märchen
Eduard Petiška
autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tschecheEduard Petiška (14. Mai 1924 in Prag; 6. Juni 1987 in Mariánské Lázně), war tschechischer Schriftsteller und Übersetzer.
Leben
1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.» source | Weiterlesen
Eduard Petiška
autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tschecheEduard Petiška (14. Mai 1924 in Prag; 6. Juni 1987 in Mariánské Lázně), war tschechischer Schriftsteller und Übersetzer.
Leben
1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.» source | Weiterlesen
Der goldene Schlüssel
grimms märchen | literarisches werk | literatur (19. jh.) | literatur (deutsch) | märchenDer goldene Schlüssel ist ein Märchen, das in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 200 enthalten ist.
Inhalt
Ein armer Schlittenjunge will sich in der Kälte am Feuer wärmen und findet unterm Schnee einen kleinen goldenen Schlüssel und dann unter der Erde ein eisernes Kästchen. Der Text endet mit der Feststellung, daß man nun warten muß, bis er es aufgeschlossen hat.» source | Weiterlesen
Der Stiefel von Büffelleder
grimms märchen | literarisches werk | literatur (19. jh.) | literatur (deutsch) | märchenDer Stiefel von Büffelleder ist ein Märchen (Typ 952 nach Aarne und Thompson), das in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 199 enthalten ist.
Inhalt
Ein furchtloser, unbekümmerter Soldat wandert nach seiner Abdankung in seinen alten Stiefeln aus Büffelleder umher. Er begegnet einem Jäger, den er seiner feineren Kleidung wegen "Bruder Wichsstiefel" nennt. Sie suchen nachts in einem Haus Unterschlupf, wo sie eine alte Frau vor zwölf heimkommenden Räubern versteckt. Als die sie finden, weil der Soldat den Geruch des Bratens nicht mehr ausgehalten und sich verraten hat, gewähren sie ihnen, zu essen, ehe sie sie töten wollen. Der Soldat beeindruckt sie so mit seinem Appetit, daß er auch Wein bekommt. Als er eine Gesundheit auf sie ausruft ihr sollt alle leben, aber das Maul auf und die rechte Hand in die Höhe, sind sie wie versteinert. Die beiden essen sich satt, dann gehen sie heim und der Soldat holt seine Kameraden, die die Räuber festnehmen. Als sich der Jäger als König zu erkennen gibt, erschrickt der Soldat, aber bekommt fortan freies Essen zum Dank.» source | Weiterlesen
Der Stiefel von Büffelleder
grimms märchen | literarisches werk | literatur (19. jh.) | literatur (deutsch) | märchenDer Stiefel von Büffelleder ist ein Märchen (Typ 952 nach Aarne und Thompson), das in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 199 enthalten ist.
Inhalt
Ein furchtloser, unbekümmerter Soldat wandert nach seiner Abdankung in seinen alten Stiefeln aus Büffelleder umher. Er begegnet einem Jäger, den er seiner feineren Kleidung wegen "Bruder Wichsstiefel" nennt. Sie suchen nachts in einem Haus Unterschlupf, wo sie eine alte Frau vor zwölf heimkommenden Räubern versteckt. Als die sie finden, weil der Soldat den Geruch des Bratens nicht mehr ausgehalten und sich verraten hat, gewähren sie ihnen, zu essen, ehe sie sie töten wollen. Der Soldat beeindruckt sie so mit seinem Appetit, daß er auch Wein bekommt. Als er eine Gesundheit auf sie ausruft ihr sollt alle leben, aber das Maul auf und die rechte Hand in die Höhe, sind sie wie versteinert. Die beiden essen sich satt, dann gehen sie heim und der Soldat holt seine Kameraden, die die Räuber festnehmen. Als sich der Jäger als König zu erkennen gibt, erschrickt der Soldat, aber bekommt fortan freies Essen zum Dank.» source | Weiterlesen
Der Grabhügel
grimms märchen | literarisches werk | literatur (19. jh.) | literatur (deutsch) | märchenDer Grabhügel ist ein Märchen, das in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 195 enthalten ist.
Inhalt
Ein geiziger Bauer betrachtet seinen Reichtum. Dann hat er das Gefühl, das es an die Tür seines Herzens klopft, das nach seinem Leben befragt seine Selbstsucht gesteht. Er erschrickt und schenkt seinem armen Nachbarn, der an die Tür klopft, acht Malter Korn für seine hungrigen Kinder, unter der Bedingung, daß er drei Nächte an seinem Grab wachen soll. Drei Tage später stirbt der Bauer. In der dritten Nacht begegnet der furchtsame Nachbar einem abgedankten Soldaten, der mit ihm wacht. Dann kommt der Teufel, der sie verjagen will, um sich die verstorbene Seele zu holen. Als der Soldat sich furchtlos zeigt, verspricht er, ihm den Stiefel mit Gold zu füllen. Aber der Soldat schneidet die Sohle ab. Als es dem Teufel das dritte Mal mißlingt, ihn zu füllen, vertreibt ihn der erste Sonnenstrahl. Der Soldat überläßt seinen Anteil am Gold den Armen und zieht mit dem anderen in seine Hütte.» source | Weiterlesen
Der Grabhügel
grimms märchen | literarisches werk | literatur (19. jh.) | literatur (deutsch) | märchenDer Grabhügel ist ein Märchen, das in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 195 enthalten ist.
Inhalt
Ein geiziger Bauer betrachtet seinen Reichtum. Dann hat er das Gefühl, das es an die Tür seines Herzens klopft, das nach seinem Leben befragt seine Selbstsucht gesteht. Er erschrickt und schenkt seinem armen Nachbarn, der an die Tür klopft, acht Malter Korn für seine hungrigen Kinder, unter der Bedingung, daß er drei Nächte an seinem Grab wachen soll. Drei Tage später stirbt der Bauer. In der dritten Nacht begegnet der furchtsame Nachbar einem abgedankten Soldaten, der mit ihm wacht. Dann kommt der Teufel, der sie verjagen will, um sich die verstorbene Seele zu holen. Als der Soldat sich furchtlos zeigt, verspricht er, ihm den Stiefel mit Gold zu füllen. Aber der Soldat schneidet die Sohle ab. Als es dem Teufel das dritte Mal mißlingt, ihn zu füllen, vertreibt ihn der erste Sonnenstrahl. Der Soldat überläßt seinen Anteil am Gold den Armen und zieht mit dem anderen in seine Hütte.» source | Weiterlesen
Der Schmied von Jüterbog
brandenburg | fiktive person | legende | märchenDer Schmied von Jüterbog ist ein Volksmärchen, das der Schriftsteller, Bibliothekar und Archivar Ludwig Bechstein 1845 in seinem Deutschen Märchenbuch veröffentlichte. Die Geschichte handelt von einem Schmied, der durch die falsche Wahl von drei gewährten Wünschen seine Erlösung verspielte.
Schauplatz und Zeit
Dammtor in Jüterbog, 15. Jahrhundert Schauplatz des Märchens ist die Brandenburgische Stadt Jüterbog, die als Hauptstadt des Niederen Flämings gilt und in der Reformation eine bedeutende Rolle spielte. Zeitlich ist die Geschichte im 12. Jahrhundert angesiedelt, in dem Albrecht der Bär 1157 die Mark Brandenburg gegründet und den deutschen Landesausbau nach Osten angestoßen hatte. In dieser Zeit kamen deutsche und zu einem großen Teil flämische Siedler in den nach ihnen benannten Landstrich und auch in das bald Magdeburgische Jüterbog und übernahmen die dort bereits bestehende slawische Siedlung. Das Jüterboger Handwerk konnte sich schnell einen guten Ruf erarbeiten.» source | Weiterlesen
Der starke Hans
grimms märchen | literarisches werk | literatur (19. jh.) | literatur (deutsch) | märchenDer starke Hans ist ein Märchen, das in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 166 enthalten ist.
Inhalt
Der zweijährige Hans und seine Mutter werden von Räubern in eine Höhle entführt, wo sie den Haushalt führen muß. Als Neunjähriger fragt Hans die Mutter nach seinem Vater, dann den Räuberhauptmann, der ihn lachend ohrfeigt, daß er hinfällt. Ein Jahr später fragt Hans wieder, verprügelt die betrunkenen Räuber mit seinem Knüppel und geht mit seiner Mutter zum Vater heim. Dort baut er mit ihm von dem mitgebrachten Gold ein neues Haus und arbeitet tüchtig. Er geht mit einem zentnerschweren Stab in die Welt, wo er einem begegnet, der Tannen zu Seil dreht und einem, der sich mit der Faust ein Haus in Fels schlägt. Sie vereinbaren, zusammen zu jagen, wobei immer einer daheim kochen muß. Die zwei anderen werden beim Kochen von einem Männlein heimgesucht, das Fleisch fordert und sie verprügelt. Als die Reihe an Hans kommt, gibt er ihm erst großzügig, als es auf ihn losgeht verfolgt er es bis zu seiner Höhle im Berg. Dort läßt er sich am nächsten Tag von den zwei anderen an einem Seil herab und befreit eine Königstochter von dem Zwerg. Dem nimmt er auch einen Wunschring ab, der ihn aus der Höhle bringt, als die zwei anderen Gesellen ihn zurücklassen und mit der Königstochter fortsegeln wollen. Er befreit sie erneut und sie heiraten.» source | Weiterlesen
Youyang zazu
chinesische küche | literatur (chinesisch) | märchen | südliche und nördliche dynastien | tang-dynastieDas Buch Youyang zazu (chinesisch 酉阳杂俎 Yǒuyáng zázǔ; "Ein bunter Teller von Geschichten von der Südseite des You-Hügels" wurde von dem chinesischen Gelehrten Duan Chengshi 段成式 (803-863) aus Zibo, Shandong in der Zeit der Tang-Dynastie verfasst.Weitere Werke des Autors sind Jianxia zhuan 剑侠传 (Gujin yishi 古今逸史) und Nieyin niang zhuan 聂隐娘传 (Gujin shuohai 古今说海). In der Qing-Zeit wurde die Sammlung seiner Gedichte zusammengestellt unter dem Titel Duan Chengshi shi (段成式诗).
Der Hauptteil (quanji) hat 20 Kapitel (juan), das Supplement (xuji) 10 Kapitel.
» source | Weiterlesen

