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Wolfgang Leitner
Österreicher | geboren 1953 | manager | mannJugend, Ausbildung und frühe Karriere
Wolfgang Leitner wurde 1953 als Sohn eines Schlossers geboren und studierte Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Nach seinem Studium war er von 1978 bis 1981 für VIANOVA, einem österreichischen Tochterunternehmen der Hoechst AG, in der Forschung tätig. Von 1981 bis 1985 arbeitete er als Unternehmensberater bei McKinsey & Company in München. 1986 gründete er gemeinsam mit seinem Studienkollegen, dem derzeitigen Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, das Pharmaunternehmen Genericon. Deren ungarische Tochter Pharmavit erzielte mit Brausetabletten und Generika große Erfolge und wurde 1995 von dem US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb für 110 Millionen Dollar gekauft.
Ulrich Schumacher
berater | geboren 1958 | ingenieur | managerNach dem Abitur studierte Schumacher Elektrotechnik an RWTH, wo danach promovierte. Später absolvierte er auch ein betriebswirtschaftliches Aufbaustudium.
Von 1982 bis 1986 als wissenschaftlicher Assistent an der RWTH Aachen tätig.
2005 wurde Schumacher Berater ("Operating Partner") der Technologie-Beteiligungsunternehmen "Fancisco Partners"; ier sit auch Mitglied des Verwaltungsrats des schweizerischen Softwarehauses "Esmertec" und Vorstandsmitglied bei dem israelischen Digital-TV-Startup "Siano Mobile".
Herbert Demel
Österreicher | geboren 1953 | manager | mann | volkswagenAusbildung
Demel studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Wien. 1978 promovierte er zum Doktor der technischen Wissenschaften und begann an der hiesigen Universität als Assistent am Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeugbau. Nach 6 Jahren wissenschaftlicher Tätigkeit verließ er die Uni 1984 und wechselte in die Privatwirtschaft.
Alexander Spitzmüller
Österreicher | geboren 1862 | gestorben 1953 | manager | mann | politikerNach längerer Karriere im Finanzministerium (Spitzmüller war unter anderem Mitarbeiter des Finanzministers Eugen von Böhm-Bawerk)war Spitzmüller 1909-12 Gouverneur der Österreichisch-ungarischen Bank, der Notenbank der Donaumonarchie, 1910-15 auch Generaldirektor der Creditanstalt, die damals zum Einflussbereich des Hauses Rothschild gehörte. Spitzmüller galt auch als Vertrauensmann des Thronfolgers Franz Ferdinand. 1915-16 war Spitzmüller Handelsminister, 1916-17 und von September bis November 1918 übte er das Amt des Finanzministers aus. Nach verschiedenen Funktionen in der Wirtschaft der Ersten Republik wurde der fast siebzigjährige, hoch angesehene Bankfachmann 1931-32, am Höhepunkt der Krise der Creditanstalt, nochmals zu deren Generaldirektor berufen. Spitzmüller hat, hoch betagt, interessante Erinnerungen veröffentlicht, die unter anderem sein spannungsreiches Verhältnis zu Rudolf Sieghart beleuchten.
Ignas Staškevičius
geboren 1970 | litauer | manager | unternehmerAusbildung
Ignas Staškevičius ist in der Intelligentenfamilie aufgewachsen.1986 absolvierte er die 12. Mittelschule Vilnius (jetzt Mittelschule Baltupiai) und begann mit dem Studium an der Fakultät für Medizin der Universität Vilnius, wo er 1994 die Fachspezialisierung Pädiathrie erwarb. Später studierte er 7 Semester auch an der Rechtsfakultät, das Studium wurde nicht abgeschlossen.
Vilija Nausedaite
geboren 1979 | jurist | litauer | manager
Vilija Nausėdaitė (*23. Dezember 1979 in Vilnius) ist litauische Juristin, Leiterin der Litauischen Kommission für Wertpapiere.
Christian Horner
brite | geboren 1973 | manager | mann | rennfahrerDie Motorsportkarriere von Christian Horner begann 1994 mit dem Debüt des Fotec-Team in der britischen Formel 3. In darauffolgenden Jahr war Horner bei ADR Motorsport. 1996 wechselte Horner wieder in ein anderes Team, TOM's Team. In diesem Jahr fuhr er auch in der britischen Formel 2.
Adolf Haeuser
deutscher | frankfurt-höchst | geboren 1857 | geschichte von frankfurt am main | gestorben 1938 | i.g. farben | manager | mann | person (frankfurt am main)In dieser Funktion war er 1920 der Auftraggeber von Peter Behrens zur Errichtung eines neuen Technischen Verwaltungsgebäudes, dem berühmten „Behrens-Bau“Wolfgang Pehnt, Professor für Architekturgeschichte an der Ruhr Universität in Bochum, schrieb hierzu: „Man muß den Briefwechsel lesen, den der Generaldirektor ... und sein Büro zwischen 1920 und 1924 mit ihrem Architekten Peter Behrens führten, um sich eine Vorstellung vom Auftritt eines starken Bauherren zu machen. Zuckerbrot und Peitsche wechselten ständig. ... Bauherren wie Haeuser betrachteten Architektur als Imagepflege.“ In: Chancen der Geschichte. Beitrag anlässlich des Fritz-Schumacher-Kolloquiums zum Thema: Die Verantwortung für die Stadt und das Bauen von Heute und Morgen, am 22. November 2005 in der Fakultät für Architektur und Landschaft, Hannover. Alfred Toepfer Stiftung F.V.S (Hrsg.): Netzwerk Magazin, April 2006, S. 6/7..

