lutherischer theologe (18. jh.)
Christoph Heinrich Chappuzeau
abt | deutscher | geboren 1726 | gestorben 1791 | lutherischer theologe (18. jh.) | mannChristoph Heinrich Chappuzeau (* 1. Januar 1726 in Hannover; † 21. Oktober 1791 ebenda) war evangelisch-lutherischer Theologe und Abt im Kloster Loccum.
Leben
Der Sohn eines Hofmedicus studierte Theologie in Leipzig und Göttingen und wurde 1752 Pastor in Clausthal. 1759 erfolgte die Ernennung zum Generalsuperintendenten. Nach einer kurzen Tätigkeit als Pastor an der hannoverschen Kreuzkirche im Jahre 1755 kam Chappuzeau 1762 erneut nach Hannover und wurde 2. Hofprediger und Konsistorialrat. 1768 wurde er Koadjunktor, 1770 Abt des Klosters Loccum. In seiner über 20jährigen Amtszeit sorgte er für zahlreiche Neubauten am Klostergut. Chappuzeau starb am 21. Oktober 1791. Eine Straße in Hannover-Kleefeld wurde nach ihm benannt.» source | Weiterlesen
Christoph Heinrich Chappuzeau
abt | deutscher | geboren 1726 | gestorben 1791 | lutherischer theologe (18. jh.) | mannChristoph Heinrich Chappuzeau (* 1. Januar 1726 in Hannover; † 21. Oktober 1791 ebenda) war evangelisch-lutherischer Theologe und Abt im Kloster Loccum.
Leben
Der Sohn eines Hofmedicus studierte Theologie in Leipzig und Göttingen und wurde 1752 Pastor in Clausthal. 1759 erfolgte die Ernennung zum Generalsuperintendenten. Nach einer kurzen Tätigkeit als Pastor an der hannoverschen Kreuzkirche im Jahre 1755 kam Chappuzeau 1762 erneut nach Hannover und wurde 2. Hofprediger und Konsistorialrat. 1768 wurde er Koadjunktor, 1770 Abt des Klosters Loccum. In seiner über 20jährigen Amtszeit sorgte er für zahlreiche Neubauten am Klostergut. Chappuzeau starb am 21. Oktober 1791. Eine Straße in Hannover-Kleefeld wurde nach ihm benannt.» source | Weiterlesen
Johann Christoph Salfeld
abt | deutscher | geboren 1750 | gestorben 1829 | lutherischer theologe (18. jh.) | lutherischer theologe (19. jh.) | mannJohann Christoph Salfeld (* 28. April 1750 bei Uelzen; † 2. Dezember 1829 in Hannover) war ein evangelisch-lutherischer Theologe, Konsistorialdirektor und Abt im Kloster Loccum.
Leben
Als Sohn eines Predigers in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, studierte Salfeld in Göttingen. Anschließend arbeitete er zunächst als Hauslehrer in Hannover. Während dieser Zeit knüpfte er Kontakte mit dem Konsistorialrat Götten, der ihm 1774 zum Posten des Inspektors am hannoverschen Lehrerseminar verhalf. 1776 wurder er Kaplan an der Neustädter und 1781 Hofkaplan an der Schlosskirche. Als Gehilfe von Götte sammelte er erste Erfahrungen am Konsistorium. Durch ihn lernte er auch seine spätere Ehefrau aus dem Hause Ubbelohde kennen. Nach dem Tode Göttens wurde Salfeld 1783 zum Konsistorialassessor ernannt. 1789 wurde er Hofprediger und 1791 Kurator des Schullehrerseminars. Im selben Jahr wurde er außerdem Konsistorialrat und erlangte seinen Doktortitel in Theologie. Nach dem Tode des Abtes Christoph Heinrich Chappuzeau trat er zu Beginn des Jahres 1792 dessen Nachfolge im Kloster Loccum an. Während der Besetzung des Königreichs Hannover durch die Franzosen von 1803−1813 wurde er zeitweise in der Festung Hameln gefangen gehalten. 1817 übernahm Salfeld nach dem Tode des Freiherrn von Arnswaldt den Posten Direktors am Hannoverschen Konsistorium. Er wurde zum Ritter des Guelphenordens ernannt und 1818 Kommandeur desselben. 1819 erfolgte seine Berufung in die Hannoversche Ständeversammlung. Salfeld starb am 2. Dezember 1829 im Alter von 80 Jahren.» source | Weiterlesen
Johann Georg Neumann
deutscher | geboren 1636 | gestorben 1718 | historiker | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | lutherischer theologe (18. jh.) | mann Johann Georg Neumann Johann Georg Neumann, (* 1. Mai 1661 in Mörz, 5. September 1709 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe und Kirchenhistoriker.
Leben
Geboren als Sohn des Predigers Johann George Neumann und seiner Frau Maria (geb. Lobin), erlebte er seine ersten Kindheitsjahre, an seinem Geburtsort. Sein Vater übernahm zunächst seine Ausbildung. Danach besuchte er ab 1676 das Gymnasium in Zittau, beschäftigte sich mit Poetik, Rhetorik, erlernte intensiver die Sprachen. Am 15. Mai 1680 bezog er die Universität Wittenberg, da sein Vater über keine großen finanziellen Mittel verfügte ihm ein Studium zu ermöglichen, erwarb sich Neumann bereits ein Jahr nach der Aufnahme, mit der Disputation „de copula propositionis“ unter Christian Donati am 25. April. 1681 den akademischen Grad eines Magisters an der philosophischen Fakultät.» source | Weiterlesen
Caspar Löscher
deutscher | geboren 1636 | gestorben 1718 | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | lutherischer theologe (18. jh.) | mannCaspar Löscher, auch C(K)aspar Loescher, (* 8. Mai 1636 in Werda, † 11. Juli 1718 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe, Assessor an der Universität Leipzig Superintendent von Sondershausen und Zwickau, Generalsuperintendent des sächsischen Kurkreises. Professor der Theologie, Dekan der Theologischen Fakultät und Rektor der Universität Wittenberg.
Leben
Geboren als Sohn eines Fleischhauers und Bürgers namens Martin Löscher und seiner Frau Regina (geb. Mörlin), erlebte er in seiner Kindheit die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges. Mit sieben Jahren verlor er seinen Vater und musste er seiner Mutter im Überlebenskampf der Kriegszeit beistehen. Seine körperliche Entwicklung litt durch jene Ereignisse, so dass er öfters kränkelte und man sich in den Augen seiner Umgebenden wenig Hoffnung machte dass aus ihm was würden werden täte.» source | Weiterlesen
Caspar Löscher
deutscher | geboren 1636 | gestorben 1718 | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | lutherischer theologe (18. jh.) | mannCaspar Löscher, auch C(K)aspar Loescher, (* 8. Mai 1636 in Werda, † 11. Juli 1718 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe, Assessor an der Universität Leipzig Superintendent von Sondershausen und Zwickau, Generalsuperintendent des sächsischen Kurkreises. Professor der Theologie, Dekan der Theologischen Fakultät und Rektor der Universität Wittenberg.
Leben
Geboren als Sohn eines Fleischhauers und Bürgers namens Martin Löscher und seiner Frau Regina (geb. Mörlin), erlebte er in seiner Kindheit die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges. Mit sieben Jahren verlor er seinen Vater und musste er seiner Mutter im Überlebenskampf der Kriegszeit beistehen. Seine körperliche Entwicklung litt durch jene Ereignisse, so dass er öfters kränkelte und man sich in den Augen seiner Umgebenden wenig Hoffnung machte dass aus ihm was würden werden täte.» source | Weiterlesen
Franz Woken
deutscher | geboren 1685 | gestorben 1734 | historiker | linguist | lutherischer theologe (18. jh.) | mann | pädagogeFranz Woken, auch: Franz Wokenius, Franciscus Wokenius (* 1685 in Rarfin, † 18. Februar 1734 in Wittenberg) war deutscher Pädagoge, Historiker, Sprachwissenschaftler und lutherischer Theologe.
Leben
Woken stammte aus einer alten pommerischen Predigerfamilie. Sein Urgroßvater Bartholomäus hatte schon bei Martin Luther an der Universität Wittenberg studiert und war Pfarrer in [??]. Sein Großvater Daniel war ebenfalls wie sein Vater Pfarrer und erhielt ein Jahr vor Geburt von Franz die Pfarrerstelle in Rarfin und hatte die Tochter, Maria Hedwig, seines Amtsvorgängers Georg Pistori geheiratet.» source | Weiterlesen
Philipp Ludwig Hanneken
deutscher | geboren 1637 | gestorben 1586 | lutherischer theologe (17. jh.) | lutherischer theologe (18. jh.) | mann | person (lübeck) Philipp Ludwig Hanneken Philipp Ludwig Hanneken, (* 5. Juni 1637 in Marburg, † 16. Januar 1706 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe
Leben
Als Sohn des Professors der morgenländischen Sprachen Menno Hanneken und seiner Frau Justina Elonora einer Tochter des Gießeneners Professors Balthasar Mentzer des Älteren geboren, genoss er bis zum achten Lebensjahr die Erziehung seines Vaters und angeworbener Privatlehrer. Als sein Vater Superintendent in Lübeck wurde, bezog Philipp Ludwig das dort ansässige Gymnasium und erlernte auf demselben innerhalb von zehn Jahren die lateinische und griechische Sprache.1657 immatrikuliert er sich auf der Universität Gießen und widmet sich zunächst philosophischen Studien, interessiert sich jedoch nebenbei für Theologie und hatte in Peter Haberkorn einen angesehenen Lehrer. Nach einiger Zeit wechselt er im Sommersemester 1660 an die Universität Leipzig, ging dann im Wintersemester am 17. Oktober 1660 an die Universität Wittenberg, wo er bei Abraham Calov und Johann Meisner lernte. Bei Meisner fand er Aufnahme in seinem Haus und geht im Anschluss an die Universität Rostock, wo er bei Johann Quistorp der Jüngere und Matthias Wasmuth weitere Studien betreibt.
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