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Die Wikipedia Einträge des Tages

lutherischer theologe (17. jh.)

Ägidius Hunnius der Jüngere

deutscher | geboren 1594 | gestorben 1642 | hochschullehrer (marburg) | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | mann


Ägidius Hunnius der Jüngere, (* 19. März 1594 in Wittenberg; † 29. April 1642 in Altenburg) war ein deutscher lutherischer Theologe

Leben

Als Sohn des Ägidius Hunnius der Ältere geboren, besuchte er zunächst die Schule seiner Heimatstadt. Nachdem sein Vater gestorben war kümmerte sich um ihn sein Bruder Nikolaus Hunnius Dort immatrikulierte er sich an der Universität Wittenberg, wo er nach dem Abschluss eines Studiums an der philosophischen Fakultät, 1614 den akademischen Grad eines Magisters erwirbt und wurde alsbald als Adjunkt an der philosophischen Fakultät.

Balthasar Bebel

deutscher | geboren 1632 | gestorben 1686 | hochschullehrer (straßburg) | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | mann


Balthasar Bebel Balthasar Bebel, auch: Boeblius, Bebelius (* Oktober 1632 in Straßburg, † 2. Oktober 1686 in Wittenberg), war ein deutscher lutherischer Theologe

Leben

Bebel studierte an der Universität Leipzig, wo er sich den akademischen Grad eines Magisters erwarb. Am 20. April 1658 wechselt er an die Universität Wittenberg, wo er am 2. März 1659 Aufnahme als Adjunkt an der philosophischen Fakultät fand. 1661 kehrt er in seine Geburtsstadt zurück wo er Prediger am Straßburger Münster wird und an der Universität Straßburg zunächst Professor der Antiquitäten und nachdem er 1662 zum Doktor der Theologie promovierte, Professor an der theologischen Fakultät. Er schlug viele Angebote zur Besetzung anderer Lehrstellen aus.

Paul Röber

autor | deutscher | geboren 1636 | gestorben 1691 | historiker | hochschullehrer (wittenberg) | kirchenliedkomponist | lutherischer theologe (17. jh.) | mann


Paul Röber Paul Röber, auch Paul Roeber, Paulus Röberus (* 5. Februar 1587 in Wurzen,† 18. März 1651 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe

Leben

Nach seiner Geburt wurde Röber den Sitten der Zeit entsprechend ein Tag später getauft. Nach dem er in Schulpforta die Hochschulreife erreicht hatte, immatrikulierte er sich 1605 an der Universität Leipzig, wechselte am 23 Juni 1607 an die Universität Wittenberg wo er bei Martini Philosophie hörte und sich mit der Theologie bei Leonhard Hutter, Wolfgang Franz, Friedrich Balduin und Balthasar Meisner hörte. Nachdem er am 31. März 1612 den akademischen Grad eines Magisters an der philosophischen Fakultät erworben hatte, übernahm er 1614 das Archidiakonat an der St. Marienkirche in Halle (Saale), welches 1617 mit dem Amt eines Hofpredigers des Administrators Christian Wilhelm von Brandenburg von Magdeburg verbunden wurde. Als er 1627 sich den theologischen Doktorgrad erworben hatte, wurde er Nachfolger von Meisner an der theologischen Fakultät der Universität Wittenberg und trat im selben Jahr die Nachfolge von Aegidius Hunnius an der Wittenberger Stadtkirche als Oberpfarrer und Generalsuperintendent des sächsischen Kurkreises an.

Röber hatte in Wittenberg einen starken Einfluss, der nicht nur als Prediger beliebt war und sondern auch ein Mann mit vielfältigen Begabungen war. Damit erfasste er alle freien Künste mit seinem Geist und hatte alle philosophischen Ehrungen eines Dichters, Musikers, Mathematikers und in gleicher Weise den eines Historikers erreicht. Musik trieb er nicht nur selbst in seinem Hause fleißig, hielt die tägliche Andacht mit den Seinen unter Begleitung einer Handorgel und stimmte auf der Reise gerne aus voller Brust ein geistliches Lied an, sondern ermunterte auch die Studenten, morgens und abends Choräle zu singen. Seine Predigten, in denen Gefühl und Phantasie sich nicht ohne spielenden Redeschmuck und süßliche Wortformen mit emblematischer Themenfassung und Einstreuung von Liederversen offenbaren, verraten seine Verwandtschaft mit der dichterischen Richtung der Zeit. Einige seiner Lieder finden sich in den Gesangbüchern von Coburg aus den Jahren 1649 und 1655.

Johann Georg Neumann

deutscher | geboren 1636 | gestorben 1718 | historiker | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | lutherischer theologe (18. jh.) | mann


Johann Georg Neumann Johann Georg Neumann, (* 1. Mai 1661 in Mörz, 5. September 1709 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe und Kirchenhistoriker.

Leben

Geboren als Sohn des Predigers Johann George Neumann und seiner Frau Maria (geb. Lobin), erlebte er seine ersten Kindheitsjahre, an seinem Geburtsort. Sein Vater übernahm zunächst seine Ausbildung. Danach besuchte er ab 1676 das Gymnasium in Zittau, beschäftigte sich mit Poetik, Rhetorik, erlernte intensiver die Sprachen. Am 15. Mai 1680 bezog er die Universität Wittenberg, da sein Vater über keine großen finanziellen Mittel verfügte ihm ein Studium zu ermöglichen, erwarb sich Neumann bereits ein Jahr nach der Aufnahme, mit der Disputation „de copula propositionis“ unter Christian Donati am 25. April. 1681 den akademischen Grad eines Magisters an der philosophischen Fakultät.

Caspar Löscher

deutscher | geboren 1636 | gestorben 1718 | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | lutherischer theologe (18. jh.) | mann


Caspar Löscher, auch C(K)aspar Loescher, (* 8. Mai 1636 in Werda, † 11. Juli 1718 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe, Assessor an der Universität Leipzig Superintendent von Sondershausen und Zwickau, Generalsuperintendent des sächsischen Kurkreises. Professor der Theologie, Dekan der Theologischen Fakultät und Rektor der Universität Wittenberg.

Leben

Geboren als Sohn eines Fleischhauers und Bürgers namens Martin Löscher und seiner Frau Regina (geb. Mörlin), erlebte er in seiner Kindheit die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges. Mit sieben Jahren verlor er seinen Vater und musste er seiner Mutter im Überlebenskampf der Kriegszeit beistehen. Seine körperliche Entwicklung litt durch jene Ereignisse, so dass er öfters kränkelte und man sich in den Augen seiner Umgebenden wenig Hoffnung machte dass aus ihm was würden werden täte.

Caspar Löscher

deutscher | geboren 1636 | gestorben 1718 | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jh.) | lutherischer theologe (18. jh.) | mann


Caspar Löscher, auch C(K)aspar Loescher, (* 8. Mai 1636 in Werda, † 11. Juli 1718 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe, Assessor an der Universität Leipzig Superintendent von Sondershausen und Zwickau, Generalsuperintendent des sächsischen Kurkreises. Professor der Theologie, Dekan der Theologischen Fakultät und Rektor der Universität Wittenberg.

Leben

Geboren als Sohn eines Fleischhauers und Bürgers namens Martin Löscher und seiner Frau Regina (geb. Mörlin), erlebte er in seiner Kindheit die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges. Mit sieben Jahren verlor er seinen Vater und musste er seiner Mutter im Überlebenskampf der Kriegszeit beistehen. Seine körperliche Entwicklung litt durch jene Ereignisse, so dass er öfters kränkelte und man sich in den Augen seiner Umgebenden wenig Hoffnung machte dass aus ihm was würden werden täte.

Christian Dreier

deutscher | geboren 1610 | gestorben 1688 | lutherischer theologe (17. jh.) | mann


Christian Dreier (* 22. Dezember 1610 in Stettin/Pommern, † 3. August 1688 in Königsberg/Preußen) war ein lutherischer Theologe, Professor an der Albertina-Universität in Königsberg und Teilnehmer am Synkretismus-Streit in Preußen.

Leben und Wirken

Christian Dreier studierte an den Universitäten Jena, Wittenberg und Rostock Jura, Philosophie und Theologie.

Cölestin Myslenta

deutscher | geboren 1588 | gestorben 1653 | lutherischer theologe (17. jh.) | mann


Cölestin Myslenta (auch: Coelestin / Mislenta) (*27. März 1588 in Kutten bei Angerburg/Ostpreußen (heute polnisch: Kuty, Gmina Pozezdrze), †20. April 1653 in Königsberg) war ein lutherischer Theologe und streitbarer Vetreter der lutherischen Orthodoxie.

Leben und Wirken

Cölestin Myslenta war Abkömmling eines polnischen Adelsgeschlechtes und wurde als Sohn des von 1581 bis 1588 in Kutten amtierenden Pfarrers Matthäus Myslenta geboren.

Georg Stampelius

geboren 1561 | gestorben 1622 | lutherischer theologe (16. jh.) | lutherischer theologe (17. jh.) | mann | person (lübeck)


Georg Stampelius ( Latinisiert aus Stampel, * 1561 in Salzwedel, † 1622 in Lübeck) war ein lutherischer Theologe und Superintendent in Lübeck.

Leben & Wirken

Nach dem Studium der Theologie wurde Stampelius Professor für orientalische Sprachen und zeitweilig Rektor an der Universität Frankfurt (Oder). Neben exegetischen Studien beschäftigte er sich auch mit Chronologie.

August Pfeiffer

deutscher | geboren 1595 | gestorben 1671 | lutherischer theologe (17. jh.) | mann | person (lübeck)


August Pfeiffer (* 27. Oktober 1640 in Lauenburg/Elbe; † 11. Januar 1698 in Lübeck) war ein deutscher lutherischer Theologe, Orientalist, Erbauungsschriftsteller und Superintendent der Stadt Lübeck.

Leben

Als Sohn eines Zolleinnehmers geboren, bezog August Pfeiffer nach seiner Schulzeit auf dem Hamburger Johanneum die Universität Wittenberg. Hier studierte er bei Abraham Calov und Johann Deutschmann und wurde schon 1649 zum Magister promoviert. 1665 wurde er zum Professor der orientalischen Sprachen ernannt, nahm aber 1671 eine Berufung als Pfarrer im Herzogtum Oels in Schlesien an, zunächst in Medzibor und dann in Stroppen bei Breslau. Hier wurde Andreas Acoluthus sein Schüler.

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