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Die Wikipedia Einträge des Tages

mäzen

Friedrich Wilhelm Brederlo

deutsch-balte | geboren 1779 | gestorben 1862 | mann | mäzen


Friedrich Wilhelm Brederlo (* 7. Dezember 1779 in Mitau in Kurland; † 2. März 1862 in Riga) war ein deutsch-baltischer Kaufmann, Ratsherr der Stadt Riga, Kunstsammler und Mäzen.

Die Sammlung Brederlo

Brederlo wurde bekannt für seine herausragende Kunstkennerschaft, die ihn eine der bedeutsamsten Gemäldesammlungen im Baltikum bestehend aus 201 Gemälden zusammentragen ließ. Die nach ihm benannte Sammlung Brederlo gelangte von seinen Erben, der Familie von Sengbusch als Dauerleihgabe 1905 in das neu erbaute Kunstmuseum von Riga und bildete mit seinen Werken der deutschen Malerei und den etwa 70 Holländern, überwiegend niederländischer Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts, einen der zentralen Sammlungsbestandteile. Seit 1920 sind die Werke nicht lettischer Künstler in das Museum für ausländische Kunst ausgegliedert.

Ruth Höhmann

augsburger geschichte | deutscher | frau | geboren 1914 | gestorben 2004 | mäzen


Ruth Höhmann (* 1914 in Würzburg; Februar 2004 in Augsburg) war eine deutsche Kunstsammlerin, Mäzenin und letzte private Besitzerin des Höhmannhauses Augsburg.

Lebenslauf

Höhmann wurde 1914 als einzige Tochter von Hans und Anna Höhmann geboren. Bereits ihre Eltern sammelten Antiquitäten in dem Haus in der Maximilianstraße, in dem sie auch ihre Augenklinik betrieben. Später promovierte Höhmann in Betriebswirtschaftslehre. Zu ihren befreundeten Kommilitonen gehörten auch Hans und Sophie Scholl. Dr. Höhmann galt als energisch und karriereorientiert.

Georg Thomas von Asch

geboren 1729 | gestorben 1807 | hofbeamter | mann | mäzen | mediziner (18. jh.)


Georg Thomas von Asch. Portät des russischen Malers Kirill Golowatschewski aus dem Jahr 1780. Georg Thomas von Asch (* 12. April 1729 in Sankt Petersburg; † 23. Juni 1807 ebd.) war ein Generalstabsarzt der russischen Armee und ab 1777 Staatsrat unter Zarin Katharina II. Bedeutung erlangte Asch als Förderer der Universität Göttingen, der er aus Dank für seine dort in den Jahren 1748 bis 1750 absolvierte medizinische Ausbildung über einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren zahlreiche Materialien zur Geschichte und Kultur Rußlands zusandte. Diese Schenkungen sind heute in der sogenannten „Sammlung Asch“ der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen zusammengefaßt.

Literatur

  • Helmut Rohlfing: Eine neue russische Bibliothek in Göttingen: Georg Thomas von Asch als Förderer der Georgia Augusta, in: Elmar Mittler / Silke Glitsch (Hrsg.), Russland und die „Göttingische Seele“: 300 Jahre St. Petersburg, Göttingen 2003, ISBN 3-930457-29-6, S. 287−302 (Der Gesamtband ist online abrufbar als PDF-Dokument über den Webdoc-Server der Niedersächsischen Staats- und Universitätsblibliothek).
  • „ganz vorzügliche und unvergeßliche Verdienste“: Georg Thomas von Asch als Förderer der Universität Göttingen, Katalog einer Ausstellung im Historischen Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek, 20. April bis 22. Mai 1998, Göttingen 1998, ISBN 3-930457-08-3.
  • Arnold Buchholz: Die Göttinger Rußlandsammlungen Georgs von Asch. Ein Museum der russischen Wissenschaftsgeschichte des 18. Jahrhunderts, Gießen 1961.

Karl Gerhard Schmidt

bankier | deutscher | geboren 1935 | mann | mäzen


Dr. Karl Gerhard Schmidt ist ein deutscher Bankier und Kunstmäzen. Er wurde am 27. Juli 1935 in München geboren und ist in Hof aufgewachsen. Schmidt hat in Nürnberg Betriebswirtschaft studiert und über das Thema "Die Eigenkapitalknappheit der nordostbayerischen mittelständischen Wirtschaft" promoviert. Als Bankier hat er sich besonders um die Förderung der strukturschwachen Gebiete im Nordosten Bayerns, später auch im Osten Thüringens und Westen Sachsens verdient gemacht. Die von Schmidt geführte SchmidtBank kam Ende 2002 in große finanzielle Schwierigkeiten und wurde an ein Konsortium der konkurrierenden Großbanken verkauft. Im Oktober 2006 begann ein Prozess vor den Landgericht Hof, in dem geklärt werden soll, ob sich Schmidt Straftaten zum Vor- bzw. Nachteil der SchmidtBank zu Schulden kommen lassen hat.

Der Kunstmäzen Karl Gerhard Schmidt führt das Institut und den Verlag für moderne Kunst in Nürnberg.

Ehrhardt Bödecker

deutscher | geboren 1925 | historiker | mann | mäzen


Ehrhardt Bödecker (* 1925 in Zwickau) ist ein ehemaliger deutscher Bankier, Historiker und Museumsgründer.

Ehrhardt Bödecker studierte Jura, Wirtschaft und Geschichte in Berlin und den USA und war später Amtsrichter, Verwaltungsrichter und Rechtsanwalt. Seit 1966 war er als Nachfolger seines Schwiegervaters Hans Weber Leiter der Weberbank in Berlin. Seit 1995 befindet er sich im Ruhestand.

Oskar von Dickson

geboren 1823 | gestorben 1897 | mann | mäzen | polarforschung | schwede | unternehmer


Oskar Freiherr von Dickson (* 2. Dezember 1823 in Göteborg; † 6. Juni 1897 auf dem Gut Almnäs bei Hjo) war ein schwedischer Mäzen der Polarforschung. Er machte sich verdient um die Nordpolarfahrten Nordenskjölds.

1841 trat Dickson in das Kontor von Dickson & Comp. in Göteborg, 1846 ging er in das von Dickson Brothers & Comp. in London. Er war seit 1847 Disponent für die Dicksonschen Besitzungen in Norrland, wurde dann 1850 Teilhaber der Firma und kehrte dann 1855 nach Göteborg zurück.

Richard von Rheinbaben

deutscher | geboren 1960 | mann | mäzen | unternehmer


Richard Freiherr von Rheinbaben (* 1960) ist ein deutscher Unternehmer und Mäzen.

Richard von Rheinbaben gründete 1992 mit einem Partner den Verlag von Rheinbaben & Busch GmbH, der Spracherkennungs- und Übersetzungstechnologien entwickelte und entsprechende CD-ROMs produzierte. Zum Vertrieb dieser Produkte gründete er 1996 die EBdirekt GmbH.

Rheinbaben ließ aus diesem Unternehmen 1997 die buecher.de GmbH, später buecher.de AG hervorgehen, die im Internet Bücher, CD's und andere Medien vertrieb und von 1991 bis 2001 am Neuen Markt notiert war. Dieses Unternehmen wurde durch Rheinbabens Initiative 2000 in die mediantis AG umfirmiert, nachdem bereits 1999 buecher.de das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher, den größten deutschprachigen Online-Marktplatz für antiquarische und gebrauchte Bücher, übernommen hatte. Richard von Rheinbaben ist heute Aufsichtsratsvorsitzender der mediantis AG, die von seinem Bruder Rolf Freiherr von Rheinbaben geleitet wird.

Robert Sterling Clark

autor | geboren 1872 | gestorben 1956 | mann | mäzen | sammler | us-amerikaner


Robert Sterling Clark (auch Sterling Clark) (* 25. Juni 1877 in New York City; † 1956) war ein US-amerikanischer Unternehmer, Kunstsammler, Mäzen. Nach Teilnahme an einer Chinaexpedition erschien von ihm ein Reisetagebuch mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Zusamen mit seiner Frau gründete er das Sterling and Francine Clark Art Institute.

Jugend

Sterling Clark kam als eines von vier Kindern des Unternehmers Alfred Corning Clark und seiner Frau Elizabeth Scriven Clark in New York zur Welt. Sein Großvater Edward Clark, ein Rechtsanwalt, begründete 1851 zusammen mit dem Erfinder Isaac Merrit Singer das Singer-Nähmaschinenunternehmen, dessen Präsident er ab 1875 war. Die I.M. Singer & Company entwickelte sich zum größten Nähmaschinenproduzenten der Welt, mit Produktionsstätten in zahlreichen Ländern. Bereits die Eltern von Sterling Clark hatten eine kleine Gemäldesammlung aufgebaut, sodass er nicht nur in einer wohlhabenden sondern auch kunstinteressierten Umgebung aufwuchs. Nach Beendigung der Schule begann er ein Ingenieursstudium an der Sheffield Scientific School der Yale University welches er 1899 abschloss.

Gregor Mättig

geboren 1585 | gestorben 1650 | mäzen


Gregor Mättig, auch Gregorius Mättig (* 25. September 1585 in Bautzen, † 30. März 1650 in Bautzen) war der bekannteste Mäzen der Stadt Bautzen. Der Ratsherr der Stadt war auch Mediziner und Philosoph, wobei er in diesen beiden Gebieten allerdings keine bis heute fortdauernde Bekanntheit erlangte. Mättig verbrachte fast sein gesamtes Leben in Bautzen, während des 30-jährigen Krieges lebte er zeitweise auf dem Rittergut Meschwitz.

Schon während seiner Lebenszeit tat sich der wohlhabende Mättig immer wieder mit großzügigen Spenden für seine Heimatstadt hervor, z.B. für die Inneneinrichtung des St.Petri-Domes nach dessen schweren Beschädigungen im 30-jährigen Krieg. Eine Vielzahl von Stiftungen die auf seine Initiative zum Wohle der Stadt gegründet wurden bilden noch heute den Grundstock bedeutender städtischer Sammlungen. Von nachhaltigster Bedeutung war allerdings, dass er nach seinem Tod die im Laufe seine Lebens zusammengetragene äußerst kostbare und umfangreiche naturwissenschaftliche, kunsthistorische und literarische Sammlung "dem Rate und der ganzen Stadt Budissin zu immer währendem Gedächtnis" hinterließ. Damit war der Grundstock für die älteste und heute noch größte Bibliothek der Lausitz gelegt (Stadtbibliothek Bautzen). Die Bibliothek wurde in der Folgezeit nicht nur zu einem Zentrum des Bautzener sondern des gesamten Lausitzer Geisteslebens. 211 wertvolle Bände aus dem einstigen Besitz Mättigs befinden sich heute noch im Besitz der Stadt.

Rudolf Wild

deutscher | geboren 1904 | gestorben 1995 | mann | mäzen | unternehmer


Rudolf Wild (* 25. Februar 1904 in Wiesloch16. September 1995 in Eppelheim) ist Gründer von WILD dem nach Unternehmensangaben weltweit größten privaten Produzenten von natürlichen Inhaltsstoffen für Lebensmittel und Getränke.

Leben

Nach dem Studium der Chemie in Heidelberg, Frankfurt und Freiburg gründete Rudolf Wild 1931 seine erste Firma – das Zick Zack Werk Rudolf Wild. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, Grundstoffe für alkoholfreie Getränke ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen herzustellen.

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