marathonläufer
Robe Tola
frau | geboren 1985 | leichtathlet (Äthiopien) | marathonläuferBei ihrem Debüt über die Marathondistanz belegte sie 2005 den zweiten Platz beim Enschede-Marathon. Im selben Jahr wurde sie Dritte beim Frankfurt-Marathon in 2:29:30. Beim Hamburg-Marathon im darauffolgenden Frühjahr egalisierte sie mit 2:24:35 den sieben Jahre alten Streckenrekord von Katrin Dörre. Beim Frankfurt-Marathon im selben Jahr konnte sie jedoch nicht an diese Leistungen anknüpfen und wurde Siebte in 2:39:18.
Susanne Hahn
frau | geboren 1978 | leichtathlet (deutschland) | marathonläufer2006 war ihr bislang erfolgreichstes Jahr. Nachdem sie den Bietigheimer Silvesterlauf 2005 gewann, konnte sie im Januar in Egmond aan Zee ihre Halbmarathon-Zeit auf 1:14:21 und im Februar beim niederländischen Straßenlauf Groet uit Schoorl Run ihre 10-km-Zeit auf 32:48 verbessern. Im März gewann sie in Regensburg die Deutschen Meisterschaften im Crosslauf in Regensburg und holte somit ihren ersten nationalen Titel. Bei ihrem Marathon-Debüt in Rotterdam belegte sie mit einer Zeit von 2:32:34 Platz 4. Damit hatte sie auf Anhieb die Qualifikationsnorm für die Leichtathletik-Europameisterschaft 2006 geschafft, wo sie Platz 14 belegte.
Hiromi Suzuki
frau | geboren 1968 | langstreckenläufer | leichtathlet (japan) | marathonläufer | weltmeister (leichtathletik)Nachdem sie bei den Olympischen Spielen 1992 im 10.000-Meter-Lauf über den Vorlauf nicht hinausgekommen war, entwickelte sich Hiromi Suzuki in den nächsten Jahren zur besten japanischen Langstrecklerin. 1995 und 1996 wurde sie japanische Meisterin über 10.000 Meter. Bei der Weltmeisterschaft 1995 belegte sie in 31:54,01 Minuten den achten Platz. 1996 wurde sie bei den Olympischen Spielen aber nur Sechzehnte.
Junko Asari
frau | geboren 1969 | leichtathlet (japan) | marathonläufer | weltmeister (leichtathletik)Die Marathonläuferin Junko Asari bestritt ihren ersten Marathonlauf 1991. Bereits 1992 lief sie mit 2:28:57 Stunden erstmals unter zweieinhalb Stunden. 1993 gewann sie den Osaka-Marathon. Bei der Weltmeisterschaft 1993 in Stuttgart führte die Portugiesin Manuela Machado bis Kilometer 36. Dann wurde sie von Junko Asari überholt, die bis zum Ziel einen deutlichen Vorsprung herauslief. Asari gewann in 2:30:03 Stunden vor Machado in 2:30:54 und der zweiten Japanerin Tomoe Abe in 2:31:01.
Jong Song-Ok
frau | geboren 1974 | marathonläufer | sportler (nordkorea) | weltmeister (leichtathletik)Werdegang
Jong begann ihre Karriere als Marathonläuferin 1995 mit einer Zeit von 2:29:57 Stunden. 1996 verbesserte sie ihre Bestleistung auf 2:59:54 Stunden und belegte bei den Olympischen Spielen 1996 in 2:35:31 Stunden den zwanzigsten Platz. 1998 gewann sie einen Marathonlauf in Peking.Jack Caffery
geboren 1879 | gestorben 1919 | leichtathlet (kanada) | mann | marathonläufer200pxCafferys größten sportlichen Erfolge waren seine Siege beim Boston-Marathon in den Jahren 1900 und 1901. Damit war er der erste, der zweimal dort hintereinander gewinnen konnte. Beeindruckend dabei war sein Streckenrekord aus dem Jahr 1901 in 2:29:23 über 24,5 Meilen (39,42 km). Der Versuch 1902, ein drittes Mal in Folge den Sieg zu erzielen, scheiterte daran, dass Caffery wegen andauernder Magenkrämpfe in der Nacht vor dem Start seine Teilnahme kurzfristig absagen musste. Auch ein erneuter Versuch 1903 misslang. Nach 25 km musste er diesmal wegen einer Zerrung aufgeben.
Moses Tanui
geboren 1965 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | marathonläufer | weltmeister (leichtathletik)Bahnkarriere
Moses Tanui nahm zweimal an Olympischen Spielen teil. Er wurde 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona jeweils Achter im 10.000-Meter-Lauf.
Rodgers Rop
geboren 1976 | kenianer | leichtathlet (kenia) | mann | marathonläuferIhm gelang es im Jahre 2002 als Erstem, im gleichen Jahr sowohl den Boston-Marathon als auch den New York-Marathon für sich zu entscheiden.
Bestzeiten
- Halbmarathon: 59:49 Minuten (2004)
- Marathon: 2:08:07 Stunden (2002)
Birgit Lennartz
deutscher | frau | geboren 1965 | leichtathlet (deutschland) | marathonläuferBirgit Lennartz war eine Marathonläuferin der deutschen Spitzenklasse und auf den Strecken jenseits der Marathon-Distanz über Jahre dominierend in Deutschland. Auch als Bergläuferin war sie erfolgreich.
Im Marathonlauf war sie 1989 Deutsche Meisterin und 1983 Vizemeisterin. Im 100-Kilometer-Lauf war sie von 1988 bis 1994 sieben Mal in Folge Deutsche Meisterin, 1997 und 2001 konnte sie diesen Titel ebenfalls gewinnen. Im Berglauf war Lennartz 1988, 1990 und 1993 Deutsche Meisterin.
Jack Holden
europameister (leichtathletik) | geboren 1907 | gestorben 2004 | leichtathlet (großbritannien) | mann | marathonläuferAls Bahnläufer war Holden Anfang der dreißiger Jahre zwar in Großbritannen mehrfach Meister, international erzielte er jedoch kaum Erfoge. Seine beste Leistung war der vierte Platz über 6 Meilen bei den British Empire Games 1934.

