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Die Wikipedia Einträge des Tages

lyrik

Gabriël Smit

autor | geboren 1910 | gestorben 1981 | journalist | lyrik | mann | niederländer


Gabriël Smit (* 25. Februar 1910 in Utrecht; † 23. Mai 1981 in Laren) war ein niederländischer Dichter und Journalist.

Smit veröffentlichte 1931 seinen ersten Gedichtband Voorspel, dieser bildete den Anfang von etwa 30 Bänden, die von ihm in den nächsten 50 Jahren erschienen. Er war zeitlebens ein gläubiger Mensch, dessen Glaube das Hauptmotiv seiner Gedichte bildete. In seinen Werken tritt in offener Art und Weise ein Wunsch hervor Gottes Anwesenheit zu erfahren, später wandte er sich besonders Mariendichtungen und den Psalmen zu. 1933 begann er seine Arbeit als Journalist in der Lokalzeitung Gooi- en Eemlander, wo er bis 1939 tätig war. In diese Zeit (1934) fällt auch sein Übetrritt von der Alt- zur Römisch-Katholischen Kirche. Anschließend arbeitete er für das Utrechtsch Dagblad und De Linie als Literaturkritiker. 1950 stieß er zur überregionalen katholischen Tageszeitung de Volkskrant, die sich seit der Wiedergründung (sie erschien in den Jahren 1941-45 nicht) als führendes katholisches Sprachrohr in den Medien etabliert hatte. Smit wurde 1952 der Nachfolger Godfried Bomans als Kunstredakteur und von da an zu einem der wichtigsten Redakteure der Zeitung, so steuerte er zu kirchlichen Festtagen regelmäßig Gedichte bei. Zu der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils berichtete Smit direkt aus Rom, der Konzil wurde dabei zu einem entscheidenden Ereignis in Smits Leben. Viele fortschrittliche Kräfte innerhalb des Katholizismus, denen sich auch de Volkskrant zugehörig fühlte, verbanden zunächst große Hoffnungen mit dem Konzil, fühlten jedoch große Enttäuschung nach dessen Ausgang. Smit brach mit seiner Kirche und trat 1969 aus, ein Schritt, der für viele Redakteure dieser Zeit steht, so auch für seinen Chefredakteur van der Pluijm. Smit blieb der Zeitung, die nun endgültig ihren katholischen Hintergrund hinter sich ließ und sich zur politischen Linken hinwandte, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1975 treu.

Han Mac Tu

autor | geboren 1912 | gestorben 1940 | literatur (20. jahrhundert) | lyrik | mann | vietnamese


Hàn Mặc Tử Hàn Mặc Tử oder Han Mac Tu (* 22. September 1912, † 11. November 1940) war ein vietnamesischer Poet. Er gehörte zu den Pionieren der modernen vietnamesischen Poesie und schrieb als erster in der Manier der "chaotischen" (loạn) und "verrückten" (điên) Schulen der Poesie. Er verfasste seine Werke unter seinem eigenen Namen sowie unter den Pseudonymen Lệ Thanh und Phong Trần.

Hàn Mặc Tử wurde in Nguyễn Trọng Trí in der Provinz Quang Binh geboren. Er entstammte einer armen Familie, in welcher der Vater verstarb als Hàn Mặc Tử jung war. In frühen Jahren zeigte sich sein Talent für die Poesie. Er wurde in seinen Ansichten von dem vietnamesischen Aktivisten Phan Boi Chau beeinflusst, auf den er während seiner Schaffensphase traf. Hàn Mặc Tử verstarb im Alter von 28 Jahren an Lepra. Seine Ruhestätte befindet sich in Quy Nhơn.

Eduard Petiška

autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tscheche


Eduard Petiška (14. Mai 1924 in Prag; 6. Juni 1987 in Mariánské Lázně), war tschechischer Schriftsteller und Übersetzer.

Leben

1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.

Eduard Petiška

autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tscheche


Eduard Petiška (14. Mai 1924 in Prag; 6. Juni 1987 in Mariánské Lázně), war tschechischer Schriftsteller und Übersetzer.

Leben

1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.

Fireside Poets

literarische gruppe | literatur (19. jahrhundert) | literatur (englisch) | literatur (vereinigte staaten) | lyrik


Als Fireside Poets oder auch Household Poets („Kamindichter“ oder „Haushaltsdichter“) werden in der amerikanischen Literaturgeschichte eine Reihe von neuenglischen Dichtern des 19. Jahrhunderts bezeichnet.

Im allgemeinen werden zu den Fireside Poets die Dichter Henry Wadsworth Longfellow, William Cullen Bryant, John Greenleaf Whittier, James Russell Lowell und Oliver Wendell Holmes gezählt. Ihnen ist gemein, dass sie dem viktorianischen Zeitgeschmack entsprechende gediegen-konventionelle Lyrik schrieben. Ihre Dichtung war ausnehmend „gesellschaftsfähig“, da sie dem breiten Lesepublikum leicht zugänglich war und eine politisch wie kulturell eine gefällig-affirmative, teils sentimentale Weltsicht vermittelten. So eigneten sie sich insbesondere zum Einsatz in Schulen − bis heute müssen viele amerikanische Schulkinder etwa Longfellows Paul Revere's Ride auswendig lernen.

Edmund Blunden

autor | engländer | geboren 1896 | gestorben 1974 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (englisch) | lyrik | mann


Edmund Charles Blunden (* 1. November 1896 in London; † 10. Januar 1974 in Long Melford, Grafschaft Suffolk (England)) war ein englischer Dichter, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und - kritiker. Als Dichter des Ersten Weltkriegs ist er Zeitgenosse seiner bekannteren Landsleute Wilfred Owen und Siegfried Sassoon. Seine wissenschaftlichen und editorischen Arbeiten über John Clare und Ivor Gurney machte diese einer größeren Leserschaft bekannt. Er war Professor in Oxford und Tokio, weshalb er in Japan hohes Ansehen als europäischer Gelehrter genießt.

Leben

Ivar Grünthal

autor | este | geboren 1924 | gestorben 1996 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (estnisch) | lyrik | mann


Ivar Grünthal (* 8. Juni 1924 in Tartu/Estland; † 14. Februar 1996 in Göteborg/Schweden) war ein estnischer Schriftsteller, Lyriker und Exilpolitiker.

Frühe Jahre

Ivar Grünthal wurde als Sohn von Timotheus Grünthal geboren, der Richter am Estnischen Staatsgerichtshof in Tartu war. Die Familie stammte ursprünglich von der Insel Hiiumaa. Ivar Grünthal legte sein Abitur am renommierten Hugo-Treffner-Gymnasium in Tartu ab. Er debütierte bereits 1939 als Lyriker in Schülerzeitschriften.

Jeanne Lee

autor | choreograph | frau | geboren 1939 | gestorben 2000 | jazz-sänger | literatur (20. jahrhundert) | lyrik | sänger klassischer musik | us-amerikaner


Jeanne Lee (* 29. Januar 1939 in New York City; † 25. Oktober 2000 in Tijuana, Mexiko) war eine innovative US-amerikanische Sängerin (Jazz, Neue Musik), Choreographin und Autorin.

Die am Bard College (in Annandale-on-Hudson, New York) ausgebildete Pianistin, Tänzerin und Choreographin (Bachelor) begann 1961, angeregt durch Aufnahmen der peruanischen Sängerin Yma Sumac, die Möglichkeiten der menschlichen Stimme systematisch zu erforschen. Im Duo mit Pianist Ran Blake nahm Jeanne Lee das Album The Newest Sound Around auf: knappe, beinahe "coole" Interpretationen von Standards und eigenen Stücken, die durch ihre Kombination von Schönheit und Einfachheit bis heute bestechen. Das Duo hatte 1963 mit einer sechsmonatigen Tournee durch Europa Erfolg. Nach ihrer Rückkehr in die USA heiratete sie den Sound-Poeten David Hazelton, gebar ihre Tochter Naima und lebte bis 1966 in Kalifornien.

Maria Johanna Sedelmaier

autor | Österreicher | frau | geboren 1811 | gestorben 1853 | literatur (19. jahrhundert) | literatur (Österreich) | literatur (deutsch) | lyrik | person (salzburg)


Maria Johanna Sedelmaier (* 19. August 1811 in Salzburg; † 18. März 1853 ebenda) war eine Schriftstellerin und Lehrerin und gilt als die bedeutendste österreichische Lyrikerin der Biedermeierzeit.

Biographie

Sedelmaier wurde als Tochter eines Silberarbeiters in Salzburg geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie zeigte früh Interesse an der Literatur und bildete sich autodidaktisch in Latein und Griechisch aus. Sie befasste sich mit der antiken Mythologie und las die deutschen Klassiker von Klopstock und Schiller. Nach dem Tod ihrer Mutter übernahm sie den Tabakladen in Salzburg und bestritt davon ihren Lebensunterhalt. Von 1848 bis 1853 unterrichtete sie als Aushilfslehrerin an der Mädchenschule St. Andrä und erteilte gelegentlich Privatunterricht.

Japanische Dichtkunst

japanische literatur | lyrik


Grab des japanischen Poeten Yosa Buson Die außerhalb Japans bekanntesten Formen Japanischer Poesie sind Haiku und Senryu. Die klassische Form in Japan ist aber eher Waka. Viele Werke in Japan wurden auch in Chinesischer Sprache verfasst, so das man genauer von "Japanischsprachiger Poesie" sprechen sollte. Zum Beispiel werden in dem Epos Genji Monogatari beide Arten der Poesie häufig erwähnt. Als japanische Dichter erstmals mit chinesischer Poesie in Kontakt kamen, war gerade die Blütezeit der Tang-Dynastie und die japanischen Dichter waren von der chinesischen Kultur fasziniert. Es brauchte mehrere Hundert Jahre, um den chinesischen Einfluss zu verdauen, ihn in die japanische Kultur zu integrieren und sie mit der eigenen literarischen Kultur in japanischer Sprache zu vereinigen. Damit begann die Entwicklung einer Vielzahl eigenständischer japanischer Formen. Waka und Kanshi, chinesische Poesie, die japanische Werke in manchmal verstümmeltem Chinesisch enthielt, waren zwei Pfeiler der japanischen Poesie. Aus diesen entwickelten sich andere Formen wie Renga, Haiku oder Senryu.

Ein neuer Trend kam Mitte des 19.Jahrhundert auf. Seitdem sind die wichtigen Formen Tanka (ein neuer Name für Waka), Haiku und Shi.

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