Spieckermann) ließ sich nach seinem Medizinstudium als Arzt in Berlin nieder. Im Jahr 1844 heiratete er seine Frau, eine Tochter des Gutsbesitzers Wilhelm Gotthold Büttner. Büttner und nach seinem Tod Spickermann besaßen die größte Ackerwirtschaft Berlins. Bei der Erschließung der Baugebiete zwischen Berlin und der Stadt Pankow wurde 1906 eine Straße zu seinen Ehren als Spiekermannstraße im heutigen Ortsteil Pankow angelegt. Im Jahre 1874 kaufte Dr. Spiekermann das Rittergut Rangsdorf bei Zossen, das 1880 sein Sohn Richard Spiekermann und nach dessen Tod der Enkel Richard übernahm.

Robert Hermann Tillmanns

chirurg | deutscher | geboren 1844 | gestorben 1924 | mann | mediziner (19. jahrhundert)


Robert Hermann Tillmanns Robert Hermann Tillmans, (* 3. Oktober 1844 in Elberfeld, † 5. November 1924 in Leipzig) war ein deutscher Chirurg.

Leben

Als Sohn eines Kaufmanns geboren, studierte Tillmanns in Bonn, Würzburg, Prag, Halle und Leipzig und wurde 1869 promoviert (Ueber Facialislähmung bei Ohrenkrankheiten). Er war anschließend Assistent am Kreiskrankenhaus in Zwickau und an der chirurgischen Poliklinik in Leipzig, wo Richard Volkmann und Carl Thiersch sein Interesse an der Chirurgie weckten. 1870 nahm er als Assistenzarzt in Meaux und Paris am deutsch-französischen Krieg teil. Anschließend arbeitete er gleichzeitig am pathologischen, anatomischen und physiologischen Institut in Leipzig, wo er sich insbesondere mit dem Bau und der Funktion der Gelenke befasste.
1872 heiratete er Clementine Steckner, mit der er später fünf Kinder (vier Töchter und einen Sohn) hatte. 1875 habilitierte er sich, wurde aber erst 1889 zum außerordentlichen Professor ernannt. Eine ordentliche Professur hat Tillmanns nie erhalten.
1888 gründete er gemeinsam mit Otto Heuber einen Verein zur Errichtung und Erhaltung eines Kinderkrankenhauses in Leipzig, dessen Grundstein 1889 gelegt und das am 6. Dezember 1891 eingeweiht werden konnte. Tillmanns wurde zum Leiter der Kinderchirurgischen Abteilung. Bis 1919 war Tillmanns als Kinderchirurg tätig, zuletzt als Oberarzt am Kinderkrankenhaus in Leipzig.

Alfred Dührssen

deutscher | geboren 1862 | gestorben 1933 | gynäkologe | hochschullehrer (berlin) | mann | mediziner (19. jahrhundert)


Alfred Dührssen (* 23. März 1862 in Heide; † 11. Oktober 1933 in Berlin) war ein deutscher Gynäkologe.

Leben

Dührssen Studierte an der Universität Marburg sowie an der Kaiser-Wilhelms-Akademie für militärärztliches Bildungswesen und promovierte 1884 (Ueber chronische Parotitis mit consecutiver Speichelgeschwulst nebst einer Zusammenstellung der bisher veröffentlichten Fälle von Sialodochitis Stenoniana und Whartoniana). Anschließend war er Militärarzt in Berlin und Assistent seines Onkels Rudolf Dohrn an der Frauenklinik in Königsberg. 1886 wurde er Assistent von Adolf Gusserow an der Berliner Geburtshilflichen Poliklinik. 1888 wurde er Hebammenlehrer und habilitierte sich an der Universität in Berlin. 1895 wurde er zum Professor ernannt und gründete 1892 eine private Klinik für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe. Er verließ 1913 den Lehrkörper der Universität.

Georg Meißner

anatom | deutscher | geboren 1829 | gestorben 1905 | hochschullehrer (basel) | hochschullehrer (freiburg) | hochschullehrer (göttingen) | mann | mediziner (19. jahrhundert) | physiologe


Georg Meißner (* 19. November 1829 in Hannover; † 30. März 1905 Göttingen) war ein deutscher Anatom und Physiologe.

Meißner war ab 1855 Professor in Basel, 1857 in Freiburg im Breisgau und ab 1860 in Göttingen.

Friedrich Wilhelm von Scanzoni

deutscher | geboren 1821 | gestorben 1891 | gynäkologe | mann | mediziner (19. jahrhundert)


Friedrich Wilhelm von Scanzoni (* 21. Dezember 1821; † 12. Juni 1891) war ein deutscher Gynäkologe.

Nach seiner medizinischen Ausbildung in Prag hatte er später knapp 40 Jahre lang (1850 - 1888) den Lehrstuhl für Geburtshilfe an der medizinischen Fakultät der Universität Würzburg inne. Nach ihm benannt ist das Scanzoni-Manöver mit Hilfe der von ihm entwickelten Scanzoni-Zange.

XML Feed