Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

literaturwissenschaftler

Gerhard Gesemann

deutscher | geboren 1888 | gestorben 1948 | literaturwissenschaftler | mann | slawist | volkskundler


Gerhard Gesemann (Gerhard Friedrich Franz Gesemann; * 1888 in Lichtenberg/Braunschweig; † 1948) war ein deutscher Slawist, Volkskundler, Literaturwissenschaftler und Universitätsprofessor.

Leben

Gesemann lehrte von 1922 bis 1944 Slavische Philologie und Balkanologie am Slavischen Seminar der Deutschen Universität in Prag. Er war neben Franz Spina zweiter Ordinarius des Seminars.

Arthur Eloesser

deutscher | geboren 1870 | gestorben 1938 | hochschullehrer (berlin) | literaturwissenschaftler | mann


Arthur Eloesser (* 20. März 1870 in Berlin; † 14. Februar 1938 in Berlin) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Journalist.

Werdegang

Eloesser promovierte 1893 bei dem Berliner Germanisten Erich Schmidt mit der Arbeit „Die ältesten deutschen Übersetzungen Molièrescher Lustspiele“. Seine Habilitation scheiterte jedoch am preußischen Staat, der für diese Prozedur noch Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Juden die christliche Taufe verlangte.

Anneliese Löffler

ddr-literatur | deutscher | frau | literatur (20. jahrhundert) | literatur (deutsch) | literaturwissenschaftler | staatssicherheit (person)


Anneliese Löffler, geb. Große (* um 1928), war eine deutsche Germanistin und eine der einflussreichsten Literaturwissenschaftlerinnen der ehemaligen DDR.

Leben

Ihre Karriere begann Löffler 1946 bei der FDJ-Kreisleitung Großenhain. Ab 1953 war sie auf der SED-Landesparteischule, danach im Zentralvorstand der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft in Berlin. Nach Abschluss ihres Studiums der Germanistik- und des Marxismus-Leninismus arbeitete sie im Amt für Literatur und war anschließend Oberreferentin und Sektorenleiterin in der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel. Als Aspirantin besuchte sie die Pädagogische Hochschule Potsdam und das Institut für Gesellschaftswissenschaften des ZK der SED in Berlin. Dort promovierte sie 1967 zum Thema „Zur Struktur des Menschenbildes in der westdeutschen epischen Literatur der Gegenwart 1963-1965“. Danach wurde sie als Chefredakteurin der Literaturzeitschrift Weimarer Beiträge eingesetzt. Auf Veranlassung der ZK-Abteilung Wissenschaft erhielt sie 1972 eine Professur für DDR-Literatur an der Humboldt-Universität in Berlin, da „nur sie in der Lage sei, ideologisch in diesem Bereich der Humboldt-Universität Ordnung zu schaffen“zit. n. Walther: Sicherungsbereich, S. 697. 1979 wurde sie dort Stellvertreterin des Direktors für Forschung. Ab 1980 war sie nur noch als Honorarprofessorin tätig und arbeitete daneben als freischaffende Rezensentin.

Friedrich Auhagen

autor | deutscher | literaturwissenschaftler | mann | propaganda


Friedrich Ernest Ferdinand Auhagen (* 1897 ?) war ein deutscher Literaturwissenschaftler in den Vereinigten Staaten, der 1941 wegen Verstosses gegen den Foreign Agents Registration Act als Propagandist des Dritten Reiches verurteilt wurde.

Leben

Auhagen war Unterleutnant im Deutschen Kaiserreich. Er immigirierte 1923 in die USA und lebte in Elmhurst, Long Island. 1929 beantragte er die US-Staatsbürgerschaft, beendete das Einbürgerungsverfahren jedoch nicht. Er promovierte in Philosophie und lehrte bis 1935 an der Columbia University deutsche Literatur.

Jakob Baechtold

autor | geboren 1848 | gestorben 1897 | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | literaturwissenschaftler | mann | schweizer


Jakob Baechtold (* 27. Januar 1848 in Schleitheim; † 7. August 1897 in Zürich) war Schweizer Literaturwissenschafter.

Leben

Jakob Baechtold studierte von 1867 bis 1870 Germanistik in Heidelberg und München und promovierte 1870 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zum Lancelet Ulrichs von Zatzikhoven. Ab 1872 war er als Gymnasiallehrer in Solothurn und Zürich tätig. Parallel dazu leitete er das Feuilleton der NZZ (1879–1884). Nach seiner Habilitation 1880 wurde er 1888 Ordinarius für deutsche Literatur an der Universität Zürich. Ab 1896 hatte er auch einen Lehrauftrag für Schweizer Literatur an der Eidgenössischen polytechnischen Schule.

R. W. B. Lewis

amerikanist | literaturwissenschaftler | mann | us-amerikaner


Richard Warrington Baldwin Lewis (* 1. November 1917 in Chicago, † 13. Juni 2002 in Bethany, Connecticut) war ein amerikanischer Literaturwissenschaftler. Er zählt zu den einflussreichsten Autoren der ersten Amerikanistengeneration.

Lewis, Sohn eines episkopalischen Pfarrers, studierte an der Harvard University (B.A. 1941), später an der University of Chicago (M.A. 1941; Ph.D. 1954). Er lehrte 1952-54 an der Priceton University, erhielt 1954 eine Professuer an der Rutgers University und wurde 1959 an die Yale University gerufen, wo er bis zu seinem Tod lehrte.

Jakob Minor

Österreicher | geboren 1855 | gestorben 1912 | hochschullehrer (mailand) | hochschullehrer (prag) | hochschullehrer (wien) | literaturwissenschaftler | mann


Jakob Minor (* 15. April 1855 in Wien; † 7. Oktober 1912 in Wien) war ein österreichischer Literaturwissenschaftler.

Werdegang

Minor war Universitätsprofessor in Mailand und Prag, bevor er 1885 nach Wien zurückkehrte. Dort war er ab 1888 Ordinarius für deutsche Sprache und Literatur.

Otto Praetorius

autor | deutscher | geboren 1689 | gestorben 1689 | historiker | hochschullehrer (wittenberg) | literaturwissenschaftler | mann


Otto Praetorius, auch: Prätorius (* 1636 in Cölln; † 28. Februar 1668 in Wittenberg) war ein deutscher Poet und Historiker

Leben

Prätorius immatrikulierte sich am 31. Oktober 1528 an der Universität Wittenberg. Er beteiligte sich am Dreißigjährigen Krieg. Danach kehrte er in seine Geburtstadt zurück und musste feststellen, dass er keine besonderen Aussichten hatte sich dort weiterzuentwickeln. Darum kehrte er am 26. Oktober 1558 zurück nach Wittenberg. Hier wird ihm am 7. Juni 1661 die Professur der Poesie seines Förderers und Schwiegervaters August Buchner übertragen.

Albert Voit

autor | deutscher | gestorben 1689 | hochschullehrer (jena) | hochschullehrer (wittenberg) | literaturwissenschaftler | mann | pädagoge


Albert Voit, auch: Vogt (* Königsberg, † 1606 in Zerbst), war ein deutscher Pädagoge und Literaturwissenschaftler

Leben

Als Sohn von David Voit, immatrikulierte sich Albert 1571 an der Universität Jena, wo er nach der Erlangung des akademischen Grades eines Magisters die Professur für Poetik übernahm. In dieser Funktion wechselte er 1587 an die Universität Wittenberg und übernimmt als Dekan der philosophischen Fakultät, auch organisatorische Aufgaben.

Bernhard Echte

deutscher | geboren 1958 | herausgeber | literaturwissenschaftler | mann


Bernhard Echte (* 1958) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Publizist und freier Ausstellungsmacher. Bis Ende 2006 war er Geschäftsführer des Robert-Walser-Archivs, sowie Mitglied im Vorstand der Robert Walser-Gesellschaft (alle in Zürich angesiedelt).

Echte hat an der Universität Tübingen Germanistik, Philosophie und Geschichte studiert.

XML Feed