Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

literatur (tschechisch)

Eduard Petiška

autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tscheche


Eduard Petiška (14. Mai 1924 in Prag; 6. Juni 1987 in Mariánské Lázně), war tschechischer Schriftsteller und Übersetzer.

Leben

1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.

Eduard Petiška

autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tscheche


Eduard Petiška (14. Mai 1924 in Prag; 6. Juni 1987 in Mariánské Lázně), war tschechischer Schriftsteller und Übersetzer.

Leben

1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.

Josef Pekař

autor | geboren 1870 | gestorben 1937 | historiker | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | mann | tscheche


Josef Pekař (* 12. April 1870 in Malý Rohozec; † 23. Januar 1937 in Prag), war tschechischer Historiker.

Leben

Der Schüler von Jaroslav Goll a Antonín Rezka, unterrichtete seit 1895 auf dem Gymnasium in Jungbunzlau, ein Jahr später in Prag. 1896 war er bei der Straka Akademie für junge katholische Adelige tätig. 1894 unternahm er eine Studienreise nach Deutschland und besuchte in Erlangen Vorträge des Historikers Gustav von Bezold, in Berlin die von Heinrich von Treitschke und Eduard Zeller. 1897 wurde er Dozent und seit 1901 Professor für österreichische Geschichte an der Karls-Universität Prag. 1897 habilierte er mit seiner Arbeit Dějiny Valdštejnského spiknutí 1630–1634 und wurde Privatdozent an der tschechischen Philosophischen Fakultät, seit Sommer 1897 vertrat er dann Professor Rezka und wurde Mitvorsitzender des historischen Seminars.

Karel Pecka

autor | dissident | geboren 1928 | gestorben 1997 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | mann | tscheche


Karel Pecka (* 6. Dezember 1928 in Kližska Nemá; † 13. März 1997 in Prag), war tschechischer Schriftsteller und Dissident.

Leben

1948 beendete er sein Studium an der Handelsakademie in Budweis und arbeitete anschließend als technischer Angestellter in der Firma Tesla. Mit einigen Kollegen aus dem Filmstudios Barrandov erstellte und vervielfältigte er die illegale Zeitschrift Za pravdu(Für die Wahrheit). Darin kritisierte er den Sozialistischen Realismus in der Kunst.

Codex Gigas

bibelhandschrift | literatur (tschechisch) | mittelalter (literatur)


Der Kodex ist eines der größten Manuskripte der Welt

Der Codex Gigas ist eines der längsten Manuskripte der Welt (daher kommt der Name Gigas, griechichsch für 'riesig'). Er wurde im frühen 13. Jahrhundert geschrieben in dem Benediktinerkloster von Podlažice in Böhmen. Es ist auch unter dem Begriff Teufels Bibels bekannt. Dies ruht von einer berühmten Illustration des Satans her.

Erscheinenung

Der Kodex ist reichlich illustriert Der Kodex ist in einem hölzernen Umschlag gebunden, mit einem Lederbezug und Ornamenten mit Metall. Mit 92 cm Höhe, 50 cm Breite und 22 cm Dicke ist er das größte bekannte mittelalterliche Manuskript. Er besteht aus 320 Seiten Velinpapier, jedoch wurden acht dieser Seiten später entfernt. Es ist nicht bekannt wer oder aus welchen Grund genau die Seiten entfernte, aber es wird vermutet, dass sie die Disziplinarregeln der Benediktiner enthielten. Der Kodex ist fast 75 kg schwer.

Heiteres und Trauriges aus dem Böhmerwald

literarisches werk | literatur (deutsch) | literatur (tschechisch)


Heiteres und Trauriges aus dem Böhmerwald ist ein Erzählband des deutsch-tschechischen Schriftstellers Karel Klostermann (1848-1923), der erst 1997 in Buchform erschien.

Inhalt

Der Autor macht eine fiktive Wanderung mit dem Leser durch den Böhmerwald und berichtet im Plauderton über Land und Leute. Naturschilderungen wechseln mit Berichten über die harten Lebensbedingungen der Bewohner und eingestreute Geschichten und Anekdoten, die auf Selbsterlebtes, Gehörtes oder Geschichtliches zurückgehen. In den 14 Kapiteln des Buches verläßt der Autor das rein deutschsprachige Gebiet des Böhmerwaldes, dem er selbst entstammt, um auch Grenzgebiete und tschechische Gegenden zu berühren. Er macht auch immer wieder politische Bemerkungen, die das Bedauern über die immer stärker entflammenden Nationalitätenkämpfe der damaligen Zeit ausdrücken. Es ist Klostermanns Anliegen, dem friedlichen Zusammenleben zwischen Deutschen und Tschechen in Böhmen das Wort zu reden, entgegen dem herrschenden Zeitgeist.

František Martin Pelcl

autor | geboren 1734 | gestorben 1801 | historiker | literatur (18. jh.) | literatur (tschechisch) | mann | tscheche


František Martin Pelcl (auch Pelzel) (* 11. November 1734 in Reichenau an der Knieschna; 24. Februar 1801 in Prag), war tschechischer Schriftsteller, Historiker und Philologe.

Leben

Pelcl studierte bei den Jesuiten, später in Prag Philosophie, Theologie und Recht. 1757 setzte er sein Studium der Ästhetik und Geschichte in Wien fort. 1761 bis 1769 arbeitete er als Erzieher beim Grafen Sternberg und weiteren Familien. Seit 1773 lehrte er in Wien Tschechische Sprache und Geschichte. 1793 ging er nach Prag und hielt Vorlesungen in den Fächern Tschechisch und Literatur an der Karls-Universität.

August Olomoucký

autor | geboren 1467 | gestorben 1513 | literatur (16. jh.) | literatur (tschechisch) | mann | tscheche


August Olomoucký (auch Augustin Moravský, Olomúcký oder Käsenbrot) (* 1467 - 3. November 1513 in Olmütz), war böhmischer Humanist, Schriftsteller und Kunstsammler.

1492 bis 1495 studierte er in Italien. Nachdem er zum Doktor promovierte, kehrte er nach Böhmen zurück und wurde Schreiber der böhmischen Königskanzlei in Budin. 1497 ernennte man ihm zum Kanoniker in Brünn und ein Jahr später zum Probst in Olmütz. 1506 wird er zum Sekretär des Königs. 1510 verlässt er die königlichen Dienste und widmet sich der Sammlung von Büchern und Münzen.

Karel Václav Rais

autor | geboren 1859 | gestorben 1924 | literatur (19. jh.) | literatur (Österreich) | literatur (tschechisch) | realismus (literatur)


Karel Václav Rais (* 4. Januar 1859 in Bělohrad, Ostböhmen; † 8. Juli 1926 in Prag) war ein Schriftsteller und Journalist österreich-Ungarischer, später tschechoslowakischer Nationalität. Er war Autor mehrer Jugendbücher und schrieb außerdem Gedichte. Sein Werk lässt sich dem Realismus zuordnen.

Leben

Štěpán Neuwirth

autor | geboren 1944 | literatur (20. jh.) | literatur (tschechisch) | mann | pseudonym | tscheche


Štěpán Neuwirth (* 1944 in Polanka nad Odrou (deutsch Polanka an der Oder)), ist ein tschechischer Schriftsteller und Publizist.

Leben

Das Hauptinteresse Neuwirths dient der Natur. Der Förster setzt sich aktiv für den Naturschutz ein, konkret für die Gegend um die Oder. Zurzeit lebt er in seinem Geburtsort. Er ist ebenfalls als Sprecher der Fakultätsklinik in Ostrava (Ostrau) tätig.

Werke

Neuwirth arbeitet seit 1966 für zahlreiche Redaktionen von Tageszeitungen, Zeitschriften, des Rundfunks und des Fernsehens. Seine Erzählungen und sieben Bücher behandeln meist die Natur, wobei er sich für deren Schutz und Ökologie einsetzt. Sein erstes umfangreiches Werk (Roman Pazderna) veröffentlichte er unter dem Pseudonym Roman Jiříkovský. Für sein Buch Tep nemocnice erhielt er 2003 den Egon-Erwin-Kisch-Preis.

XML Feed