mathematiker
James Arthur
geboren 1944 | kanadier | mann | mathematikerQuellen
- Arbeiten von James Arthur auf der Webseite des Clay Mathematics Institutes.
Horst Posdorf
cdu-mitglied | geboren 1948 | landtagsabgeordneter (nordrhein-westfalen) | mann | mathematiker | mdep für deutschland | träger des bundesverdienstkreuzesAusbildung und Beruf
Nach dem Abitur und der Ableistung des Wehrdienstes studierte Horst Posdorf ab 1968 Mathematik und Physik an der Ruhr-Universität Bochum und schloss dieses Studium 1974 als Diplom-Mathematiker ab. 1974/1975 war er Studienreferendar und ab 1975 Assessor des Lehramtes.Von 1976 bis 1978 war Posdorf als Wissenschaftlicher angestellter am Rechenzentrum der Ruhr-Universität tätig und promovierte 1978 zum Dr. rer.nat. Zwischen 1978 und 1980 war er dann im Range eines Studienrates Lehrbeauftragter an der Universität in Bochum und an der Fachhochschule Dortmund. 1981 erging an ihn der Ruf als Professor für Mathematik an die Fachhochschule Dortmund.
Andreas Concius
deutscher | geboren 1628 | gestorben 1682 | hochschullehrer (königsberg (preußen)) | mann | mathematikerLeben
Concius nahm zunächst ein Studium an der Universität Königsberg auf und begab sich am 19. Mai 1649 an die Universität Wittenberg, wo er am 22. April 1650 an der philosophischen Fakultät den akademischen Grad eines Magisters erwarb. Im Anschluss daran unternahm er eine damals übliche Bildungsreise, die ihn durch Deutschland und Holland führte.Fabrice Bellard
informatiker | mathematiker1972 in Grenoble geboren, ging er im Lycée Joffre in Montpellier zur Schule. Er studierte an der École Polytechnique und der École nationale supérieure des télécommunications.
Er ist Hauptentwickler von
- dem Emulator QEMU, einem Open Source-Programm, das auf den Systemarchitekturen x86, PowerPC und SPARC die Ausführung der vier Betriebssysteme Windows, Linux, Mac OS X und Solaris unter anderen Betriebssystemen emulieren kann.
- TinyCC, einem C-Compiler, klein, aber vollständig; ursprünglich hat er ihn geschrieben, um den International Obfuscated C Code Contest zu gewinnen.
- LZEXE, einem Programm zur Laufzeitkompression von DOS-Programmen.
Johann Jacob Ebert
astronom | autor | deutscher | geboren 1737 | gestorben 1805 | hochschullehrer (wittenberg) | journalist | mann | mathematikerLeben
Besuchte die Schule in Wurzen und begab sich dann auf das Elisabeth Gymnasium seiner Heimatstadt. Er immatrikuliert sich 1756 an der Universität Leipzig, wo er 1761 den akademischen Grad eines Magisters erwirbt und im Anschluss Vorlesungen an der philosophischen Fakultät, mathematische und philosophische Vorlesungen hielt. Dort hatte er einen intensiven Umgang mit Christian Fürchtegott Gellert und Johann August Ernesti. 1764 unternimmt er eine Bildungsreise durch Deutschland und Frankreich.Pierre Wantzel
franzose | geboren 1814 | gestorben 1848 | mathematikerWantzel zeigte in einer Arbeit von 1837, dass es keine Konstruktion mittels Zirkel und Lineal für die Würfelverdopplung und für die Winkeldreiteilung geben kann. Weiterhin zeigte er, dass die Anzahl der Seiten eines konstruierbaren regulären Polygons die numerische Bedingung erfüllen muss, ein Produkt aus einer Zweierpotenz und (untereinander) verschiedenen Fermatschen Primzahlen zu sein (ist diese numerische Bedingung erfüllt, so hatte bereits Carl Friedrich Gauss gezeigt, dass eine Konstruktion möglich ist).
Abu'l Wafa
astronom (arabien) | astronom des mittelalters | mathematikerAbu'l-Wafa wuchs zur Zeit der Machtübernahme durch die Bujiden-Dynastie (herrscht im westlichen Iran und Irak von 945 bis 1055) auf und wirkte zu ihrer Hochzeit unter der Regentschaft von Kalif 'Adud ad-Dawlah (949 bis 983). Dieser war ein grosser Förderer der Kunst und der Wissenschaften und zog neben Abu'l-Wafa noch andere herausragende Gelehrte an den Hof des Kalifen in Baghdad, wie die Mathematiker al-Quhi and al-Sijzi. Auch unter dem nachfolgenden Kalifen Sharaf ad-Dawlah arbeite l-Wafa in Baghdad und war dort neben al-Quhi am 988 fertiggestellten Observatorium beteiligt. Unter den Instrumenten befanden sich unter anderem ein mehr als 6 Meter langer Quadrant und ein Sextant aus Stein mit über 18 Metern Länge. Nach dem Tod des Kalifen Sharaf ad-Dawlah wurde das Observatorium aber umgehend wieder geschlossen.
Jabir ibn Aflah
astronom (arabien) | astronom des mittelalters | mathematikerÜber das Leben Jabir ibn Aflahs ist wenig bekannt. Aus seinem Namenszuatz "al-Ishbili", übersetzt "von Sevilla", in verschiedenen Quellen, und einer Erwähnung bei Moses Maimonides (arabischer Name Abu 'Imran Musa ibn Maymun ibn 'Ubayd Allah) kann auf seinen Geburtsort geschlossen werden. Der jüdische Philosoph, Jurist und Arzt Maimonides war 1135 in Córdoba geboren und gibt an, ibn Aflahs Sohn getroffen zu haben. Daraus können die ungefähren Lebensdaten abgeleitet werden.
Georg Friedrich Brander
deutscher | geboren 1713 | gestorben 1783 | ingenieur, erfinder, konstrukteur (18. jh.) | mann | mathematiker | mechanikerAls Sohn eines Materialwarenhändlers interessierte sich Brander früh für Mechanik. Er studierte in Nürnberg und Altdorf bei Nürnberg Mathematik und Physik. Er war ein Schüler von Johann Gabriel Doppelmayr. 1734 kam Brander in die Stadt am Lech und schuf sich hier eine handwerkliche Existenz. Sein Produktionsprogramm umfasste im Zeitablauf die Herstellung mathematischer und optischer Geräte sowie physikalischer, geodätischer und mathematischer Werkzeuge. Die Instrumentenmacherkunst führte er in der Stadt zu neuer Blüte.

