lutherischer theologe (19. jh.)
Johannes Hesse
deutsch-balte | geboren 1847 | gestorben 1916 | lutherischer theologe (19. jh.) | mann | missionar
Johann Christoph Salfeld
abt | deutscher | geboren 1750 | gestorben 1829 | lutherischer theologe (18. jh.) | lutherischer theologe (19. jh.) | mannLeben
Als Sohn eines Predigers in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, studierte Salfeld in Göttingen. Anschließend arbeitete er zunächst als Hauslehrer in Hannover. Während dieser Zeit knüpfte er Kontakte mit dem Konsistorialrat Götten, der ihm 1774 zum Posten des Inspektors am hannoverschen Lehrerseminar verhalf. 1776 wurder er Kaplan an der Neustädter und 1781 Hofkaplan an der Schlosskirche. Als Gehilfe von Götte sammelte er erste Erfahrungen am Konsistorium. Durch ihn lernte er auch seine spätere Ehefrau aus dem Hause Ubbelohde kennen. Nach dem Tode Göttens wurde Salfeld 1783 zum Konsistorialassessor ernannt. 1789 wurde er Hofprediger und 1791 Kurator des Schullehrerseminars. Im selben Jahr wurde er außerdem Konsistorialrat und erlangte seinen Doktortitel in Theologie. Nach dem Tode des Abtes Christoph Heinrich Chappuzeau trat er zu Beginn des Jahres 1792 dessen Nachfolge im Kloster Loccum an. Während der Besetzung des Königreichs Hannover durch die Franzosen von 1803−1813 wurde er zeitweise in der Festung Hameln gefangen gehalten. 1817 übernahm Salfeld nach dem Tode des Freiherrn von Arnswaldt den Posten Direktors am Hannoverschen Konsistorium. Er wurde zum Ritter des Guelphenordens ernannt und 1818 Kommandeur desselben. 1819 erfolgte seine Berufung in die Hannoversche Ständeversammlung. Salfeld starb am 2. Dezember 1829 im Alter von 80 Jahren.Julius Kaftan
lutherischer theologe (19. jh.)Kaftan war Professor in Basel bevor er 1883 als Nachfolger von Isaak August Dorner den früheren Lehrstuhl Friedrich Schleiermachers übernahm.
Von 1904 bis 1925 war er Mitglied des Evangelischen Oberkirchenrats der altpreußischen Landeskirche und seit 1921 dessen geistlicher Vizepräsident.
Wilhelm Herrmann
lutherischer theologe (19. jh.)Herrmann studierte in Halle/Saale Theologie und wurde 1875 zum Lic. theol. promoviert.
1879 wurde er ordentlicher Professor der Systematischen Theologie an der Universität Marburg.
Veit Engelhardt
lutherischer theologe (19. jh.)Engelhardt studierte in Erlangen und wurde dort 1821 Professor für Theologie.
Werke
- Handbuch der Kirchengeschichte (4 Bände, 1833-1834)
- Dogmengeschichte (2 Bände, 1839)
Engelhardt, Veit
en:Johann Georg Veit Engelhardt
Karl Friedrich August Kahnis
lutherischer theologe (19. jh.)Kahnis studierte in Halle/Saale und Berlin. 1844 wird er außerordentlicher Professor an der Universität Breslau.
Ab 1850 lehrt er als Nachfolger von Adolf Harleß auf dem Lehrstuhl für Dogmatik an der Universität Leipzig. 1864/65 war er Rektor dieser Universität.
Johann Wilhelm Friedrich Höfling
lutherischer theologe (19. jh.)Höfling studierte in Erlangen Philologie und Theologie. 1831 wurde er in Tübingen zum Dr. phil. promoviert, 1835 erwarb er den den theologischen Doktorgrad.
1833 wurde er zum ordentlichen Professor für Praktische Theologie in Erlangen ernannt.
Werke
- Mysticismus, der wahrhafte hist. u. der heutzutage fälschlich so genannte, in seinem Verhältnisse z. ev. Christentum dargest., 1832
- De symbolorum natura, necessitate, auctoritate atque usu dissertatio, 1834
- Über den Geist der prot. Kirche, Progr. Erlangen 1835
- Von der Composition der christl. Gemeinde-Gottesdienste, oder v. den zus.gesetzten Akten der Communion. Eine liturg. Abh., 1837
- Von den Festen oder hl. Zeiten der christl. Kirche, 1838;
- Die Lehre Justins des Märtyrers v. Opfer im christl. Cultus, 1839;
- Die Lehre des Irenäus v. Opfer im christl. Progr. Erlangen 1840;
- Origines doctrinam de sacrificiis christianorum in examen vocavit, particula I-III, 1841
- Des Clemens v. Alexandrien Lehre v. Opfer im Leben u. Cultus der Christen, Progr. Erlangen 1842
- Die Lehre Tertullians v. Opfer im Leben u. Kultus der Christen, Progr. Erlangen 1844
- Das Sakrament der Taufe nebst den andern damit zus.hängenden Akten der Initiation. Dogmat., hist., liturg. dargest. I, 1846; II, 1848
- Grundsätze ev.-luth. Kirchenverf. Eine dogmat.-kirchenrechtl. Abh., 1850
- Die Lehre der ältesten Kirche v. Opfer im Leben u. Cultus der Christen. Zeugenverhör, in einer Reihe v. akadem. Progrr. angestellt, 1851
Hugo Hahn (Missionar)
deutscher | geboren 1818 | gestorben 1895 | lutherischer theologe (19. jh.) | mann | missionarLeben und Wirken
Hugo Hahn wurde als Sohn eines Landwirts und Gutspächters geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Riga bestand er 1834 in St. Petersburg die Aufnahmeprüfung in das kaiserlich-russische Ingenieurkorps. Noch vor seinem Eintritt reifte sein Entschluss, Missionar zu werden.Friedrich Adolf Philippi
deutscher | geboren 1809 | gestorben 1882 | lutherischer theologe (19. jh.) | mannFriedrich Adolf Philippi (* 15. Oktober 1809 in Berlin; † 29. August 1882 in Rostock), war ein lutheranischer Theologe der jüdischen Herkunft.
Er war der Sohn eines wohlhabenden jüdischen Bankiers, ein Freund der Mendelssohns.
Johann Friedrich Kleuker
deutscher | geboren 1749 | gestorben 1827 | lutherischer theologe (19. jh.) | mannJohann Friedrich Kleuker studierte zunächst in Göttingen Theologie und wurde 1775 Prorektor in Lemgo und 1778 in Osnabrück Rektor des dortigen Gymnasiums. Als Theologie-Professor wurde er 1798 an die Christian-Albrechts-Universität nach Kiel berufen, um den an der dortigen theologischen Fakultät herrschenden Rationalismus zurückzudrängen. Als akademischer Lehrer hatte er wenig Erfolg. Kleukers Bedeutung lag vor allem in der Weiterentwicklung der vergleichenden Religionswissenschaft und in der Apologetik. Einfluss nahm Kleuker vor allem auf den Pastoraltheolgen Claus Harms.

