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Die Wikipedia Einträge des Tages

literatur (schweiz)

Yvonne-Denise Köchli

autor | frau | geboren 1954 | journalist | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | sachliteratur | schweizer


Dr. phil. Yvonne-Denise Köchli (* 1954) ist eine schweizerische Journalistin, Publizistin, Schriftstellerin, Verlegerin und Ghostwriterin schreibszene.ch: Dr. Yvonne-Denise Köchli – Ghostwriterin, Autorin, Verlegerin.

Sie hat an der Zürcher Universität Germanistik studiert und 1982 doktoriert (Themen in der neuen schweizerischen Literatur, über die Schweizer Literatur nach Frisch und Dürrenmatt). 1983 bekam sie ein USA-Stipendium des World Press Institute.

Jakob Baechtold

autor | geboren 1848 | gestorben 1897 | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | literaturwissenschaftler | mann | schweizer


Jakob Baechtold (* 27. Januar 1848 in Schleitheim; † 7. August 1897 in Zürich) war Schweizer Literaturwissenschafter.

Leben

Jakob Baechtold studierte von 1867 bis 1870 Germanistik in Heidelberg und München und promovierte 1870 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zum Lancelet Ulrichs von Zatzikhoven. Ab 1872 war er als Gymnasiallehrer in Solothurn und Zürich tätig. Parallel dazu leitete er das Feuilleton der NZZ (1879–1884). Nach seiner Habilitation 1880 wurde er 1888 Ordinarius für deutsche Literatur an der Universität Zürich. Ab 1896 hatte er auch einen Lehrauftrag für Schweizer Literatur an der Eidgenössischen polytechnischen Schule.

Totemügerli

kurzgeschichte | literatur (20. jh.) | literatur (schweiz)


Ds Totemügerli (es bärndütsches Gschichtli) ist eine Kurzgeschichte des Schweizer Kabarettisten und Schriftstellers Franz Hohler. Sie besteht zum grössten Teil aus erfundenen Wörtern, die alle sehr berndeutsch klingen. Deshalb kann man sich beim Anhören eine komplette Geschichte vorstellen. Es handelt sich um ein Beispiel eines Gromolo, einer Erzählung in einer Kunst- oder Phantasiesprache.

Weblinks

Konrad Farner

autor | geboren 1903 | gestorben 1974 | kunsthistoriker | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | mann | schweizer


Konrad Farner (* 11. Juli. 1903 in Luzern; † 3. April. 1974 in Zürich) war ein Schweizer Kunsthistoriker, Essayist und sozialistischer Intellektueller.

Leben

Konrad Farner entstammt einer alten Zürcher Familie und war Sohn eines Geometers. Er besuchte die Primarschule sowie das Gymnasium in Luzern und studierte von 1922 bis 1924 Kunstgeschichte und Geschichte in Frankfurt am Main, München und Köln. Nach ersten Arbeitsjahren als Antiquar und Kunstexperte studierte er von 1936 bis 1941 in Basel Politologie, Geschichte, Literatur und Theologie. Nach diesen Jahren der Bildung wurde Konrad Farner Verlagslektor, freier Schriftsteller, Kunsthistoriker, politischer Essayist und Theoretiker. Er lebte bis 1950 in Frenkendorf, zog um und lebte von da an bis zu seinem Tod in Thalwil. Konrad Farner war schon 1923 der Kommunistischen Partei der Schweiz beigetreten. Er machte sich stark für den Kommunismus und wurde wegen seiner Ansichten über den Kalten Krieg nach dem Ungarnaufstand 1956 massiv bedroht. Von da an war Konrad Farner eine Persona non grata, auch seine Familie konnte nicht mehr in Ruhe leben. Erst rebellierende Studenten der 68er-Bewegung (vgl. Deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre) entdeckten Farner als Geistesverwandten und versuchten, ihn gegen den Widerstand der etablierten Professoren als akademischen Lehrer zu installieren. In Basel scheiterte 1968 ein solcher Versuch, in Zürich wurde ihm 1972 aber ein kunstsoziologischer Lehrauftrag erteilt. 1974 starb Konrad Farner an den Folgen einer missglückten Operation.

Ezechiel Britschgi

autor | geboren 1917 | gestorben 2006 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | mann | römisch-katholischer geistlicher (20. jh.) | schweizer


Ezechiel Britschgi (eigentl. Arthur Britschgi, * 15. April 1917 in Luzern † 20. April 2006 in Flühli) war Mitglied des Kapuzinerordens und Schweizer Schriftsteller.

Leben

Arthur Britschgi studierte katholische Theologie und wurde Mitglied des Kapuzinerordens, wo er den Ordensnamen Ezechiel annahm. In Luzern arbeitete er für die Jugendseelsorge, wirkte als Hausmissionar und baute die Spanierseelsorge auf. 1974 übernahm er als Pfarrer die Pfarrei Flühli im Entlebuch, wo er bis 2003 im Amt war und auch seine letzten Lebenstage verbrachte. Von 1981 bis 1986 war er auch bekannt als Sprecher des Wortes zum Tag bei Radio DRS 1.

Lorenz Pauli

autor | geboren 1967 | herr | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | schweizer


Lorenz Pauli (*26. Februar 1967 in Bern) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Lorenz Pauli

Leben

Lorenz Pauli wuchs in Bern auf. Nachdem er 1983 die Sekundarschule beendete, begann er mit einer dreijährigen, kaufmännischen Berufslehre bei der Berner Kantonalbank. Jedoch fand er darin nicht seine endgültige Berufung und stieg 1986 auf eine Ausbildung zum Kindergärtner an der Höheren Mittelschule Marzili in Bern um. 1989 bewarb er sich erfolgreich als Kindergärtner in Zollikofen. Seit 1993 schreibt er regelmässig an Hörspielen, Büchern, Liedertexten, Bühnenprojekten und Übersetzungen. Seine Geschichten sind vor allem an Kinder zwischen 4 und 11 Jahren und ihre Erwachsenen gerichtet. Zudem startete er 1994 eine zweijährige pädagogisch-didaktische Weiterbildung am Didaktischen Institut der Nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz in Solothurn. Lorenz Pauli heiratete 2004 Claudia Hofmann und hat mit ihr zwei Kinder, Emil (*2003) und Luzia (*2005).

Lorenz Pauli

autor | geboren 1967 | herr | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | schweizer


Lorenz Pauli (*26. Februar 1967 in Bern) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Lorenz Pauli

Leben

Lorenz Pauli wuchs in Bern auf. Nachdem er 1983 die Sekundarschule beendete, begann er mit einer dreijährigen, kaufmännischen Berufslehre bei der Berner Kantonalbank. Jedoch fand er darin nicht seine endgültige Berufung und stieg 1986 auf eine Ausbildung zum Kindergärtner an der Höheren Mittelschule Marzili in Bern um. 1989 bewarb er sich erfolgreich als Kindergärtner in Zollikofen. Seit 1993 schreibt er regelmässig an Hörspielen, Büchern, Liedertexten, Bühnenprojekten und Übersetzungen. Seine Geschichten sind vor allem an Kinder zwischen 4 und 11 Jahren und ihre Erwachsenen gerichtet. Zudem startete er 1994 eine zweijährige pädagogisch-didaktische Weiterbildung am Didaktischen Institut der Nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz in Solothurn. Lorenz Pauli heiratete 2004 Claudia Hofmann und hat mit ihr zwei Kinder, Emil (*2003) und Luzia (*2005).

Anne Cuneo

autor | frau | geboren 1936 | literatur (20. jh.) | literatur (21. jh.) | literatur (französisch) | literatur (schweiz) | schweizer


Anne Cuneo (* 6. September 1936 in Paris) ist eine Schweizer Schriftstellerin.

Leben

Nach der Kindheit in verschiedenen Waisenhäusern in Italien kommt Anne Cuneo nach Lausanne. Sie verbringt einige Zeit in London und beherrscht die englische Sprache beinahe wie eine dritte Muttersprache. Zurück in Lausanne studiert sie an verschiedenen Universitäten.

Perikles Monioudis

autor | geboren 1966 | literatur (20. jh.) | literatur (21. jh.) | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | mann | schweizer


Perikles Monioudis (* 8. September 1966 in Glarus) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Leben

Perikles Monioudis absolvierte ein Studium in Soziologie, Politologie und Allgemeinem Staatsrecht an der Universität Zürich (1987–1993). 1992 gründete er die Autorengruppe «Netz». Die Verwechslung, sein erster Roman, erschien 1993 und wurde mit dem Buchpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet. Nach seinem Studienabschluss betätigte er sich journalistisch und reiste für drei Monate nach Philadelphia. 1995 zog er nach Zürich und erhielt ein Stipendium des Berliner Senats, nachdem er sich entschloss, in Deutschlands Hauptstadt zu bleiben. Für seinen zweiten Roman Das Passagierschiff (1995) erhielt er den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Zur Zeit wohnt Perikles Monioudis in Basel.

Andri Peer

autor | geboren 1921 | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | literatur (rätoromanisch) | literatur (schweiz) | mann | schweizer


Andri Peer (* 19. Dezember 1921 in Sent, † 2. Juni 1985 in Winterthur) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Andri Peer ist im Unterengadin geboren. Er besuchte das Lehrerseminar in Chur und studierte in Zürich und Paris. Er promovierte mit der Dissertation Die Terminologie des Bauernhauses in romanisch Bünden. Er wirkte an der Kantonsschule Winterthur als Lehrer für Französisch und Italienisch seit 1952. Peer war zusätzlich Lehrbeauftragter für rätoromanische Sprache und Literatur an der Universität Zürich. Auch war er Vorstandsmitglied des rätoromanischen und des schweizerischen Schriftstellerverbandes und Präsident des PEN-Clubs der italienischen und der rätoromanischen Schweiz. Er hatte auch das Vizepräsidium der schweizerischen UNESCO-Komission inne. Peer hat die meisten Werke in romanischer Sprache verfasst. Er liess diese aber oft ins Deutsche übertragen. Peer schrieb auch Beiträge für Radio und Fernsehen und auf zahlreichen Vortragsreisen im In- und Ausland präsentierte er sein Schaffen. Andri Peer hat auch Kinderbücher geschrieben.

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