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marschall der sowjetunion

Mitrofan Nedelin

geboren 1902 | gestorben 1960 | mann | marschall der sowjetunion | militärperson (sowjetunion) | raumfahrtkatastrophe | russe | russischer bürgerkrieg | spanischer bürgerkrieg | zweiter weltkrieg (person, sowjetunion)


Mitrofan Iwanowitsch Nedelin ( russisch: Митрофан Иванович Неделин; * 27. Oktober / 9. November 1902 in Borissoglebsk (russisch: Борисоглебск) im Oblast Woronesch; † 24. Oktober 1960 in Baikonur) war ein Marschall der Sowjetunion. Er erlangte durch die nach ihm benannte Nedelin-Katastrophe 1960 traurige Berühmtheit erlangte. Bei der Katastrophe kamen wahrscheinlich mehr als 100 Menschen ums Leben.

Leben

Grigori Iwanowitsch Kulik

geboren 1890 | gestorben 1950 | marschall der sowjetunion | militärperson (sowjetunion)


Grigori Iwanowitsch Kulik (russisch: Григорий Иванович Кулик) (*9. November 189024. August 1950), Marschall der Sowjetunion entstammte einer Bauernfamilie aus der Nähe von Poltawa in der Ukraine. Im Ersten Weltkrieg diente er in der zaristischen Armee. 1917 schloss er sich den Bolschwisten an und trat 1918 in die Rote Armee ein, in der er während des Bürgerkriegs zum Kommandeur der Artillerie brachte und u.a. an der Schlacht von Charkow teil.

1926 wurde Kulik Chef des Hauptdirektorats der Artillerie der Roten Armee und blieb bis 941 Kommandeur der sowjetischen Artillerie. Der loyale Stalinanhänger war ein entschiedener Gegner der radikalen Reformen, die von Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski in den 1930er Jahren vorgeschlagen wurden. Dieser Umstand führte dazu, dass er die „ Säuberung“ der Roten Armee 1937/38 überlebte und 1939 zum Stellvertretenden Volkskommissar für Verteidigung aufstieg. Trotzdem führte er die sowjetische Artillerie in der Besetzung Polens im September 1939 und zu Beginn des Winterkriegs gegen Finnland im November 1939. Im Mai 1940 wurde Kulik zum Marschall der Sowjetunion ernannt, obwohl er weithin als inkompetent angesehen wurde.

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